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Geschwenda

Blick auf Geschwenda

Homepage: www.geschwenda.de

Geschichte

Der Ort Geschwenda wurde 1302 erstmals urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit lautete der Name "Gyswenda". Eine Deutung leitet diese Ortsbezeichnung von "schwenden" ab. Ein "Geschwende" ist ein durch Abbrennen des Gehölzes gewonnenes Stück Land (im Gegensatz zum Roden des Waldes). So zeigt auch das Ortswappen eine Tanne, aus deren Wurzeln Flammen schlagen.

 

In den früheren Zeiten führten die Geschwendaer ein karges Leben. Die meisten Männer arbeiteten auswärts. Die übrigen verdienten mit Frauen und Kindern in Heimarbeit durch "Schnippeln" von Blumenstäbchen einen geringen Lebensunterhalt.


Ende des vorigen Jahrhunderts entwickelte sich in Geschwenda die Thermometerproduktion vorwiegend in Heimarbeit. Später entstanden neue Wohnhäuser, mittelständische Produktionsbetriebe siedelten sich an und die Infrastruktur verbesserte sich.

 

Heute umfasst die Gemeinde eine Fläche von 590 ha und es leben ca. 2239 Einwohner im Ort.

 

Dem Besucher bietet sich hier in einer Höhenlage von 457m - 517m ü. NN eine reitvolle Landschaft mit guten Möglichkeiten für Ferien, Freizeit und Erholung. Geschwenda besitzt heute noch einen historischen Ortskern mit schieferverkleideten Häusern, der baulich gut erhaltenen Nikolaikirche und dem über 300- jährigen Pfarrhaus. Ein Waldbad in herrlicher Lage wartet auf seine Besucher. Die Pflege thüringischer Kunst der Mundglasbläserei wird nich heute in kleinen Werkstätten betrieben.


Aktuelle Meldungen

Ehrenamtliche Schneeräumaktion in Geschwenda

(17. 02. 2021)

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 

in diesem Jahr ist wieder ein richtiger Winter mit Kälte, Eis und viel Schnee. Die Gemeinde Geratal und der Bauhof Geschwenda leisten das Mögliche um Straßen und Gehwege freizuhalten.

 

Zur Beräumung der Schneemassen in Geschwenda ist aber auch die Unterstützung von Bürgern und den örtlichen Unternehmen wichtig. So haben an einem Samstag im Februar, in Absprache mit dem Bauhof, die Firma Brömel Bedachung, der Fuhrbetrieb Jens Wilhelm, der Unternehmer Daniel Barth, Sandro Bartholome, Volker Schmidt, Thomas Knabe und viele Anwohner bei diesem Arbeitseinsatz geholfen. Mit eigenen Fahrzeugen und Technik beräumten die freiwilligen Helfer die Bushaltestelle, Kreuzungsbereiche, die Lange Gasse, den Schillerweg, die Ernst-Thälmann-Straße, Am Lehn und die Neue Sorge von den Schneemassen.

 

Für diese ehrenamtliche Schneeräumaktion bedanke ich mich recht herzlich.

 

Berg Heyer
Ortschaftsbürgermeister

Foto zur Meldung: Ehrenamtliche Schneeräumaktion in Geschwenda
Foto: Ehrenamtliche Schneeräumaktion in Geschwenda