Gemeinde Geratal

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Bürgermeister: Herr Dominik Straube

An der Glashütte 3
99330 Geratal OT Gräfenroda

Telefon (036205) 933-0
Telefax (036205) 933-33

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.gemeinde-geratal.de

Die Gemeinde Geratal gehört zum Ilm-Kreis des Freistaates Thüringen. Kreissitz ist die Stadt Arnstadt.

 

Die Gemeinde Geratal hat ihren Sitz im Ortsteil Gräfenroda, 99330 Geratal, An der Glashütte 3.

 

Zum Verwaltungsbereich gehören die Ortsteile: Gräfenroda, Geraberg, Geschwenda, Gossel, Liebenstein und Frankenhain.

 

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Bankverbindung:
Sparkasse Arnstadt-Ilmenau

IBAN:    DE11 8405 1010 1010 1893 32

BIC         HELADEF1ILK


Aktuelle Meldungen

Fundsachen: Brillen

(15. 01. 2021)

Es wurden zwei Brillen gefunden und im Fundbüro abgegeben. Die Besitzer der Brillen können sich gerne im Fundbüro bei Frau Holtmann unter 036205/933-14 melden.

 

Brille_01

 

Brille_02

 

 

Foto zur Meldung: Fundsachen: Brillen
Foto: Fundsachen: Brillen

Zwergstatt Philipp Griebel im mdr Thüringen Journal

(14. 01. 2021)

Europas einzige traditionelle Zwergenmanufakur ist gerettet

 

Auch in Corona Zeiten gibt es wunderbare Nachrichten: Nachdem Reinhard Griebel jahrelang einen Nachfolger für sein Unternehmen gesucht hat, übernimmt nun ein Paar aus Gräfenroda die Griebel-Gartenzwerge.

 

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Ausstrahlung vom 13.01.2021

 

Quelle: Mediathek mdr Thüringen Journal

Spendenaufruf und Neujahrsgrüße vom Förderverein der Kita Pfiffikus Geschwenda e.V.

(14. 01. 2021)

Wo Kinder sind, sind Träume und Wünsche...

 

Das neue Jahr hat gerade angefangen.
Schaut man sich die schön verschneite Winterlandschaft der letzten Wochen an, kommt man ganz schnell ins Träumen, doch genauso schnell holt uns die Realität wieder ein. Auch das Jahr 2021 wird kein gewöhnliches Jahr werden. Die Herausforderungen von 2020 begleiten uns auch ins neue Jahr hinein. Denn das Jahr 2020 war "ein anderes Jahr". 


Waren wir Anfang des Jahres noch voller Tatendrang, hat uns die Corona-Pandemie sehr schnell Grenzen aufgezeigt, die wir bis dahin nicht kannten. 
Das sonst so freie Leben, war auf einmal von Einschränkungen geprägt. Das gemeinsame Erleben wurde eher einsam und die Sorge um die eigene Gesundheit und die der Lieben, war immer präsent.


Diese Situation war für alle belastend. Aber gerade die Kleinsten in unserer Gesellschaft hat es stark getroffen. War es doch sonst normal mit Entdeckergeist und allen Sinnen die Welt zu erkunden, gehörte auf einmal Hände waschen zu den wichtigsten Tätigkeiten und auch die Kuscheleinheiten mussten zurückgefahren werden. 


Und auch das neue Jahr beginnt wieder mit diesen Herausforderungen. Kindertagesstätten und Schulen sind geschlossen, die Kontakte sollen weiter reduziert werden, das Virus lässt uns keine Verschnaufpause und fordert von allen in der Gesellschaft Rücksicht, Verständnis und Zusammenhalt.  


Umso wichtiger ist es, dass die Kinder in den Kindertagesstätten ein bisschen Normalität erleben dürfen und sich wieder als Kinder fühlen. Ohne Sorgen und Einschränkungen entdecken, spielen, lachen und leben. 


Und auch wenn 2020 anders war, als die Jahre zuvor und auch 2021 anders sein wird. Die Unbeschwertheit der Kinder, die Freude in deren Augen, die Hoffnung auf das was kommt, das kann keine Pandemie einschränken. 


Wo Kinder sind, sind Träume und Wünsche nicht weit.


Nach der Weihnachtszeit, in der sich auch die Erwachsenen wieder auf die grundlegenden Werte besinnen, die Zeit der Hoffnung, der Nächstenliebe und Besinnlichkeit, kommt der Jahreswechsel und damit verbunden die vielen guten Vorsätze und Wünsche. 

In diesem Jahr steht bei allen die Gesundheit ganz oben auf der Wunschliste. Ist es doch das höchste Gut, welches gerade in der aktuellen Zeit zeigt, dass es nicht selbstverständlich ist.  

Fragt man aber ein Kind, dann kommen meist Wünsche nach Spielsachen oder anderen Dingen, die sein Herz erfreuen.  


Wir als Förderverein der Kita Pfiffikus haben es uns zur Aufgabe gemacht, diese kleinen und großen Wünsche der Kinder zu erfüllen. 


Aufgrund der Einschränkungen im Jahr 2020, war es uns aber leider nicht möglich, über Veranstaltungen (z.B. Second-Hand-Markt, Hofadvent usw.) die regelmäßigen Einnahmen zu erhalten, um damit die Wünsche zu erfüllen. 


Nachdem sich in der Kita in den letzten Jahren bereits viel getan hat, steht aktuell eine Sand- und Matschstrecke auf dem Wunschzettel der Kinder. 
Um diesen Wunsch realisieren zu können, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen.

 

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns, als ehrenamtlichen Verein mit einer Spende unterstützen und damit ermöglichen, dass wir 2021 wieder Hoffnung schenken und den Kindern Herzenswünsche erfüllen können.


Spendenkonto: 
Kontoinhaber: Förderverein der Kindertagesstätte "Pfiffikus" Geschwenda e.V.
Kreditinstitut: Sparkasse Arnstadt Ilmenau
BIC: HELADEF1ILK
IBAN: DE87840510101010099694


Helfen Sie mit, jeder Beitrag zählt. Wir, als Förderverein und die Kinder der Kita Pfiffikus sagen: 
Wir möchten die Gelegenheit aber auch nutzen, um uns bei allen zu bedanken, die uns in 2020 unterstützt haben. Sei es durch Geld- oder Sachspenden. Vielen Dank dafür. 

 

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr. 
Den Kindern wünschen wir natürlich auch ein gesundes, vor allem aber auch spannendes, ereignisreiches, fröhliches, wundervolles, hoffnungsvolles, einfach großartiges Jahr. 

 

Und denken Sie immer daran:
Mit Glaube wird alles möglich...
Mit Liebe wird alles einfach...
Mit Hoffnung wird alles gut...


In diesem Sinne freuen wir uns auf das neue Jahr und hoffen, dass es wieder mehr Möglichkeiten eröffnet und wir uns wiedersehen können. Bis dahin ... bleiben Sie gesund.


Ihr Förderverein der Kita Pfiffikus Geschwenda e.V.

Foto zur Meldung: Spendenaufruf und Neujahrsgrüße vom Förderverein der Kita Pfiffikus Geschwenda e.V.
Foto: Spendenaufruf und Neujahrsgrüße vom Förderverein der Kita Pfiffikus Geschwenda e.V.

Neujahrsgrüße der Staatlichen Grundschule "An der Burglehne" in Gräfenroda

(12. 01. 2021)

Liebe Eltern und Freunde der Grundschule Gräfenroda,

wir bedanken uns für die gemeinsame Arbeit im Jahr 2020. Jede Begegnung hat uns bereichert und auch sehr verbunden in dem Willen, Schule zu gestalten.

 

Wir wünschen für das Jahr 2021 mehr Normalität und Stabilität in den Familien und Schulen. Das gemeinsame Bewältigen der jetzigen Ausnahmesituation muss unser Ziel sein und fordert in Zeiten von Homeschooling von den Familien viel Kraft und Eigeninitiative. Gemeinsam werden wir diese Herausforderung meistern und hoffen zumindest im zweiten Halbjahr auf einen normalen Schulbetrieb.

 

Wir wünschen Ihnen Durchhaltevermögen und Gesundheit, Gelassenheit für Dinge, die man nicht ändern kann und Raum für die Erfüllung eigener Wünsche.

 

Die Grundschule „An der Burglehne“ Gräfenroda

Foto zur Meldung: Neujahrsgrüße der Staatlichen Grundschule "An der Burglehne" in Gräfenroda
Foto: Neujahrsgrüße der Staatlichen Grundschule "An der Burglehne" in Gräfenroda

„Nach Weihnachten ist vor Weihnachten“

(12. 01. 2021)

Das Weihnachtsfest 2020 ist vorüber. Schon Wochen vorher wurden die Häuser und Fenster festlich geschmückt. Doch nun wird all dieser Schmuck wieder abgebaut und bis zum nächsten Weihnachtsfest eingelagert.

 

Dabei stellt so mancher fest, dass die Weihnachtsdeko nicht mehr gefällt oder eventuell defekt ist. Das heißt, man sieht sich nach neuer Weihnachtsdeko, die ja zahlreich angeboten wird, um.

 

Aber wohin mit der alten Deko? Entsorgen wäre eine Möglichkeit. Doch es gibt noch eine Alternative. Weihnachtsdeko, also Schwippbögen, Fensterpyramiden, Sterne u. ä. (bitte keine Glaskugeln!!!), die nicht mehr benötigt wird (auch defekt), nimmt der Heimatverein Gräfenroda e.V. gerne entgegen. Denn auch 2021 wollen wir das Haus Grevenrot wieder festlich schmücken.

 

Also wer überflüssige Weihnachtsdeko (für die Fenster) hat, kann das Montag und Mittwoch, zwischen 10 und 12 Uhr, im Fremdenverkehrsbüro in Gräfenroda, Bahnhofstraße 1 oder bei Frau Eschrich, Burgstraße 16 oder bei Familie Fischer, Gartenallee 1, in Gräfenroda, abgeben.

 

Wir würden uns sehr darüber freuen.

 

Also nicht wegwerfen, sondern abgeben, damit auch Weihnachten 2021 das Haus Grevenrot wieder im festlichen Lichterglanz erstrahlen kann.

 

Karola Eschrich
Heimatverein Gräfenroda e.V.

Foto zur Meldung: „Nach Weihnachten ist vor Weihnachten“
Foto: „Nach Weihnachten ist vor Weihnachten“

Historische Ansichten von Frankenhain für Geo-Wanderweg gesucht

(12. 01. 2021)

Liebe Einwohner der Ortschaft Frankenhain!
Der Geopark Thüringen Inselsberg - Drei Gleichen und der Naturpark Thüringer Wald e.V. erstellen gegenwärtig in enger Kooperation mit der Gemeinde Geratal einen geologischen Wanderweg in unserer Gemarkung.

 

Die Maßnahme wird vom Freistaat Thüringen, dem Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz gefördert.

 

Grundlage für die Errichtung des Geo-Wanderwegs ist ein regionales Entwicklungskonzept, welches bereits in den Jahren 2014/15 erstellt wurde. Darin wurde das geo-touristische Potenzial für die Gemarkung Frankenhain als sehr hoch eingeschätzt.


Die verschiedenen Themenkomplexe sollen auf Schautafeln (Übersichtstafeln und Erläuterungstafeln) mit Texten und Fotos zum jeweiligen Thema entlang des Geo-Wanderwegs dargestellt werden. Der geologische Wanderweg soll den Themenkomplex Geologie, insbesondere das breite Spektrum der geologischen Formationen, vom Perm zur Triasformation vermitteln.

 

Darüber hinaus sollen naturwissenschaftliche Besonderheiten, z.B. Biotope dargestellt werden. Wasserwirtschaftliche Besonderheiten von Bächen, Gewässern und Quellen und deren Nutzung sollen dem interessierten Wanderer vermittelt und der historische und aktuelle Abbau von Quarzporphyr und Quarzporphyrtuffen soll thematisiert werden.

 

Auch die historische Mühlsteingewinnung und der historische Bergbau in unserer Region ist Thema des Wanderwegs. Historische und naturwissenschaftlich-technische Wissensgrundlagen sollen vermittelt und Informationen zu den alten Handelswegen sowie zum Flößgraben werden mit eingebracht.


Gegenwärtig bereitet der Geologe des Geoparks, Dr. Mauro Alivernini die Entwürfe für die Schautafeln (Übersichtstafeln und Erläuterungstafeln) vor.

Dazu suchen wir noch dringend alte Fotos vom Borzelborn, vom Kiesewetterborn und vom Fallborn im Ensebachstal.

 

Besonders interessiert sind wir an einem Foto, wo der kleine Wasserfall „Fallborn“ stark vereist ist.

 

Die Gemeinde Geratal erstellt gegenwärtig ein Tourismuskonzept für die Gemarkung. In diesem Zusammenhang bitten wir ebenfalls die Bürger, uns alte Fotos unserer Gemarkung zur Verfügung zu stellen.

 

Die Fotos können zu den Sprechzeiten des Tourismusbüros vorgelegt werden. Sie werden sofort gescannt (abfotografiert) und können gleich wieder mitgenommen werden.

 

Wir hoffen, dass sich viele Bürger unseres Ortes bereit erklären, uns bei dieser Arbeit zu unterstützen.


Ingrid Kallenbach
Tourismusbüro Frankenhain

Neujahrsgrüße des FSV Gräfenroda

(05. 01. 2021)

Liebe Vereinsmitglieder und Sportfreunde des runden Leders,
wir wünschen euch allen ein frohes und gesundes neues Jahr 2021.

 

Wenn ein schwieriges Jahr endet, kann es nur besser werden.
Auf ein tolles neues Jahr im Sportpark Alte Lache.

 

Ein schwieriges Jahr 2020 liegt hinter uns. Das Corona Virus hat auch vor dem Sport nicht halt gemacht und auch unser Vereinsleben stark beeinflusst.

 

Deshalb möchten wir auf das vergangene Jahr zurückblicken:
Im März 2020 wurde im Rahmen der ersten Corona Welle nach zahlreichen Diskussionen mit dem Thüringer Fußballverband die Saison annulliert und der Spielbetrieb eingestellt. Es folgten Gespräche mit dem KFA Mittelthüringen, der Gemeinde Geratal und unseren Partnern der SpVgg Geratal zur weiteren Durchführung des Trainings- und Spielbetriebs unter Einhaltung des Hygienekonzepts. Das Anbringen von Desinfektionsspendern, Abkleben von Wegen und Sperren von Sozialräumen ebnete den Weg in ein Stück Normalität für unsere vielen Kinder im Nachwuchsbereich.

 

An dieser Stelle geht ein großes Lob an alle Trainer in den Herren- und Nachwuchsmannschaften. Ihr habt trotz größter Schwierigkeiten unsere Sportler bei Laune gehalten und trotz Einschränkungen ein qualitativ hochwertiges Training angeboten.

 

Alle Vereinsmitglieder haben uns in die Treue gehalten! Das zeigt den Zusammenhalt, den Sportgeist und die Liebe zum Fußballsport im FSV Gräfenroda.

 

Im August wurde der Spielbetrieb wieder aufgenommen. Viele schöne und erfolgreiche Spiele konnten im Sportpark Alte Lache von den Männer- und Nachwuchsmannschaften absolviert werden. 

 

Besonders in Erinnerung blieb der erste Spieltag in der Kreisoberliga und ersten Kreisklasse nach der langen Fußballpause im August. In den Heimspielen gegen Großbreitenbach bzw. Plaue konnte der FSV Gräfenroda pro Spiel mehr als 100 Zuschauer begrüßen. Das zeigt die Lust und das Verlangen unserer Einwohner nach Abwechslung im grauen Corona Alltag.

 

Leider hat uns alle die zweite Corona Welle hart getroffen. Seit November 2020 ruht der Ball wieder.

Mit einer Träne im Auge wurden Trainings- und Spielbetrieb eingestellt, um die Gesundheit unserer Sportler zu schützen. Auch die traditionellen Weihnachtsfeiern aller Mannschaftsteile im gesamten Verein mussten schweren Herzens ausfallen.


Dennoch möchten wir an dieser Stelle noch einmal positiv auf das Jahr 2020 zurückschauen.

Mit Rico Ullmann und Christian Esche konnten wir ein junges Trainerteam für unsere erste Mannschaft gewinnen. Neben Familie und Arbeitsstress engagieren sich Beide in einem außerordentlichen Maß, um einen attraktiven Fußball in der Kreisoberliga anzubieten.

 

Wir sind optimistisch, dass durch viel Fleiß, Training und Engagement unsere erste Mannschaft wieder in die obere Tabellenhälfte der Kreisoberliga vorrückt.

 

Im Nachwuchsbereich sind wir in allen Spielklassen vertreten.

 

Besonders möchten wir die hervorragende Organisation unserer beiden Nachwuchsleiter Steffen Fischer (FSV Gräfenroda) und Tobias Huck (SpVgg Geratal) hervorheben. Beide Vereine arbeiten im Nachwuchs noch enger zusammen und haben es gemeinsam geschafft, ein kleines Nachwuchszentrum auf dem Geschwendaer Sportplatz aufzubauen.

Nun wird wieder in drei Ortschaften des Geratals der Fußballsport gefrönt. Die Zusammenarbeit sichert die Zukunft des Fußballs im Geratal!

 

Die fußballfreie Zeit wurde für Arbeitseinsätze genutzt. Das Bild an den Außenanlagen im Sportpark Alte Lache hat sich sichtlich zum Positiven verändert.
Der Verkaufscontainer wurde komplett von innen und außen saniert, um allen Zuschauern und Gästen zu den Heimspielen eine kleine Versorgung anzubieten.

Die Auswechselbänke wurden von Grund auf neu errichtet und professionell mit Blechen verkleidet. Ein spezieller Dank geht an die Dachdeckerei Diener, dem Malerbetrieb Markus Acker und an die Erbauer Norman Hildebrandt und Richard Frankenberg.

 

2021-01-05_Neujahrsgruesse-FSV_02

 

Zum Jahresende wurden am oberen Eingang des Sportplatzes zwei neue Hütten gesetzt, die Sportfreund Michael Reuss kostenfrei zur Verfügung gestellt hat. Die Hütten sollen zur Kassierung des Eintritts, als Reserveumkleiden und für die Spielmoderationen genutzt werden.

Vielleicht bieten sie auch zukünftig ein schönes Plätzchen für unsere ältesten Fußballfreunde zum Fußballschauen.

 

Ein Dank geht an die Gemeindemitarbeiter für die Pflasterarbeiten und die Bereitstellung der Stromversorgung.

 

Unzählige ehrenamtliche Stunden hat unser treuer Sportfreund Mario Jonas im Bagger verbracht, um den Hang zwischen beiden Sportplätzen einzuebnen und daraus ein kleines Schmuckstück zu gestalten.

 

Der Verein bedankt sich recht herzlich bei allen Sponsoren, der Gemeinde Geratal und dem Bürgermeister Dominik Straube, der Sparkasse und dem Kreissportbund für die finanzielle Unterstützung sowie bei allen Fans für die Treue im Spieljahr 2020.

 

Ein besonderer Dank gilt allen engagierten Eltern und Großeltern sowie unseren Trainer der Alten Herrenmannschaft für die Unterstützung im Nachwuchsbereich.

 

Wir danken unseren Schiedsrichtern Peter Hahn, Kevin Ewald, Jonas Herglotz, Alex Kruse, Linus Lanua und Maurice Jonas für ihre wöchentlichen Einsätze auf den Sportplätzen des Fußballkreises KFA Mittelthüringen.


Lasst uns optimistisch ins Fußballjahr 2021 schauen und hoffen, dass wir gemeinsam dem Corona Virus die Stirn bieten und bald wieder vor den Ball treten.

 

Der FSV Gräfenroda wünscht allen Vereinsmitgliedern, ehrenamtlichen Helfern sowie Familienangehörigen ein einen guten Start ins neue Jahr 2021.

 

Euer Vorstand
FSV Gräfenroda

Foto zur Meldung: Neujahrsgrüße des FSV Gräfenroda
Foto: Neujahrsgrüße des FSV Gräfenroda

Neues aus der Pro Seniore Residenz Rosental

(05. 01. 2021)

Drehorgelspieler Mr. Evergreen besuchte am 3. Advent die Pro Seniore Residenz Rosental. Gemeinsam wurden Weihnachtslieder gesungen.

 

Zu unserer Bewohnerweihnachtsfeier am 16.12.2020 in der Pro Seniore Residenz Rosental trat Bauchredner Berny auf. An seiner Seite Miss Blond. Gemeinsam gestalteten sie den Nachmittag. Dabei blieb kein Auge trocken und der Muskelkater vom vielen Lachen war vorprogrammiert.


Heiligabend und an Silvester ging es in der Pro Seniore Residenz Rosental besinnlich zu.
Am 24.12. kam der Weihnachtsmann und überreichte die Geschenke. In gemütlicher Runde saß man beisammen bei Stollen und Glühwein.

An Silvester feierten die Bewohnerinnen und Bewohner bis in den Abend gemeinsam hinein. Klassisch wurde das „Dinner for One“ geschaut und mit Sekt angestoßen. Ein Sinnspruch aus einem Glückskeks verriet Jedem etwas über seine Zukunft.

Foto zur Meldung: Neues aus der Pro Seniore Residenz Rosental
Foto: Neues aus der Pro Seniore Residenz Rosental

Neujahrsgrüße vom Bürgermeister der Gemeinde Geratal

(04. 01. 2021)

Die Gemeinde Geratal wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes, erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr 2021.


Ihr Bürgermeister
Dominik Straube

Foto zur Meldung: Neujahrsgrüße vom Bürgermeister der Gemeinde Geratal
Foto: Neujahrsgrüße vom Bürgermeister der Gemeinde Geratal

Spatenstich für Turnhallenanbau und Doppellob für die Gewichtheber des SV 90 Gräfenroda

(22. 12. 2020)

Gräfenroda, 22.12.2020


Trotz Regenwetter und Sturm ließen sich weder Landrätin Petra Enders, Bürgermeister der Gemeinde Geratal Dominik Straube und Bauleiterin Cathleen Enzian noch Schulleiter Sven Kummer und Trainer René Holtmann davon abhalten, den symbolischen Spatenstich für eine Erweiterung der Turnhalle in Gräfenroda zu setzen.


Ziel ist es, die seit 1999 bestehende Mehrzwecksporthalle durch einen Anbau für die Gewichtheber des SV 90 Gräfenroda zu erweitern.

 

Die erfolgreiche Sektion des SV 90 zählt nunmehr rund 90 Mitglieder, davon 70 allein im Nachwuchsbereich. Man feierte in den letzten Jahren zahlreiche Erfolge in der Zweiten Bundesliga und hat das Leistungsvermögen in die Erste Bundesliga aufzusteigen.

Da die momentane Turnhalle jedoch nicht den Rahmenbedingungen dafür entspricht, mussten sich die Gewichtheber von dem Gedanken an eine Teilnahme in der Ersten Bundesliga (Saison 2018/2019) leider verabschieden.


Großes Lob für die vielen Erfolge und die ausgezeichnete Nachwuchsförderung bekamen die Gewichtheber sowohl von der Landrätin als auch vom Bürgermeister. Der Ilm-Kreis habe durch die zahlreichen Spitzenleistungen der Sektion Gewichtheben eindeutig die Aufmerksamkeit aus aller Welt auf sich gezogen. Aufgrund dieser hervorragenden Vereinsarbeit sollen die Rahmenbedingungen in 2021 deutlich verbessert und angeglichen werden.

 

Bürgermeister Dominik Straube ist glücklich, dass die Baumaßnahme nun endlich beginnen kann, versuche man bereits seit einigen Jahren Fördermittel für den Anbau zu akquirieren.


Geplant ist es, einen zweiten Trainingsraum mit einer Nutzfläche von 131 m² und einem Zugang zum bereits vorhandenen Raum zu schaffen, gibt Petra Enders ausführlich zu Protokoll. Des Weiteren soll ein weiterer Fluchtweg für die Gewährleistung der Sicherheit in der Halle entstehen.

Eine Wärmedämmung an der Fassade soll dafür sorgen, Energie effizient einzusparen. Gespart wird außerdem an der Wärmeerzeugung im Trainingsraum, da die Vorrichtungen dafür bereits gegeben sind, müssen nur ein paar Heizungsrohre verlegt werden.

Eine besondere Eigenschaft wird die Bodenplatte des neuen Trainingsraumes sein, da diese für das Training der Gewichtheber speziell mit Dämpfungsplatten verstärkt werden muss.


In die geplanten Gesamtausgaben von etwa 560.000 € teilen sich der Landkreis einen Bauherrenanteil mit 84.000 € und die Gemeinde Geratal mit 472.000 €, wovon Bürgermeister Dominik Straube 330.000 € über die Städtebauförderung generieren konnte.


Den symbolischen Spatenstich setzte die Landrätin persönlich. Bürgermeister Dominik Straube betont dabei noch einmal die hervorragende Nachwuchsförderung und dass aufgrund der stark angestiegenen Mitgliederzahl der Sektion Gewichtheben die momentane Raumkapazität für das Training eindeutig zu klein sei. Er fügt zuversichtlich hinzu, dass von der geplanten Baumaßnahme nicht nur die Gewichtheber profitieren sondern auch der Schulsport und die anderen Vereine, die die Mehrzwecksporthalle rege nutzen.


Trainer René Holtmann ist sehr erfreut über die Umsetzung der längst erforderlichen Maßnahme. Es sei dem Verein gelungen den Nachwuchs konstant für diesen Sport zu begeistern. Er bedankt sich mit einem Jahreskalender für 2021, der die Tätigkeiten und Erfolge der Sektion Gewichtheben zum Ausdruck bringt.


Bürgermeister Dominik Straube bedankt sich bei Landrätin Petra Enders dafür, dass die Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Landgemeinde nicht nur bei diesem Projekt gut funktioniert.

Foto zur Meldung: Spatenstich für Turnhallenanbau und Doppellob für die Gewichtheber des SV 90 Gräfenroda
Foto: Spatenstich für Turnhallenanbau und Doppellob für die Gewichtheber des SV 90 Gräfenroda

Weihnachts- und Neujahrsgrüße - Ortschaftsbürgermeister Geraberg

(21. 12. 2020)

Liebe Geraberger,
nur noch wenige Tage trennen uns vom Weihnachtsfest und dem Jahreswechsel.

 

Ein Jahr wie dieses, wie es wohl noch keiner erlebt hat. Nach neun Monaten Kampf gegen die Pandemie, mit Vorschriften und Entbehrungen, die das öffentliche sowie das private Leben verändert hatten, sollte die Vorweihnachtszeit eigentlich eine schöne Zeit sein.

 

Das gesellschaftliche Leben ist eingeschränkt, genauso wie das familiäre Leben.
Wir müssen versuchen das Beste daraus zu machen.

 

Von ganzen Herzen wünsche ich Ihnen und ihrer Familie ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest sowie Kraft für das kommende Jahr.
Und bleiben Sie gesund.

 

Ihr Ortschaftsbürgermeister
Holger Frankenberg

Foto zur Meldung: Weihnachts- und Neujahrsgrüße - Ortschaftsbürgermeister Geraberg
Foto: Weihnachts- und Neujahrsgrüße - Ortschaftsbürgermeister Geraberg

Weihnachtsgrüße vom Ortschaftsbürgermeister Liebenstein

(21. 12. 2020)

Allen Bürgerinnen und Bürgern Liebensteins wünsche ich ein gesundes, gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest und einen glücklichen und erfolgreichen Start ins neue Jahr 2021!

 

Das Jahr 2020 war auch für unser Dorf ein schweres Jahr. Wir, die es gewohnt sind, Feste zu feiern, wie sie fallen. Wir, die es gewohnt sind, gemeinsam zu feiern, zu Himmelfahrt, zum Parkfest oder zum Martinstag, mussten dieses Jahr darauf verzichten.

 

Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern und allen Mitgliedern von Vereinen für das Verständnis und das Mittragen der Verantwortung in dieser besonderen Situation. Ich danke vor allem allen, die sich in Liebenstein trotzdem in besonderer Weise für das Gemeinwohl eingesetzt haben. Ich denke, wir sollten optimistisch in das Jahr 2021 blicken und gemeinsam hoffen, dass wir unsere Traditionen wieder aufleben lassen und fortsetzen können. 

 

Einiges haben wir aber dieses Jahr trotz allem geschafft. Viele Projekte für die Dorferneuerung wurden im Rahmen unserer Landgemeinde auf den Weg gebracht. Diese Projekte, wie der neue
Weg zur Burg und der Radweg nach Gräfenroda mit neuer Brücke am Sportplatz, werden im Jahre 2021 umgesetzt werden. Auch die Arbeiten am Röderschlösschen und am Spielplatz konnten und können fortgesetzt werden.

 

Zum Straßenbau gestatten Sie mir in diesem Jahr ein paar gesonderte Worte: Liebenstein hat sehr lange auf diese Baumaßnahme warten müssen. Viele Jahre hat sich an der Hauptstraße, der Straße mit den meisten Einwohnern des Ortes, nichts getan. Im späten Frühjahr 2018 konnte dann endlich begonnen werden, nachdem schon im Herbst 2017 die LED-Straßenbeleuchtung in Betrieb genommen wurde.
Nun sind über 2,5 Jahre umfangreicher Arbeit an der Straße von Gräfenroda nach Liebenstein vergangen. Insgesamt über 3 Jahre mussten und müssen wir alle miteinander Verständnis für diese Baumaßnahme haben.
Und das war nicht immer einfach. Aber was sind 3 Jahre gegenüber dem Verständnis, dass die Liebensteiner 30 Jahre lang für eine marode Ortsdurchfahrt aufbringen mussten.
Als Mitglied der neuen Landgemeinde haben wir das nun gestemmt. Und auch die letzten neuen Pflastersteine werden bald dort liegen, wo sie hingehören, in unseren neuen Fußwegen und Einfahrten.

 

Ich möchte mich an dieser Stelle auch im Namen der Einwohner Liebensteins bei den Mitarbeitern der Verwaltung und des Bauhofes, bei den Kameraden der Feuerwehr und bei unserem Bürgermeister der Gemeinde Geratal bedanken.

 

Auch Ihnen wünsche ich ein gesundes und gesegnetes Weihnachtsfest. Gern stehe ich Ihnen allen auch im Jahr 2021 als Ortschaftsbürgermeister in Liebenstein und als Gemeinderatsmitglied der Gemeinde Geratal zur Seite.

 

Um Kraft zu sammeln, wünsche ich uns allen für die kommenden Wochen Gesundheit und eine ruhige Zeit der Besinnung im Kreise der Familie.

 

Ihr Ortschaftsbürgermeister
Jörg Becker

Foto zur Meldung: Weihnachtsgrüße vom Ortschaftsbürgermeister Liebenstein
Foto: Weihnachtsgrüße vom Ortschaftsbürgermeister Liebenstein

Weihnachtsgrüße vom Ortschaftsbürgermeister Gräfenroda

(21. 12. 2020)

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner der Ortschaft Gräfenroda,
schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Ein Jahr voller Herausforderungen und vieler neuer Erfahrungen. Natürlich spiegelt sich dies auch in unserem Heimatdorf wieder. Vieles war anders als
gewohnt, leider konnte das kulturelle Leben nicht wie sonst üblich mit vielen schönen Festen und Ausstellungen stattfinden und dennoch hat sich auch einiges positiv weiterentwickelt.

 

Als ein Bestandteil der noch jungen Gemeinde Geratal befinden wir uns zusammen mit den anderen fünf Ortschaften noch immer in der Phase des Zusammenwachsens, welche Stück für Stück von statten geht und in zahlreichen Vereinen und Institutionen schon sehr gut mit Leben erfüllt wird.

 

Es konnten wieder einige Bauprojekte ins Rollen gebracht und Andere abgeschlossen werden.


Bei dem grundhaften Ausbau der Buswendeschleife am Dörrberg erfolgte Mitte November die bauliche Abnahme. Damit ist in diesem Bereich ist ein „Schandfleck“ einem freundlich gestalteten, funktionellen und mit hohem Fördermittelanteil versehenen Platz gewichen.

 

Weiterhin ist der Ausbau der Heinrich-Heine-Straße sowie der Bushaltestelle an der Grundschule abgeschlossen worden. Hier werden im nächsten Jahr noch die Nebenanlagen verschönert. Ich möchte mich an dieser Stelle für die Geduld und das Verständnis der Anwohner bedanken.

 

Nach jahrelangen Kampf ist es gelungen Fördermittel für einen Anbau an die Turnhalle zu generieren um somit einem der erfolgreichsten Vereine in unserer Region deutlich verbesserte Trainings-und Wettkampfbedingungen zu ermöglichen. Hier haben wir mit dem Landkreis und der Städtebauförderung starke Partner im Boot, mit denen wir das Projekt 2021 realisieren können. Der Spatenstich hierfür soll in Kürze erfolgen.

 

Als Ausgleichsmaßnahme für die Thüringer Waldrandroute wurden auf der Straße von der Ilmenauer Straße in Richtung Alte Lache Amphibienleiteinrichtungen (Krötentunnel) hergestellt.

 

Weiterhin konnten wir in diesem Jahr unseren Zwergenkreisel neu gestalten und bepflanzen lassen. Der Zwergenkreisel ist vielen von uns sehr ans Herz gewachsen, umso schöner ist es, dass durch die Verkleinerung der Fläche nun keine großen Schäden bedingt durch den Straßenverkehr mehr entstehen.

 

Auch die Umrüstung unserer Straßenbeleuchtung auf LED konnte in 2020 weitergeführt werden.

 

Anfang des Jahres wurde die Naturparkmeisterei „Thüringer Wald“ neu gegründet, mit der wir als Gemeinde Geratal eine Kooperation besitzen und gut zusammenarbeiten. Dadurch konnten bereits zwei Projekte umgesetzt werden. Einerseits wurden der Naturlehrpfad und die Sitzgelegenheiten
an der Burglehne instand gesetzt und gepflegt.
Zum anderen entstand ein weiterer schöner Aussichtspunkt auf dem Lütsche-Flößgraben-Wanderweg oberhalb der A71 zwischen Tragberghütte und Ausgebrannten Stein.

 

Der Bereich des Spiel- und Festplatzes in der Alten Lache wurde weiter ausgebaut. Es wurden neue Spielgeräte installiert und das umliegende Gelände, vor allem für unsere Kleinsten, attraktiver gestaltet. Auch hier wird im kommenden Jahr ein weiterer Abschnitt in Angriff genommen.

 

Auf diverse Feierlichkeiten wie z. B. 30jähriges Bestehen verschiedener Vereine musste dieses Jahr auf Grund der Corona-Pandemie leider gänzlich verzichtet werden. Wir hoffen, dass wir diese im
Jahr 2021 nachholen werden können.

 

Ganz besonders freut es mich das ein Gräfenrodaer Alleinstellungsmerkmal, nämlich der Gartenzwerg, auch weiterhin in unserem Heimatort gefertigt wird und diese tolle Tradition weitergeführt wird. Mit Helma Ortmann ist eine junge, engagierte Frau bereit die Manufaktur von Reinhard Griebel weiterzuführen.

 

Ich möchte mich bei den Mitgliedern des Ortschaftsrates für die konstruktive Zusammenarbeit und Unterstützung bedanken auch wenn wir es natürlich nicht mit jeder Entscheidung jedem recht
machen konnten.

 

An dieser Stelle möchte ich mich vor allem bei allen Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Gewerbetreibenden Gräfenrodas für ihr entgegengebrachtes Vertrauen, ihr Verständnis und vor allem für ihr Durchhalten bedanken.

 

Besonders hervorheben möchte ich die in der Pandemie entstandene Bürgerinitiative, welche sich aus Mitgliedern aller sechs Ortschaften zusammensetzt und sich allen solidarisch zeigt, die in dieser besonderen Situation Hilfe benötigen.
Dies ist auch ein Zeichen, dass wir in der Gemeinde über die Ortschaftsgrenzen hinaus auf einem sehr guten Weg des guten Miteinander sind. Hierfür meinen ganz besonderen Dank und hohe Anerkennung.

 

Auch im Namen des Ortschaftsrates wünsche ich den Gräfenrodaern eine besinnliche, friedvolle und ruhige Weihnachtszeit zum Innehalten und Durchatmen. Für das Jahr 2021 wünsche ich Ihnen alles Gute bei bester Gesundheit.

 

Ihr Ortschaftsbürgermeister
Dominik Straube

Foto zur Meldung: Weihnachtsgrüße vom Ortschaftsbürgermeister Gräfenroda
Foto: Weihnachtsgrüße vom Ortschaftsbürgermeister Gräfenroda

Weihnachtsgrüße vom Ortschaftsbürgermeister Gossel

(21. 12. 2020)

Werte Einwohner der Ortschaft Gossel,
in wenigen Tagen neigt sich das Jahr 2020 zu Ende, die besinnlichen Weihnachtstage halten hoffentlich trotz der Corona-Pandemie bei Ihnen überall Einzug.

 

Lassen Sie das Jahr noch einmal Revue passieren, denn es war ein bewegtes Jahr. Hierbei sind die zwei Jahre seit der Gründung unserer jungen Landgemeinde wie im Fluge vergangen.

Auch sind die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie jeden von uns vergegenwärtigt.

 

Werte Einwohner, freuen wir uns auf die neuen Aufgaben im Jahr 2021 und bleiben oder werden Sie Alle wieder gesund.

 

Ich wünsche Ihnen, auch im Namen des Ortschaftsrates Gossel für die anstehenden Feiertage eine besinnliche und frohe Weihnacht und einen guten und gesunden Jahreswechsel ins neue Jahr 2021.

 

Andreas Gundermann
Ortschaftsbürgermeister Gossel

Foto zur Meldung: Weihnachtsgrüße vom Ortschaftsbürgermeister Gossel
Foto: Weihnachtsgrüße vom Ortschaftsbürgermeister Gossel

Weihnachtsgrüße vom Ortschaftsbürgermeister Geschwenda

(21. 12. 2020)

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
die Adventszeit und das Weihnachtsfest sind erfüllt vom Wunsch nach Besinnlichkeit, Harmonie und Erholung, doch in diesem Jahr ist alles anders.

 

Mit Sorge schaut ein jeder auf die Gefahren der Corona-Pandemie und hofft auf Besserung. Neue Regeln, wie Abstand halten, Hygiene beachten, Masken tragen und veränderte Lebensbedingungen bestimmen den Alltag. Es ist aber auch eine gegenseitige solidarische Unterstützung entstanden. 

 

Im Geratal hilft eine Bürgerinitiative in Notsituationen. Hier zeigt sich, wie wichtig eine starke Gemeinschaft, die Landgemeinde Geratal mit den Ortsteilen Geschwenda, Frankenhain, Geraberg, Gossel, Gräfenroda und Liebenstein ist.

 

Die Ortschaft Geschwenda war hoffnungsvoll in das Jahr 2020 gestartet. 
Die Gemeinde renovierte kurzfristig das Gebäude „Kickelhähnchen“ und so konnte die neue Gaststätte „La Guantanamera“ im Juni öffnen. Über das Dorferneuerungsprogramm hat der Straßenbau in der Borngasse/Geraberger Straße begonnen. Der seit vielen Jahren genehmigte B-Plan für das Wohnungsbaugebiet „Gothaer Straße“ wird von einem privaten Investor verwirklicht. Im ehemaligen Rathaus in Geschwenda entsteht
eine Zweitarztpraxis für Allgemeinmedizin. Weitere Projekte der Dorferneuerung sind geplant und sollen in den nächsten Jahren realisiert werden.

 

Das „Mäusegassen-Team“ hat in Eigeninitiative ein großes dekoratives Wetterhäuschen gebaut und erinnert damit an die fast 100jährige Fertigung von Wetterhäuschen in unserem Ort. 

 

Für Geschwenda sind die kulturellen Veranstaltungen und die Vereinsarbeit wichtige Bestandteile des Dorflebens. Im Januar gestaltete die Jugendfeuerwehr mit dem Baumverbrennen das erste Fest des Jahres. Es folgten zwei Seniorentreffs, die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr, die Faschingsfeier und der Second-HandKleidermarkt vom Förderverein der Kindertagesstätte „Pfiffikus“. Mit einer
gemeinsamen Feierstunde der Familien und dem Kindergarten begrüßte Geschwenda die neugeborenen Kinder des Jahres 2019.

 

Ab dem 13. März fanden keine Veranstaltung mehr in unserem Ort statt und so konnten die Schützengesellschaft ihr 165-jähriges, der Rassegeflügelzuchtverein sein 110-jähriges, der Heimatverein sein 30jähriges und der Karnevalsverein sein 25-jähriges nicht wie geplant feiern. Auch die Partnerschaftsjubiläen mit der hessischen Gemeinde Diemelsee zum 30-jährigen und der englischen Gemeinde Ringmer zum 10-jährigen fanden nicht statt.

 

Die Geschwendaer Vereine versuchten trotzdem ihre Projekte und Vorhaben zu verwirklichen. Zum Osterfest wurde der Dorfbrunnen gestaltet, im Mai vom Heimatverein und Feuerwehr der Maibaum aufgestellt.

 

Der Schulförderverein übergibt im Sommer das neue Spielhaus an die Grundschule. Der Waldbadverein baut sein Multifunktionshaus weiter aus und erarbeitet mit finanzieller Unterstützung der Ortschaft eine Studie über ein Naturbad.


Die Heimatstube im Gemeindehaus wird vom Heimat- und Fremdenverkehrsverein und die Bücherstube von Frau Kahl ehrenamtlich betreut.

 

Viele Bürgerinnen und Bürger tragen aktiv zur Verschönerung des Ortes bei.

Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Geratal in Verbindung mit der Ortswehr Geschwenda hatten in diesem Jahr zahlreiche Einsätze beim Brand- und Katastrophenschutz.

 

Die Betriebe in Geschwenda und den Gewerbegebieten sind wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung in der Region und sichern Arbeitsplätze.

 

Die Verkaufseinrichtungen wie „Floris Backstübchen“ und „Fleischerei Bauerschmidt“ sichern die Grundversorgung und sehr wichtig ist die Gutshofapotheke.

 

Ich bedanke mich recht herzlich für die Arbeit bei den Mitgliedern des Ortschaftsrates, bei den vielen ehrenamtlichen Helfer sowie beim Bürgermeister, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde Geratal.

 

Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern der Ortschaft Geschwenda ein frohes Weihnachtsfest sowie ein friedvolles und vor allem gesundes Jahr 2021.

 

Ihr
Ortschaftsbürgermeister
Berg Heyer

Foto zur Meldung: Weihnachtsgrüße vom Ortschaftsbürgermeister Geschwenda
Foto: Weihnachtsgrüße vom Ortschaftsbürgermeister Geschwenda

Weihnachtsgrüße Ortschaftsbürgermeister Frankenhain

(21. 12. 2020)

Weihnachten ist nicht das wichtigste christliche Fest, aber wohl das, bei vielen Menschen beliebteste Fest im Jahr. Schon bald beginnt das Jahr 2021. Wir alle hoffen auf ein paar besinnliche Tage zum Jahresende, denken darüber nach, was das Jahr uns an Erfreulichen oder weniger Erfreulichen gebracht hat und fragen uns, was das kommende Jahr für uns bereit hält.

 

Die Vorweihnachtszeit ist auch die Zeit der Besinnung und der Rückschau auf die vorangegangenen Monate. Das große Thema 2020 war die Corona-Krise. Sie hat für jeden Menschen starke Einschränkungen mit sich gebracht und hat nachhaltige Auswirkungen auf unsere Wirtschaft. Viele Bürger unseres Ortes sorgen sich um ihre Gesundheit und berufliche Zukunft. Die Corona-Pandemie hat unseren Alltag verändert und zwingt uns derzeit zu vielen Einschränkungen. Das kommunale Leben in unserem Ort wird geprägt vom Zusammenhalt ihrer Bürger, von ihrer Partnerschaft und Solidarität. Dank gilt all` denen, die dazu beigetragen haben, dass die Einschränkungen, die durch die Corona-Pandemie zu verzeichnen waren, gemildert werden konnten. 

 

Insbesondere Dank gilt der Bürgerinitiative der Gemeinde Geratal, die sich als „Stille Helden im Geratal“ bereit erklärt haben, Dienstleistungen zu übernehmen, aber auch unserem Lebensmittelhandel Hochstein in Frankenhain, der nicht erst seit der Corona-Pandemie betagten Bürgern unseres Ortes ihre Einkäufe zusammenstellt und ins Haus bringt.

 

Trotz der Tatsache, dass in diesem Jahr nicht alle Projekte der Vereine unseres Ortes und auch der Bürger realisiert werden konnten, haben viele Menschen mit Tatkraft und Engagement dazu beigetragen, dass einiges gemeinsam geschafft werden konnte. Die bereits seit vielen Jahren in Frankenhain traditionell stattfindende Kirmes konnte nur in „abgespeckter“ Form durchgeführt werden. Alle Bürger haben sich über die „Ständchen“ gefreut und das vom Kirmesverein angebotene Kirmesessen wie immer gern angenommen.

 

Mehr als 60 Personen haben sich am „Tag der Sauberkeit“ in Frankenhain beteiligt. Unter strikter Beachtung aller Corona-Auflagen konnten viele Maßnahmen, darunter Pflege von Grünanlagen, Pflanzen von Stauden und Sträuchern umgesetzt werden. Dank gilt heute auch jenen, die Grünanlagen und Rabatten über das Jahr hin pflegen, besonders unseren „Blumenfrauen“ Grit und Angelika den Familien Fröhlich, und Eckardt, Steffen,Marcus und Brigitte um nur einige zu nennen.

 

Auch möchte ich mich bei allen Bürgern wie Familie Hendrich, Pflügner und Tetzlaff bedanken welche im Außenbereich unseres Ortes Anlagen errichten und pflegen z.B. im Lütschegrund und am Flößgraben.

 

Die schwedische Nobelpreisträgerin Selma Lagerlöf sagte: „Schenken heißt, einem anderen das geben, was man selbst behalten möchte“.

 

Zeit ist etwas sehr Kostbares. Ich bin dankbar, dass viele Bürger unserem Ort und damit dem Gemeinwohl Zeit geschenkt haben, indem sie nebenberuflich oder auch ehrenamtlich, in öffentlichen Institutionen, in Kirchen, in der Freiwilligen Feuerwehr, in den Vereinen oder ganz persönlich uneigennützig tätig waren, Mitmenschen geholfen haben oder aus eigener Initiative öffentliche Aufgaben erfüllt haben. Ich hoffe, dass es uns im Jahr 2021 gelingt, unsere Kräfte zu bündeln und gemeinsam „an einem Strang zu ziehen“. Nur so können wir alle Herausforderungen, die auf uns warten, meistern. 

 

Ich möchte Sie hierzu um Ihre Mitarbeit sowie Unterstützung sehr herzlich bitten.

Im Namen des Ortschaftsrats und ich persönlich wünsche Ihnen ein friedliches, ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und für das Jahr 2021 alles Gute, vor allen Dingen Gesundheit sowie Glück und Erfolg.

 

Allen Bürgern, denen durch Krankheit, Sorge oder Leid jeglicher Art nicht nach Feiern zumute ist, wünsche ich, dass das neue Jahr eine bessere Zukunft für sie bereithalten möge.

 

Hans-Georg Fischer
Ortschaftsbürgermeister
Frankenhain

Foto zur Meldung: Weihnachtsgrüße Ortschaftsbürgermeister Frankenhain
Foto: Weihnachtsgrüße Ortschaftsbürgermeister Frankenhain

Weihnachtsgrüße vom Bürgermeister der Gemeinde Geratal

(21. 12. 2020)

Ich wünsche allen Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinde Geratal, auch im Namen des Gemeinderates sowie aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein ruhiges, friedvolles und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr 2021.

 

 

Es liegt ein Jahr voller zusätzlicher Herausforderungen und Aufgaben hinter uns, von denen vorher keiner wusste, dass es diese überhaupt gibt. Wir mussten lernen mit diesen außergewöhnlichen Rahmenbedingungen, welche uns leider alle mittel- oder unmittelbar betreffen, umzugehen.

 

Trotz allem konnten wir gemeinsam unsere noch junge Gemeinde weiter gestalten und einige Projekte erfolgreich zu Ende bringen.


Auch ist es gelungen vieles Neues anzuschieben und auf den Weg zu bringen, was im kommenden oder in den darauffolgenden Jahren umgesetzt werden wird. Hierfür können wir mit einer ganzen Menge an Fördermitteln planen, welche aus verschiedensten Förderprogrammen generiert worden sind. 


An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei all denjenigen bedanken die hierzu beigetragen haben. 

 

Im vergangenen Jahr konnten wir in allen sechs Ortschaften Bauprojekte realisieren und das wird auch zukünftig so weiter gehen. Ich denke dass dies auch für alle ersichtlich ist. Ich bitte um Nachsicht, dass nicht jeder Wunsch, wenn auch deren Notwendigkeit unbestritten ist sofort erfüllt und umgesetzt werden kann.

Dazu gibt es in unserem großen Gemeindegebiet schlicht und ergreifend zu viel was angepackt und verbessert werden muss und was teilweise seit Jahren hätte erledigt werden müssen. Trotzdem möchte ich Ihnen versichern, dass wir uns der Sachen annehmen und diese Stück für Stück abarbeiten.

 

Besonders hervorheben möchte ich die gute Zusammenarbeit mit den Vereinen und Institutionen in unserer Gemeinde. Ihr alle macht unsere Region lebenswert. 
Gemeinsam konnten wir einige sehr gute Projekte und Maßnahmen verwirklichen, welche u.a. entscheidend zur Verschönerung in den Orten beitragen.

 

Gerade jetzt ist es wichtig, den Menschen beiseite zu stehen, die im Moment besonders auf Hilfe angewiesen sind. Umso mehr freut es mich, dass es in unserer Landgemeinde sehr viele engagierte Helfer gibt, die sich für andere einsetzen. All denjenigen möchte ich von Herzen danken. Menschen, die für andere da sind, die sich unterstützend einbringen und dabei helfen, die Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen sorgen für eine lebens- und liebenswerte Gemeinde. Für die Organisation der Hilfsaktion „Stille Helden im Geratal“ möchte ich mich bei den Initiatoren, u.a. meinen beiden Beigeordneten sowie allen Helfern herzlich Danke sagen. Es ist großartig was hier entstanden ist.

 

Allen Bürgerinnen und Bürgern danke ich für ihr entgegengebrachtes Vertrauen, ihre Geduld und ihr Verständnis, dass in unserer jungen Landgemeinde noch nicht immer alles so reibungslos funktioniert wie man es sich wünschen würde. Ich verspreche Ihnen, dass wir hart daran arbeiten dies weiter zu verbessern.

 

Auch den Mitgliedern der Gemeinderates sowie der Ortschaftsräte und der Ortschaftsbürgermeister möchte ich für ihre eingebrachten Ideen und wichtigen Impulse danken, die mit Blick auf das Machbare zum weiteren Zusammenwachsen unserer Gemeinde geführt haben.

 

Herzlichen Dank auch für die Arbeit in den Jugendeinrichtungen, bei der Betreuung unserer Senioren, für die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen und das Engagement aller Gewerbetreibenden. Besonders hervorheben möchte ich die ehrenamtliche Arbeit und die hervorragende Einsatzbereitschaft unserer Freiwilligen Feuerwehr. Hier erkennt man ganz deutlich dass wir eine schlagkräftige Truppe zur Verfügung haben.

 

Ein großes Dankeschön und Kompliment möchte ich all meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verwaltung, den Kindergärten, dem Bauhof und unseren touristischen Einrichtungen für die erbrachten Leistungen, ihre Unterstützung und die gute Zusammenarbeit aussprechen. Ganz besonders in diesem Jahr standen wir vor vielen Herausforderungen, die zum Teil schwere Entscheidungen mit sich brachten.

 

In diesem Sinne wünsche ich uns allen zum Weihnachtsfest glückliche, friedvolle und besinnliche Stunden und für 2021 ein glückliches, erfolgreiches und insbesondere gesundes neues Jahr.

 

Ihr
Dominik Straube
Bürgermeister Gemeinde Geratal

Foto zur Meldung: Weihnachtsgrüße vom Bürgermeister der Gemeinde Geratal
Foto: Weihnachtsgrüße vom Bürgermeister der Gemeinde Geratal

Großes Aufatmen in Liebenstein - Ortsdurchfahrt nach aufwendiger Sanierung wieder freigegeben

(20. 12. 2020)

Am 16. Dezember 2020 war es endlich soweit. Im Beisein von Bürgermeister Dominik Straube und Ortschaftsbürgermeister Jörg Becker erfolgte die Abnahme der Baumaßnahme.

 

Dazu wurde mit Volker Geimecke (Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr) symbolisch das Band durchschnitten, welches sinnbildlich für die über zwei Jahre andauernde Sperrung der Ortsdurchfahrt stand.


Mit vor Ort waren auch Dittrich Keller (Ing.-Büro Steinbacher-Consult Erfurt) und Mike Hellmundt (Bauamtsleiter Gemeinde Geratal) sowie Vertreter der Presse.
Mike Hellmundt erklärt zu den Verzögerungen der Fertigstellung, dass es zu unvorhersehbaren Problemen kam. So mussten beispielsweise die gesamten Trinkwasser- und Gasleitungen umgelegt werden. Auch die Veränderungen an einer Stützmauer hätten zu den Verzögerungen beigetragen. Zudem musste der Baugrund aufwendig verdichtet werden.


Die längst erforderliche und zwingend notwendige Sanierung der Landstraße begann im Juni 2018 und endete am 18. Dezember 2020.

 

Liebenstein-Baumaßnahme-Strassenerneuerung_vorher

 

Während der Bauphase wurden rund 800 Meter Straße zwischen den Ortschaften Gräfenroda und Liebenstein saniert sowie die gesamte Ortsdurchfahrt mit rund 1.200 Metern grundhaft saniert.

Neben dem neuen Straßenbelag wurde in neue Gas- und Wasseranschlüsse, in die Verlegung von Glasfaserkabel sowie neue Nebenanlagen investiert. Im Zuge der Sanierung wurden auch die Wendeschleife am Ortsausgang Richtung Plaue, der Friedhofsweg sowie die Stichstraße am Hammeracker neu gestaltet.


Bürgermeister Dominik Straube bedankt sich bei den Einwohnern der Gemeinde Geratal und allen Berufspendlern, die die ganze Zeit über eine großräumige Umleitung in Kauf nehmen mussten. Vor allem aber möchte er sich für die Geduld und das Verständnis der Anwohner von Liebenstein bedanken, die jahrelang dem Dreck und dem Lärm der Baustelle ausgesetzt waren und teilweise ihre eigenen Häuser nicht mehr mit dem Auto erreichen konnten. „Die größte Baustelle der Landgemeinde ist endlich realisiert und Liebenstein hat nun endlich eine schöne Ortsdurchfahrt. Die neue Straße wertet die gesamte Ortschaft auf.", so Dominik Straube.

 

Liebenstein-Baumaßnahme-Strassenerneuerung_nachher

 

Der Ortschaftsbürgermeister Jörg Becker ist auch sehr erleichtert über das Ende der gefühlt ewigen Baustelle. Besonders erfreut er sich an den Beleuchtungselementen im Bürgersteig, die das Röderschlösschen abends anstrahlen und über die nun zur Verfügung stehende Möglichkeit von Glasfaseranschlüssen für die Bewohner der Hauptstraße in Liebenstein.


Dominik Straube bedankt sich auch bei der Baufirma Strassing GmbH aus Erfurt für die sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit. Er erklärt, dass es schon der vierte Anlauf für die Sanierungsmaßnahme sei und man seit den 1990er Jahren versuche die Straße grundhaft zu sanieren. Umso erfreulicher sei nun das positive und nachhaltige Ergebnis.

 

Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich auf insgesamt ca. 4,5 Mio. €, wovon die Gemeinde Geratal ca. 1,5 Mio. € trägt. Der Wasser- und Abwasserzweckverband „Obere Gera“ trägt rund 250.000 €. Das Land Thüringen ist mit etwa 2,75 Mio. € für die Fahrbahn inklusive der Freistrecke Gräfenroda - Liebenstein beteiligt. Auch der Ilm-Provider hat im Zuge der Baumaßnahme Leerrohre für einen späteren Glasfaserausbau mit verlegt und finanziell getragen, sodass die Ortschaft Liebenstein für eine zukünftige Internetinfrastruktur bestens gerüstet ist.


Einen kleinen Ausblick für 2021 gibt Dominik Straube den Liebensteinern mit auf den Weg: „Als nächstes soll die Bepflanzung der Nebenanlagen erfolgen und auch der Burgweg soll verschönert werden.“

Foto zur Meldung: Großes Aufatmen in Liebenstein - Ortsdurchfahrt nach aufwendiger Sanierung wieder freigegeben
Foto: Großes Aufatmen in Liebenstein - Ortsdurchfahrt nach aufwendiger Sanierung wieder freigegeben

Weihnachtstüten von der Gemeinde

(18. 12. 2020)

Am Freitag den 04.12.2020 kam Bürgermeister Dominik Straube mit seinen Helfern vorbei und überreichte für alle Bewohner*innen über 80 Jahren eine große Weihnachtstüte, vollgepackt mit vielen Leckereien.


Residenzleiterin Frau Bohl nahm dies freudig in Empfang. Überreicht wurden die Geschenke am Nikolaustag im Rahmen der Beschäftigung. Die Freude auf Seiten der Bewohner war sehr groß, auch über die Geste waren sie sehr erstaunt.

 

In unserer Einrichtung leben 55 Bewohner*innen über 80 Jahre, die übrigen 15 haben natürlich auch eine Kleinigkeit überreicht bekommen.

 

Unsere Bewohnerin Frau Ursula Mühlmann, Vorsitzende des Bewohnerbeirates der Einrichtung, verfasste ein Dankesschreiben an Herrn Straube und ließ alle Mitbewohner darauf unterschreiben.

 

Weihnachtstueten-von-der-Gemeinde-2_2020-12-18

Foto zur Meldung: Weihnachtstüten von der Gemeinde
Foto: Weihnachtstüten von der Gemeinde

Neues vom Deutschen Thermometermuseum

(17. 12. 2020)

Das Depot unseres Museums zieht in neue Räumlichkeiten um.
Somit wird es möglich, die vorhandenen wertvollen Dokumente, Bücher und Thermometer für zukünftige Generationen und die Wissenschaft endlich museumsgerecht aufzubewahren.

 

Das Museum verfügt über wahre Schätze der Thermometerproduktion!

 

Eine Vielfalt verschiedenster Thermometer aus über 100 Jahren Thermometertradition in der Region sind eingelagert. Allein die filigrane Beschriftung mancher Thermometer, die per Hand erfolgte, ist beeindruckend.

 

Sehenswert sind auch sehr alte Kataloge, die durch Brillanz im Druck bestechen. Es ist schon erstaunlich, wie mit den damaligen Möglichkeiten so etwas hergestellt werden konnte.

 

Viele Dokumente sind wertvolle und unwiederbringliche Zeitzeugen einer hier in der Region weitverbreiteten Industrie, die es gilt unbedingt zu erhalten.

 

Deutsches Thermometermuseum Geraberg


 

Foto zur Meldung: Neues vom Deutschen Thermometermuseum
Foto: Neues vom Deutschen Thermometermuseum

Verein Partnerschaft „Gräfenroda-Vouziers“

(16. 12. 2020)

Der Verein Partnerschaft „Gräfenroda-Vouziers“ kam 2020 zu keinen nennenswerten Aktivitäten.

Die aktuelle Situation hat uns gezwungen viele kulturelle Dinge abzusagen.


Auf dem Weihnachtsmarkt am Kellnerplatz zu Gräfenroda sind kleine Weihnachtsgeschenke durch den Weihnachtsmann an die Kindergartenkinder verteilt wurden.

 

Nun ist der Verein Partnerschaft „Gräfenroda - Vouziers“ mit freundlicher Unterstützung der Waldapotheke einen anderen Weg gegangen. Am Montag den 14.12.2020 ging der Vereinsvorsitzende Erhard Freitag zu den Kindertagesstätten „Zwergenland“, An der Keramik und „Regenbogen“, Neue Straße und übergab eine Spende.

 

2020-12-16_verein-partnerschaft-vousziers-spenden-an-kitas2

 

Die Leiterin Fr. Voigt vom „Zwergenland“ hat sich riesig gefreut und sehr bedankt.


Am „Regenbogen“ sangen die Kinder der Wackelzahngruppe mit der Erzieherin Frau Gleichmann ein Weihnachtlied. Für die Spende vom Verein bedankte sich die Leiterin Frau Haun recht herzlich.

 

Für das Jahr 2021 wünscht der Verein Partnerschaft „Gräfenroda - Vouziers“ alles Gute bei bester Gesundheit.

 

Erhard Freitag
Président d´comité
 

Foto zur Meldung: Verein Partnerschaft „Gräfenroda-Vouziers“
Foto: Verein Partnerschaft „Gräfenroda-Vouziers“

(Vor-) Weihnachtszeit in Geraberg

(16. 12. 2020)

Bei winterlichen Temperaturen wurde der große Tannenbaum zu einem Weihnachtsbaum.

 

Liebevoll schmückten die Kinder an diesem Vormittag den großen Baum, der erstmals auf der neuen Terrasse einen würdigen Platz gefunden hat. Mit dekorierten Gruppenzimmern, Weihnachtsliedern und gemütlichen Geschichten stimmen sich alle auf die Weihnachtszeit ein.

 

Die Kinder und Erzieher freuen sich nun gemeinsam auf den Höhepunkt dieser Zeit - den Besuch vom Weihnachtsmann!

 

Wir wünschen Ihnen eine frohe Weihnachtszeit, sowie einen guten Rutsch in's neue Jahr und bedanken uns für Ihre Unterstützung.

 

Kindertagesstätte "Regenbogen"

Geraberg

Foto zur Meldung: (Vor-) Weihnachtszeit in Geraberg
Foto: (Vor-) Weihnachtszeit in Geraberg

Weihnachtsgrüße aus dem Deutschen Thermometermuseum in Geraberg

(16. 12. 2020)

Wir wünschen Ihnen, trotz der schwierigen Zeit ein schönes Weihnachtsfest und ein GESUNDES neues Jahr.


Nutzen Sie die Zeit, um auf das Jahr zurückzublicken. Irgendwo und wenn es nur im kleinsten und hintersten Winkel unseres Herzen ist, gab es sicher auch für Sie schöne und glückliche Momente.


Es ist leicht zu sagen, haltet zusammen und wir schaffen das, es ist für JEDEN mit eine der größten Herausforderungen die es zu überwinden gab und gibt.


Eines kann uns dieser Virus aber nicht nehmen, die Menschlichkeit.


Wir möchten die Gelegenheit nutzen uns für die Unterstützung die das Museum auch in solchen schweren Zeiten erfuhr, zu bedanken.


Vielen Dank an die Gemeinde Geratal, den Bürgermeister Dominik Straube, den Ortschaftsrat von Geraberg, und den Mitgliedern des Fördervereins.

 

Ein ganz herzliches Dankeschön an die Kollegen des Bauhofes, die den Umzug des Depots in die neuen Räume unterstützten.


Wir freuen uns sehr, Sie bald wieder in unserem Museum begrüßen zu können.


Das Museumsteam

Foto zur Meldung: Weihnachtsgrüße aus dem Deutschen Thermometermuseum in Geraberg
Foto: Weihnachtsgrüße aus dem Deutschen Thermometermuseum in Geraberg

„Advent, Advent… kein Lichtlein im Haus Grevenrot brennt“

(15. 12. 2020)

Bald nun ist wieder Weihnachtszeit. Erwartungsfroh schauen wir auf die kommenden Festtage. Plätzchen und Schittchen werden gebacken und das Essen für das Fest geplant. Eigentlich gehört dazu ein Weihnachtsmarkt und unser Adventnachmittag. Der Duft von Feuerzangenbowle, Glühwein, Zimt und Vanille sollte das Haus Grevenrot erfüllen, Weihnachtslieder, gesungen vom Singekreis „Wildes Geratal“, sollten die Gäste zum Mitsingen anregen. Doch nichts von allem wird es in diesem
besonderen Jahr geben, die Coronapandemie hat auch dem Heimatverein einen dicken Strich durch die Adventspläne gemacht.

 

Aber ein wenig vorweihnachtliche Stimmung wollten wir dann doch auch in unserem Heimatort zaubern. In der Woche vor dem ersten Advent machten sich die Mitglieder des Heimatvereins Karl-Heinz Fischer, Hartmut Großmann, Heidi Gerlach und Karola Eschrich daran, das Haus Grevenrot weihnachtlich zu schmücken. Die Schwippbögen und die alten Glaskugeln wurden vom Dachboden geholt und in den Fenstern platziert. Pünktlich zum Einbruch der Dunkelheit leuchtet es in den Fenstern und verbreitet etwas weihnachtliche Stimmung.

 

Die Mitarbeiter des Bauhofs brachten uns auch einen Weihnachtsbaum, der vor dem Heimatmuseum aufgestellt wurde. Vielen Dank dem Bauhof für ihre Unterstützung. Karl-Heinz und Hartmut machten sich sogleich daran, auch den Baum noch mit einer Lichterkette zu schmücken, so dass auch er am Abend im festlichen Glanz erstrahlt. Für alle Freunde des Fotografierens wieder ein wunderschönes Fotomotiv, es fehlt nur noch etwas Schnee, dann wäre das Bild perfekt. 

 

Postkarten mit diesem Motiv und Grüßen zum Fest gibt es im Fremdenverkehrsbüro, bei Ingrid Belau.

 

Danke Karl-Heinz, Hartmut und Heidi für ihr Engagement beim Schmücken des Haus Grevenrot.

 

Da wir in diesem Jahr keine Feste mit unseren Bürgerinnen und Bürgern feiern konnten und können, hoffen wir auf ein besseres Jahr 2021.

 

Der Heimatverein Gräfenroda e.V. wünscht allen Bewohnern in Gräfenroda und in der Gemeinde Geratal ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2021.
Bleiben sie alle gesund!!!


Karola Eschrich
Heimatverein Gräfenroda e.V.

 

Foto: Bernd Eschrich

Foto zur Meldung: „Advent, Advent… kein Lichtlein im Haus Grevenrot brennt“
Foto: „Advent, Advent… kein Lichtlein im Haus Grevenrot brennt“

30 Jahre Heimat- und Fremdenverkehrsverein Geschwenda e.V.

(11. 12. 2020)

„Es gebt wull off der ganzen Welt kee schinner Nast wie Schwäng“

Mit diesen Worten des Heimatgeschichtsforschers und Mundartdichters Ernst Meiland drückte dieser schon vor Jahrzehnten seine Liebe zu unserem Heimatort Geschwenda aus. Es ist unsere Aufgabe, diese Zuneigung zu erhalten und alles für eine gedeihliche Entwicklung unseres Ortes und seiner Menschen zu tun. Demzufolge fanden sich Geschwendaer Bürger zusammen und gründeten einen Heimat- und Fremdenverkehrsverein.

 

Der Heimat- und Fremdenverkehrsverein Geschwenda e.V. wurde am 11.12.1990 in Geschwenda im damaligen Lindenkaffee gegründet. Die 26 Mitglieder gaben sich eine Satzung und eine Vereinsstruktur mit der Vorsitzenden Karin Dornheim, den Stellvertretern Andreas Zühlke und Helga Belau.

 

Zur Geschäftsführerin wurde Constanze Hertam gewählt. Seither sind zahlreiche aktive Mitglieder bemüht, den Verein zu gestalten und für den Ort ihr Bestes zu geben. Die Liste der äußerst aktiven Mitglieder bis heute ist zu lang, um alle hier zu nennen.

 

Ausgehend von den guten Erfahrungen im Tourismusbereich des damaligen Erholungsortes Geschwenda und dem aktiven Fremdenverkehr unter FDGB Bedingungen war es der Wunsch, auch weiterhin den Ort in diesem Sektor zu stärken und weiter zu entwickeln. Mit Tatendrang und vielen Ideen haben sich die Frauen und Männer richtig ins Zeug gelegt. Einige wenige Fakten sollen hier genannt werden, um die zahlreichen Aktivitäten ins Gedächtnis zurück zu rufen und nicht zuletzt, diesen Menschen zu danken.

 

Gute Voraussetzungen waren damals gegeben. Von ehemals 51 Vermietern mit einer Bettenkapazität von 125 Betten sind nach der Wende noch 36 Vermieter mit 104 Betten verblieben. Aus heutiger Sicht war damals auch die Gaststättensituation für einen Ort mit 2.500 Einwohnern (1990) hervorragend.


Weit über die Ländergrenzen hinweg war und ist Geschwenda bekannt für seine gut organisierten und auch individuell geführten Wanderungen. Zahlreiche Wandertage mit teils mehr als 300 Teilnehmern und vielfach mit internationalem Publikum bereicherten die Veranstaltungen der Gemeinde. Wandertage und Wanderwochen sind seit der Gründung des Vereins nicht aus dem Veranstaltungskalender weg zu denken. Das Engagement der Wanderführer sei hier ebenfalls erwähnt. Ohne diese aktiven Mitglieder wären solche Veranstaltungen nicht durchführbar. Wir sind heute sehr dankbar, dass unser Mitglied Jürgen Veit uns als Wanderführer treu geblieben ist.

 

Die gute Verpflegung, nicht zuletzt mit traditionellem Geschwendaer Kuchen, prägte den Verein und forderte besonders die Frauen immer wieder. Bei vielen Veranstaltungen war das „Kaffee- und Kuchen-Büfett“ des Fremdenverkehrsvereins nicht mehr weg zu denken.

 

Zur Präsentation der Geschwendaer Geschichte und zur Vermittlung der Traditionen unserer Region wurde die Heimatstube im Ortszentrum eingerichtet. Fast 600 Exponate als Leihgaben unserer Bürgerinnen und Bürger stehen seit 1994 zur Ansicht und der Verein nutzt diese Räumlichkeit als Fremdenverkehrsbüro sowie als erste Anlaufstelle für Besucher des Ortes.

 

Dank der Unterstützung der Gemeinde und dem Wohlwollen aller bisherigen Bürgermeister kann diese Heimatstube bis heute durchgängig betrieben werden. Die Vereinsmitglieder sichern die Öffnungszeiten und geben gern Auskunft zu dem touristischen Umfeld.

Hier erhält man auch die Bücher über Geschwenda, Ansichtskarten, Souvenirs sowie die beliebten Geschwendaer Koch- und Backbücher.

 

Leider konnte die Tradition der Kindertrachtentanzgruppe nicht bis heute weitergeführt werden. Die Mädchen und Jungen um Helga Belau und ihre Helferinnen verschönerten zahlreiche Veranstaltungen mit ihren Darbietungen.
Auch auf Messen und insbesondere zu den Thüringentagen waren sie und der Verein präsent. Gemeinsam mit Trachten und volkstümlichen Geschichten, die uns Christel Hildebrandt mit ihrem Partner präsentierten, ergab das immer ein schönes Bild.


Mit den kommunalen Partnerschaften und der Gründung des Internationalen Freundeskreises Geschwenda e.V. kamen neue Aufgaben dazu. Gab es doch jetzt Gäste aus den Partnergemeinden Diemelsee (Hessen), Belgentier (Frankreich) und Ringmer (Großbritannien). Gern wurden diese mit betreut und in unsere Veranstaltungen einbezogen sowie die Treffen des Freundeskreises unterstützt.

 

Auch die Anfragen und die Außenwirkung der Aufforstung von Flächen der Gemeinde mit Hilfe der Wittgensteiner Kliniken Allianz nahmen zu und wurden gern beantwortet. Das erfolgreiche Projekt der Gemeinde wurde in unsere Öffentlichkeitsarbeit mit einbezogen.

 

Höhepunktepunkte in den 30 Jahren der Vereinsgeschichte waren u.a. die 700 Jahrfeier des Ortes, zahlreiche Musik- und Gesangsfeste, Schützenfeste, Jahrmärkte, Weihnachtsmärkte und natürlich das traditionelle Maibaumsetzen.

 

Nicht mehr wegzudenken ist die regelmäßige Seniorenbetreuung, die der Verein seit Jahren übernommen hat. Die Senioren des Ortes freuen sich auf die regelmäßig stattfindenden Seniorennachmittage bei Kaffee und Kuchen und danken es den sechs netten Helferinnen und Helfern.

 

Im Vereinsleben spielen die wiederkehrenden jährlichen Veranstaltungen und Wanderungen eine wesentliche Rolle. Dabei wird die Zusammenarbeit mit den anderen örtlichen Vereinen großgeschrieben.

 

Für Mitglieder und Freunde des Vereins wird jedes Jahr eine mehrtägige Vereinsfahrt vorbereitet und durchgeführt. Diese Fahrten vermitteln Interessantes im In- und Ausland und geben Anreize für neue Ideen für die weitere Arbeit. Selbstverständlich sind viel Freude und Spaß Entschädigung für die viele Arbeit im Jahr. 

 

Dank gebührt für die vorbildliche Organisation unserem Vorstandsmitglied Klaus Lüdeke.

 

In der neu entstandenen Gemeinde Geratal bieten sich auch neue Möglichkeiten und Chancen. Mit der Erarbeitung eines gemeinsamen Tourismuskonzeptes werden richtige Wege beschritten, die wir gern unterstützen.


All die Projekte und Veranstaltungen der letzten Jahre gelangen nur durch die fleißige Arbeit unserer Mitglieder und Freunde. Immer konnten und können wir uns auf die Hilfe und Unterstützung der Gemeinde und des Bauhofs verlassen. Allen unseren herzlichsten Dank.


Aufgrund der CORONA Situation können wir leider unser Jubiläum nicht wie geplant mit einer großen Feier begehen und dort danke sagen. Das möchten wir hiermit auf diesem Weg tun und uns noch weitere erfolgreiche Jahre im Verein wünschen.

 

Der Vorstand


 

Foto zur Meldung: 30 Jahre Heimat- und Fremdenverkehrsverein Geschwenda e.V.
Foto: 30 Jahre Heimat- und Fremdenverkehrsverein Geschwenda e.V.

Zwergstatt Philipp Griebel Gräfenroda produziert für Sie in dieser speziellen Weihnachtszeit

(09. 12. 2020)

Nach 4 Generationen „Griebel“ wird die Manufaktur als „Zwergstatt
Gräfenroda“ weitergeführt.
 

Wir, die „alte“ und die „neue“ Generation stellen die altehrwürdigen Zwerge & Tonfiguren für Sie, in der Vorweihnachtszeit her.

 

Ab Mitte Januar warten in unserem neuen Online-Shop neue Gesichter oder alte wie Wendelin, Reinhard und Willi auf Sie. Sie werden Ihnen ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern, wenn sie ihren Platz im Haus, dem Garten oder dem Balkon finden. 


Einige unserer Zwerge und Figuren möchten wir ihnen zukünftig gerne auch nach individuellen Wünschen gestalten.

 

Weiterhin sind wir unter der Telefonummer: 036250/76470 für Sie werktags erreichbar und nehmen gerne ihre Bestellungen in der Zeit von (Di/Mi/Do/Fr – 10.00-15.00) entgegen.

 

Wir und die „kleinen Kerle“ freuen uns auf Sie und wünschen ihnen viel Gesundheit und eine besinnliche Weihnachtszeit.

Foto zur Meldung: Zwergstatt Philipp Griebel Gräfenroda produziert für Sie in dieser speziellen Weihnachtszeit
Foto: Zwergstatt Philipp Griebel Gräfenroda produziert für Sie in dieser speziellen Weihnachtszeit

Aus der Arbeit der Geraberger Heimatfreunde

(09. 12. 2020)

Das Jahr 2020 ist fast vorüber. Corona brachte auch unsere Vereinsarbeit ordentlich durcheinander, keine Veranstaltung am Mühlentag, keine Veranstaltung am Denkmaltag und der Weihnachtsmarkt kann auch nicht stattfinden. Aber tatenlos waren wir trotzdem nicht. Unsere jährliche Schrottsammlung führten wir durch.

 

Wir danken allen Gerabergern, die uns dabei unterstützten. Jeder Euro , der dabei herauskommt wird für geplante Objekte im nächsten Jahr gebraucht.

 

Als Treffen wieder stattfinden konnten, haben wir mit einer „Besuchsreihe“ bei Heimatvereinen in der neuen Gemeinde Geratal begonnen, um uns vorzustellen und die Arbeit der anderen kennenzulernen. So trafen wir uns Anfang Oktober mit den Sägewerk-Freunden in Frankenhain zur Besichtigung und Erläuterung des Objektes Sägemühle. 

 

Mühlen sind ein Schwerpunkt unserer Vereinsarbeit. Nach einer Stärkung mit  Bratwurst und warmen Getränken wurden wir im Heimatmuseum begrüßt und durch die interessante Ausstellung geführt. Besonders beeindruckt waren wir von der Lütsche-Dorf-Ausstellung, fanden wir doch dort ein paar alte Fotos von der in den 50er Jahren agierenden Geraberger Theatergruppe bei einer Aufführung des gleichnamigen Theaterstückes. – Wieder ein Puzzleteil zu unserer Heimatgeschichte gefunden. Dafür an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön.

Diese Treffen werden wir im neuen Jahr fortsetzen.

 

Wir wünschen allen eine besinnliche und gesunde Vorwehnachts- und Weihnachtszeit und kommen Sie gut ins Jahr 2021.

 

Geraberger heimatfreunde

Der Vorstand

Neues vom Braunsteinweg in Geraberg

(03. 12. 2020)

Die Geraberger Heimatfreunde e.V. wollen gemeinsam mit der Gemeinde Geratal und der Ortschaft Geraberg den Braunsteinweg vollenden und mit der Öffnung einer Grube mit einem Mundloch an der Grube „Morgenstern“ am Braunsteinweg an den Bergbau um Arlesberg erinnern.

Bei einer Wanderung in der näheren Umgebung der Orte des Geratals, speziell in den Orten Geraberg, Gräfenroda und Frankenhain ist das heutige Erscheinungsbild vom Bergbau geprägt oder trägt deutliche Spuren eines vergangenen Bergbaus. Wie auch im Erzgebirge kann man mit Recht von Bergbaulandschaften sprechen. Fast auf Schritt und Tritt lassen sich Bergbauaktivitäten erkennen.

Die Suche, Gewinnung, Aufbereitung und Nutzung der natürlichen Rohstoffe durch unsere Vorfahren soll durch die Stollenöffnung dargestellt werden. Bereits aus dem 14. Jahrhundert stammen die ältesten Belege des Erzbergbaues unserer Gegend und die ersten aktenkundigen Erwähnungen des Manganerzbergbaues im Arlesberger Revier stammen aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Beschäftigt man sich eingehend mit diesen Zeitzeugen aus der Vergangenheit, so wird schnell klar, dass bei Geraberg diese Spuren in einem noch sichtbaren Gesamtzusammenhang existieren, der nur darauf wartet, in den richtigen Rahmen gesetzt zu werden.

Das technische Museum „Braunsteinmühle“ bildet für die Dokumentation und die Thematik Bergbau und Erzaufbereitung einen wichtigen Grundstein. Die Geraberger Heimatfreunde e. V. haben sich  seit der Vereinsgründung 2007 dieser Aufgabe gestellt. Mit der Konzeptumsetzung der Braunsteinmühle und den Bergbauthemenweg „Braunsteinweg“ will der Verein an den Bergbau im Arlesberger Revier entlang der Jüchnitz erinnern und aufmerksam machen. Diese Strecke wird von Wanderern und Radfahrern stark frequentiert; auf gleicher Strecke verlaufen der Geratalradweg und der Urwaldpfad, die überregional beworben werden. Der Weg tangiert an vielen Stellen ehemalige Grubenfelder und der Besucher wird an mehreren Stellen auf den historischen Bergbau hingewiesen.

Das Konzept des Themenweges „Braunsteinweg“ ist bis auf die Gestaltung des Mundlochs zum Stollen „Morgenstern“ fertiggestellt. Im Jahr 2021 wollen wir dieses Vorhaben umsetzen und bitten daher auf diesem Weg um Ihre finanzielle Unterstützung.

Der Stolleneingang soll aufgebrochen, gesichert und mittels eines Generators, der mit einer Handkurbel am Stolleneingang neben der Stahlgittertür betrieben wird, für den interessierten Besucher das Innere des Stollens beleuchten.

Für Ihre Spende und finanzielle Unterstützung steht das Konto der Geraberger Heimatfreunde e.V.

IBAN DE88 8405 1010 1140 0027 55
der Sparkasse Arnstadt – Ilmenau

bereit.

Selbstverständlich erhalten Sie für Ihre Spende eine Spendenquittung.

Wir wollen mit der Fertigstellung des Themenweges, der einen hohen informativen und lehrreichen Stellenwert hat, das geschichtliche Interesse an der Region nachhaltig fördern und damit auch durch angebotene Führungen entlang des Weges ein weiteres touristisches Angebot in der Region Geratal schaffen.

Glück Auf!!!

Die Geraberger Heimatfreunde e.V.

Foto zur Meldung: Neues vom Braunsteinweg in Geraberg
Foto: Neues vom Braunsteinweg in Geraberg

Weihnachtswichtel im Pro Seniore

(01. 12. 2020)

"Als Weihnachtswichtel sind wir heut‘ zu Euch gekommen
Und haben auch was mitgenommen.

Ein Bäumchen klein und fein
rief im Wald:
„Haltet an und ladet mich ein!“

Die Kinder freuten sich sehr
Und das kleine Bäumchen noch mehr.

Aber was ist denn das??
Da fehlt doch noch was!

Ein Sternchen da und eine Zimtstange hier
Sofort riefen die Kinder: „Das machen wir!“

Schön geschmückt, im hellen Glanz,
freut es bestimmt Oma Erna und Opa Hans.

Wir möchten Euch dieses kleine Bäumchen hier schenken
Und damit an Euch alle denken."

 

Alle Kinder und ErzieherInnen des „Zwergenlands“ Gräfenroda wünschen eine schöne Adventszeit.

 

Kurz vor dem 1. Advent besuchten viele kleine Weihnachtswichtel der Außenstelle des Kindergartens „Zwergenland“ Gräfenroda die benachbarte Wohnresidenz Pro Seniore.

 

Die Kinder der Igel- und Gänseblümchengruppe hatten einen kleinen Adventsgruß im Gepäck - ein liebevoll geschmücktes Weihnachtsbäumchen.

 

Leider fallen momentan die monatlichen Besuche der Kinder bei den Senioren mit Programmen aus Liedern, Gedichten und kleinen Spielen aus. Auch die Vorlese- und Märchenstunden rüstiger Omis und Opis werden sehr vermisst. So wurden die Bewohner des Pro Seniore nun zum kleinen Trost im hauseigenen Innenhof überrascht. Viele standen oder saßen an ihren Fenstern und lauschten den Liedern der Kinder „Da draußen in den Winterwald“ und „Bald ist Nikolausabend da“.

 

Ein kleines Gedicht rundete die Überraschung ab. Die Freude bei den Senioren war riesig und einige sangen die Lieder sogar mit.

 

Den kleinen Weihnachtsbaum platzierten die Kinder gut sichtbar für alle im Innenhof, sodass sich alle Bewohner in der Vorweihnachtszeit daran erfreuen können.

 

Wir wünschen allen eine besinnliche Weihnachtszeit, bleiben Sie gesund!

Foto zur Meldung: Weihnachtswichtel im Pro Seniore
Foto: Weihnachtswichtel im Pro Seniore

Spendenaufruf des Modelleisenbahnclub Gräfenroda e. V.: Wir bitten um Ihre Unterstützung

(01. 12. 2020)

Sehr geehrte Leserinnen,

sehr geehrte Leser,

 

das turbulente Jahr 2020 neigt sich dem Ende und wir hoffen Sie können, trotz aller Umstände und Widrigkeiten zufrieden auf das Jahr zurückblicken.

 

 

Doch wer sind WIR und warum schreiben wir Ihnen?

 

Wir möchten uns kurz vorstellen.

Wir sind die Mitglieder des Modeleisenbahnclub Gräfenroda e.V. – Sitz Frankenhain. Vielleicht haben Sie schon einmal von uns gehört, gelesen oder uns sogar in unseren Vereinsräumen besucht.

 

Unser Verein besteht seit 1969 und seit fast 20 Jahren sind wir in Frankenhain ansässig. 2019 haben wir mit Stolz unser 50ig jähriges Vereinsjubiläum gefeiert.

 

Aktuell sind wir 22 Mitglieder, mit einer 6 Kinder starken Jugendgruppe, im Alter zwischen 10 und 14 Jahren. Unseren Kids bringen wir Abrieten aus den verschiedensten Bereichen bei. Aus dem Holz-, Metall- und Elektrobereich. Fördern Ihre Kreativität, Ihren Ideenreichtum und Ihre Phantasie beim Landschaftsbau und legen viel Wert auf die Arbeit im Team. Wir geben Ihnen auch eine abwechslungsreiche Freizeitbeschäftigung und eine Alternative zu Computer, Fernseh und Co.

 

Doch das digitale Zeitalter ist auch bereits bei uns eingezogen und so steuern wir unsere Züge über Handy und Tablet. Doch das nur am Rande.

 

In unserem eigenen Vereinsgebäude kümmern wir uns jedes Jahr um die Ordnung und Gestaltung unseres Außengeländes, erweitern und verbessern unsere ca. 72m² große Modellbahnanlage im Maßstabe 1:87 (HO).

 

Weiterhin fordert unser Vereinsgebäude auch jedes Jahr unsere Aufmerksamkeit. Denn wie heißt es so schön – Eigentum verpflichtet. Doch alle diese Aufgaben erledigen wir gern und mit viel Enthusiasmus.  

 

Das Jahr 2020 ist auch an uns nicht spurlos vorbei gegangen. Einige unserer geplanten Projekte konnten wir aufgrund von Beschränkungen nicht umsetzen. Auch mussten wir unseren jährlichen Familiennachmittag im Sommer absagen.  

Auch unsere traditionelle Weihnachtsaustellung, die wir immer am 4. Advent ausrichten, findet in diesem Jahr nicht statt. Diese Entscheidung ist uns sehr schwergefallen. Doch wir schauen optimistisch in die Zukunft.

 

Hier ist uns der Schutz unserer kleinen und großen Besucher wichtiger, als evtl. ein finanzieller Gewinn, den wir dann hätten in unsere Anlagen oder andere Projekte stecken können.

Doch wir wollen nicht nur über negative Erlebnisse aus 2020 erzählen. Denn in über 50 Jahren Vereinsgeschichte gab es bereits mehrere Höhen und Tiefen.

 

Aus diesem Grund freuen wir uns über die positive Nachricht der Gemeinde Geratal, welche uns im Sommer dieses Jahres erreichte.

Die Gemeinde Geratal eröffnete uns die Möglichkeit ein Projekt für das Jahr 2021 mit zu finanzieren. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle schon einmal bedanken.

 

Wir haben uns Gedanken gemacht, welches Projekt hier am sinnvollsten ist. Da wir ein gemeinnütziger Verein sind, ist unser Ziel bei diesem Projekt, auch eine Verbesserung für die Gemeinschaft zu erreichen.

Sprich unsere großen und kleinen Besucher, der Ortsteil Frankenhain, die Gemeinde Geratal und auch unser Verein sollen einen Mehrwert damit bekommen.

 

Nach kurzem Austausch unserer Gedanken fiel unsere Entscheidung auf die Sanierung unsere Einfahrt auf unser Vereinsgelände. Dieses Projekt schieben wir bereits seit mehreren Jahren vor uns her. Dies ist einmal den fehlenden finanziellen Mittel für eine solche Sanierung, aber auch dem immensen Aufwand geschuldet.   

 

Nachdem wir 2002 das Gebäude in Frankenhain bezogen hatten, haben wir nach und nach alles wieder in Schuss gebracht, bis auf unsere Einfahrt.  

Doch jetzt haben wir die Möglichkeit dies nachzuholen und wollen das Projekt gemeinsam mit Ihrer Unterstützung realisieren.

 

Denn als Eigentümer haben wir gegenüber unseren Besuchern eine Verantwortung. Wir möchten das unsere Besucher sichern Fußes in unserem Verein unterwegs sind. Zudem können wir dazu beitragen, dass Ortsbild des Ortsteils Frankenhain zu verschönen und somit auch Touristen einen neuen Blickfang zu schenken.

 

 

Was genau soll gemacht werden?

 

Die abschüssige Einfahrt muss bis zu einer bestimmten Tiefe ausgekoffert, mit tragfähigem Material wieder aufgefüllt und verdichtet werden. Den Abschluss bildet dann eine Schwarzdecke. Regenwasserableitung und Tiefenentwässerung sind ebenfalls dabei. Und das für eine Fläche zwischen 200 m² und 300 m².

 

Da diese Aufgaben durch uns selbst nicht zu leisten sind, soll dies durch ein regionales Unternehmen, welches bereits seine Bereitschaft signalisiert hat, realisiert werden.

 

Doch wie bei jeder Baumaßnahme, egal ob privat oder öffentlich, werden dafür die entsprechenden finanziellen Mittel benötigt. Und welcher Verein kann sich einen 5-stelligen Betrag aus Beitragsgeldern und Veranstaltungsgewinnen erwirtschaften?          

Genau – keiner.

 

 

Aus diesem Grund gehen wir diesen außergewöhnlichen Weg und fragen bzw. Bitten Sie um Ihre Unterstützung.  

 

Wenn Sie unser ehrgeiziges Projekt finanziell unterstützen möchten, freuen wir uns sehr.

 

Gern können Sie den Betrag an folgende Bankverbindung überweisen;

Modelleisenbahnclub Gräfenroda e.V. – Sitz Frankenhain -

Sparkasse Arnstadt-Ilmenau

IBAN DE11 8405 1010 1150 0027 07

 

Natürlich können wir Ihnen eine Spendenquittung ausstellen.

Für Fragen stehen Ihnen Thomas Bartholomäus (0160/96220901) und Marc Aulinger

(01520 – 1802505 – Kassierer) gern zur Verfügung.

 

Wir hoffen, wir Ihr Interesse geweckt und wünschen Ihnen schon heute ein erholsames und besinnliche Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das Jahr 2021.

 

Bleiben Sie Gesund.

Bis Bald

Thomas Bartholomäus  

1. Vorsitzender

 

PS: Gern laden wir Sie, Ihre Familie, Ihre Mitarbeiter und Freund bereits heute zu unserer nächsten öffentlichen Veranstaltung ein.  

Foto zur Meldung: Spendenaufruf des Modelleisenbahnclub Gräfenroda e. V.: Wir bitten um Ihre Unterstützung
Foto: Spendenaufruf des Modelleisenbahnclub Gräfenroda e. V.: Wir bitten um Ihre Unterstützung

Offizielle Abnahme der Baumaßnahme „Erneuerung Buswendeschleife am Dörrberg“ im Ortsteil Gräfenroda

(01. 12. 2020)

Am 12. November 2020 - genau ein Jahr nach Beginn der Baumaßnahme - trafen sich Bürgermeister Dominik Straube und Mike Hellmundt (Leiter Bauverwaltung der Gemeinde Geratal) mit Mario Killenberg und zwei seiner Mitarbeiter (Baufirma M&H Bau GmbH Killenberg) sowie Thomas Graf (Planungsbüro Schumacher) zur offiziellen Abnahme der Baumaßnahme an der Buswendeschleife am Dörrberg in Gräfenroda.

Die Baumaßnahme zur Erneuerung der Buswendeschleife mit barrierefreier Haltestelle, Fahrgastunterstand und LEDBeleuchtung wurde zu 80 % aus Fördermitteln aus dem Fördertopf Investitionen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) finanziert.

Dies entspricht einer Fördersumme von rund 183.000 €. Ein Antrag auf weitere Fördermittel ist bereits gestellt worden. Im Zusammenhang mit dieser Baumaßnahme wurde zusätzlich ein neuer Wertstoffcontainerplatz geschaffen und die Straße Richtung Dörrberg bis zur Brücke der Wilden Gera erneuert. Die Gesamtkosten für die Kompletterneuerung belaufen sich auf ca. 320.000 €.

Mit der Ausfachung des Fahrgast-Unterstandes soll der letzte Schliff noch in diesem Jahr erfolgen.

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Foto zur Meldung: Offizielle Abnahme der Baumaßnahme „Erneuerung Buswendeschleife am Dörrberg“ im Ortsteil Gräfenroda
Foto: Offizielle Abnahme der Baumaßnahme „Erneuerung Buswendeschleife am Dörrberg“ im Ortsteil Gräfenroda

Zeitfenster der Geschichte - Eduard Reuß

(01. 12. 2020)

Betritt oder verlässt man den Friedhof in Gräfenroda durch das kleine östliche Tor, so fallen einem wohl immer die Familiengräber in Richtung Stadel ins Auge. Das unterste Grab ist nicht nur das älteste Familiengrab auf unserem Friedhof, sondern auch das einzige erhaltene Grab eines in Lütsche geborenen Einwohners.

 

Hier ruht das Ehepaar Eduard und Emilie Reuß.
        Emilie Reuß geb. Heißner
        *28.11.1853                     †5.12.1933
        Schuhmachermeister Eduard Reuß
        * 4.12.1848 in Lütsche   †31.7.1935

 

Seit nun 85 Jahren kümmern und pflegen die noch zahlreichen Nachfahren aus Gräfenroda abwechselnd diese Grabstätte. 

 

Im Jahr 2015 erklärte die Gemeinde das Grab zur Gedenkstätte. Sie veranlasste auf Betreiben der Familie, dass die beiden Schriftplatten und das Medaillon erneuert wurden. Das Ehepaar war auf dem alten Bild kaum noch zu erkennen. Die Platten waren von Bruchlinien durchzogen. Nach verschiedenen Absprachen mit der Firma Engl aus Crawinkel, fand man ein neues, geeignetes Bild.

 

Die Arbeiten wurden am 15.7.2015 durchgeführt. Der Gedenkstein mit Gedenkplatten und Verzierung gab dem Familiengrab ein neues, ein würdiges Aussehen. Die Nachfahren von Eduard Reuß sind der Gemeinde Gräfenroda dafür sehr dankbar. 

 

Eduard Reuß 1

Das Familiengrab nach Fertigstellung im Juli 2015

 

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Wer war nun dieser Eduard Reuß und warum wird auch oft heute noch so viel Widersprüchliches über ihn erzählt?

 

Er wurde im Haus 8 in Lütsche geboren. Eduard war das erste uneheliche Kind der Tagelöhnerin Christiane Johanne (Anne) Friedericke Henriette Reuß. Eduard hatte noch drei weitere unehelich geborene Geschwister - zwei Brüder und eine Schwester.


Die ersten Kinderjahre verbrachte er bei seiner Großmutter Anna Christiane Reuß in Lütsche. Später wohnte er mit seiner Mutter zeitweise auf der Herrenmühle. Das war zu dieser Zeit ein kleiner separater Ortsteil rund um die Mahlmühle und das Sägewerk Liebe. Hier war seine Mutter als Magd beschäftigt. Mit 5 Jahren (1853) wurde er bei Andreas Barabas Schmidt und seiner Frau Emilie geb. Werner in Gräfenroda abgegeben. Seine Mutter war sicher in einer verzweifelten Lage, war sie doch als ledige Frau zum zweiten Mal schwanger. Kurze Zeit später, im Juni 1853, wurde seine Schwester Christiane Friederike geboren. Weitere Einzelheiten dazu sind nicht bekannt.

 

In den Akten der Waisenversorgungsanstalt für das Herzogtum Gotha steht, dass Eduard Reuß mit 8 Jahren als Pflegesohn von Albert Werner in Gräfenroda aufgenommen wurde, weil seine Großmutter hochbetagt sei und nichts tun könne. Zu seiner körperlichen und geistigen Beschaffenheit wird ausgesagt, dass er gesund sei bis auf ein gelähmtes Bein. Deshalb sei er am Gehen behindert.


Die Schule besuchte Eduard in Gräfenroda und erlernte anschließend das Schuhmacherhandwerk bei seinem Pflegevater Albert Werner. Aus der Lehre wurde er am 1.5.1866 entlassen.

 

Nach einem hochpfarramtlichen Bericht vom 14.1.1870 ist E. Reusch (Reuß) ein ordentlicher Bursche und guter Schuhmacher, der zu diesem Zeitpunkt noch bei Meister Werner arbeitet. Die Zensur wird mit „ziemlich“ angegeben. Außerdem wurde ausgesagt, dass er zuweilen schon während seiner Lehrzeit die Schenke aufsuchte und um Geld Karten spielte. 

 

Eduard Reuß heiratete am 14.2.1875 Emilie Heißner aus Gräfenroda. Das Ehepaar hatte 7 Kinder und 32 Enkelkinder. Im Jahr 1925 feierte das hochbetagte Ehepaar die Goldene Hochzeit im „Eschrichs Gasthof“. Es nahmen 97 Personen an der Feier teil.

 

Eduard Reuß arbeitete nach seiner Hochzeit als selbstständiger Schuhmacher. Er bildete in diesem Beruf auch Lehrlinge aus. Wann er den Titel Schuhmachermeister erworben hat, war bei der Handwerkskammer Erfurt nicht in Erfahrung zu bringen. Die Gründung der Handwerkskammer war 1920. Weiter zurückliegende Akten sind nicht vorhanden.

 

Eduard Reuß 2

Das Bild zeigt Eduard Reuß (2. von links) im Alter von ca. 30-40 Jahren mit 3 Lehrlingen bzw. Gesellen. 


Neben seiner Schuhmacherwerkstatt betrieb er noch eine umfangreiche Landwirtschaft. Hierbei mussten ihm wohl oft Familienangehörige, vor allem aber die Enkel, helfen.

 

Eduard Reuß muss ein sehr reger und fleißiger Mensch gewesen sein und war sicher auch in Geldangelegenheiten geschickt. Vier seiner Kinder bauten in den 1920er Jahren Häuser auf seinen Grundstücken in der Ohrdrufer Straße (heute "Zum Wolfstal"). Diese werden noch heute von seinen Nachfahren bewohnt.


Seine große Bekanntheit verdankt Reuß aber einer anderen Tätigkeit, er war weithin als „Heiler“ bekannt. Er soll grundlegende Kenntnisse zu Heilkräutern gehabt haben. Am bekanntesten haben ihn aber wohl seine „Besprechungen“ gemacht. Mit Hilfe eines „Werkzeugs“ soll er seine „Patienten“ besprochen und ihnen oft geholfen haben. Um das „Werkzeug“, an dem sich ein Zeiger befand, der wie ein Storchschnabel aussah, ranken sich viele Geschichten und Schilderungen. Daher kommt sein Spitzname „Starchschnabel“ –Storchschnabel.

 

Einige Nachfahren sind heute noch stolz auf diesen Namen und benutzen ihn, denn mit diesem lässt sich schnell erklären, zu welch großer Sippe man gehört. Es wird manchmal auch von einem besonderen Tischchen gesprochen. Aber beides, Werkzeug und Tischchen, sind nicht mehr existent oder werden streng gehütet.


Von den “Heilungen“ und „Besprechungen“ soll hier kein Beispiel folgen. Erwähnenswert scheint eine Episode, die Herr Rainer Abendroth †, ehemaliger Lehrer und Vorsitzender des Heimatvereins Gräfenroda, erzählte:
„Als ich als Kind zur Schule ging, stand vor dem Haus des Eduard Reuß in der Ohrdrufer Straße in Gräfenroda eine Kutsche mit dem Wappen derer von Schierholz aus Plaue. Wir Kinder blieben stehen, um zu sehen, wer aus dem Haus kommen wird. Dabei vergaßen wir vollkommen die Zeit. Dann kam ein Herr aus dem Haus, dessen Gesicht ganz gelb war. Sicher hatte er die Gelbsucht und hatte sich vom „Starchschnabel“ besprechen lassen. Ob er gesund geworden ist, ist mir nicht bekannt. Wir Kinder kamen aber wegen dieses Ereignisses alle zu spät zu Schule." 
Ob dieses Vorkommnis mit der damals üblichen Tracht Prügel oder einer Ohrfeige bereinigt wurde, ist nicht überliefert. 

 

Der folgende Ausschnitt aus den Heimat=Glocken von 1929 zeigt sehr deutlich die tiefe Verbundenheit der alten Lütscher mit ihrer Heimat.
 

Eduard Reuß 3


Zum ersten Mal wird hier von „seinem kleinen Gefährt“ gesprochen. Heute ist uns der Begriff Krankenfahrstuhl geläufiger.

 

Aus den Heimat=Glocken von 1933:

Heute Nachmittag 5 Uhr verschied nach langem, schweren, geduldig ertragenem Leiden, meine innigst geliebte Gattin, Mutter, Schwieger-, Groß-, Urgroßmutter und Schwester Frau Emilie Reuß 

 

Eduard Reuß 4

Hier sehen wir Eduard Reuß am Grab seiner Frau Emilie. 
Die Beerdigung fand am 9. Dezember 1933 statt.

 

Nur noch wenige Jahre waren Eduard Reuß vergönnt. Sein hohes Alter, zunehmende körperliche Beschwerden, die Lähmung am Bein und der Tod seiner Frau waren wohl eine große Last. Er starb am 31.07.1935 an einer Blasenentzündung.
In den Heimat=Glocken lesen wir dazu:
Nach kurzer schwerer Krankheit starb im Krankenhaus Eduard Reuß im 87. Lebensjahr. Mit ihm ist wieder ein alter Lütscher heimgegangen, der treu an seiner alten Heimat hing.
Vielen Heilungs- und Ratsuchenden weit und breit war er ein Helfer, der unbedingtes Vertrauen genoss. 
Ehre seinem Andenken!

 

In der Ausstellung „Unser Lütschedorf - Fakten und Legenden“ in der Heimatstube in Frankenhain wird besonders an ihn erinnert.

 

Viele Leihgaben aus seinem persönlichen Nachlass wurden uns von den Nachfahren zur Verfügung gestellt. Die obigen Ausführungen zum Lebenslauf von Eduard Reuß wurden einer Dokumentation entnommen, die seine Urenkelin Ursula Schwientek dem Heimat- und Verkehrsverein Frankenhain 2014 überreichte.


Ihnen allen gilt unser besonderer Dank für die Unterstützung.

Heidemarie und Helmut Hendrich 

Foto zur Meldung: Zeitfenster der Geschichte - Eduard Reuß
Foto: Zeitfenster der Geschichte - Eduard Reuß

Die Kooperation zur Naturparkmeisterei Thüringer Wald nimmt Schwung auf

(01. 12. 2020)

Die Gemeinde Geratal ist Mitglied des „Naturpark Thüringer Wald e. V.“, welcher den Gebirgszug des Thüringer Waldes und Teile des Thüringer Schiefergebirges umfasst.


Das Ziel des „Naturpark Thüringer Wald e.V.“ ist es, Naturschutz, Landschaftspflege und Tourismus in Thüringen durch eine nachhaltige Regionalentwicklung miteinander zu verknüpfen. Dabei steht er in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen fachlichen Kooperationspartnern wie beispielsweise dem „Thüringen Forst“, dem „Regionalverbund Thüringer Wald e. V.“ oder dem „Biosphärenreservat Thüringer Wald“.
Gemeinsam mit verschiedenen Partnern werden diverse Förderprojekte in der Region umgesetzt, die auf Grundlage des Entwicklungsprogramms „Naturpark Thüringer Wald“ basieren.


Um die Natur und Landschaft zu schützen sowie die Werterhaltung und Entwicklung der naturparkeigenen Erholungsinfrastruktur der Natur-Aktiv-Region Thüringer Wald aufrecht zu erhalten, wurde das Förderprojekt „Naturparkmeisterei Thüringer Wald“ ins Leben gerufen. 

 

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Ziel dieser Organisation ist es u. a. Sitzgruppen, Wanderparkplätze, Wander- und Rundwege der Naturpark-Route sowie Naturlehrpfade und Themenwege zu pflegen und zu erhalten. Alle Maßnahmen werden anschließend im entsprechenden „Infrastruktur-Kataster Naturpark Thüringer Wald“ aktualisiert, was einen dauerhaften Zyklus für die jeweiligen wiederkehrenden Werterhaltungsmaßnahmen ermöglicht.


In den vergangenen Wochen gab es mehrere Gespräche zwischen Bürgermeister Dominik Straube und Philipp Luther, dem Leiter des Stützpunktes Viernau der Naturparkmeisterei Thüringer Wald. Im Ergebnis dieser Beratungen wurden bereits im September diesen Jahres durch die Naturparkmeisterei einige Maßnahmen zur Instandhaltung der Sitzgelegenheiten auf der Burglehne sowie zur Unterhaltung des Naturlehrpfades umgesetzt. 


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Darüber hat die Naturparkmeisterei im November 2020 oberhalb der A71 auf dem Lütsche-Floßgraben-Wanderweg einen kleinen Zugang zu einer Erhöhung geschaffen, indem Äste und Jungwuchs entfernt, Stufen aus Eichenholz und Steinen gesetzt und Aufstellflächen für Sitzmöglichkeiten geschaffen wurden. Es wurden zwei neue Sitzbänke aufgestellt, so dass nun alle Wanderer eine Möglichkeit zum Verweilen mit einem herrlichen Blick über die Autobahn und die angrenzenden Wälder haben. In einem nächsten Schritt ist geplant, an gleicher Stelle eine Waldschänke und eine Infotafel über die „Thüringer-Wald-Autobahn“ zu errichten.


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An dieser Stelle möchten wir uns bei Philipp Luther und Ralf Kirchner von der „Naturparkmeisterei Thüringer Wald“ für die Unterstützung und Umsetzung der beiden Projekte bedanken.

 

Unser Dank gebührt außerdem Helmut Greßler, dem „Grawereder Jong und seinen Freunden“ für das Bauen der schönen Bänke.

 

Bildquelle: Philipp Luther (Stützpunktleiter Naturparkmeisterei Thüringer Wald)
Quelle Karten: TLBG, DTK50

 

Text: Alexandra Preuß
 

Foto zur Meldung: Die Kooperation zur Naturparkmeisterei Thüringer Wald nimmt Schwung auf
Foto: Die Kooperation zur Naturparkmeisterei Thüringer Wald nimmt Schwung auf

Landfrauenverein Liebenstein e.V. gibt Auflösung zum 31.12.2020 bekannt

(30. 11. 2020)

Nach 22 Jahren müssen die letzten aktiven Mitglieder ihren Verein aufgeben. Hiermit geben wir bekannt, dass wir aus Altersgründen und mangelnder Mitgliederzahlen diesen Verein nicht weiter am Leben halten können.

 

Wir blicken zurück auf gute Zusammenarbeit mit anderen Vereinen unseres Heimatortes, den in dieser Zeit amtierenden Bürgermeistern Herrn Dürer und Herrn Becker und danken für viele gemeinsam organisierte Veranstaltungen im Rahmen unserer Möglichkeiten.


Unseren Mitgliedern danken wir für ihren Einsatz in ihrer Freizeit zur Mitgestaltung unseres Gemeindelebens z.B. bei Jubiläumsfeiern, Dorffesten, Bewirtung, Arbeitseinsätzen, Gestaltung eines Osterbrunnens, Nutzbarmachen der Burgruine Liebenstein …

 

Nach Ablauf eines vorgeschriebenen Kalenderjahres soll dann über die Verwendung von Guthaben aus Vereinskasse und Bankkonto entschieden werden. Falls es noch Forderungen gegenüber des Vereins geben sollte, melden Sie sich bitte innerhalb des nächsten Kalenderjahres.

 

Ansprechpartner als Liquidator während der Phase der Auflösung des Vereins ist Frau Dörte Borchmann, wohnhaft in 99885 Ohrdruf, OT Wölfis, Johannisgasse 25.


Liebenstein, im November 2020

Unser Heimatdorf Geschwenda erinnert sich an seine Wetterhäuschen

(30. 11. 2020)

Ehrlich gesagt haben wir vom Geschwendaer „Mäusegassenteam“ schon längere Zeit die Gräfenrodaer Bürger um ihre Geschichte rund um den Gartenzwerg und die Geraberger um ihre Thermometer-Tradition beneidet. Diese örtliche Historie findet in beiden Orten ihre Würdigung in interessanten Museen und bildhaften Darstellungen, wie z. B. dem Zwergenkreisel in Gräfenroda und dem Wetteranzeiger in Geraberg. Das vermittelt den Einheimischen Geschichte, Tradition und Zugehörigkeit zur Heimat, in der man sich wohlfühlt, Familie und Freunde hat. Und für die Gäste ist es zudem eine willkommene Werbung.

 

Nun erinnerten wir uns vom Team, dass wir auch eine interessante, fast 100-jährige Geschichte in Geschwenda besitzen, die durchaus auch einer Würdigung wert wäre: Die Herstellung der unzähligen und vielfältigen kleinen Wetterhäuschen in Geschwenda.

 

Bereits im Jahr 1905 gründete nämlich der Fabrikant Günther Frankenberger seine Fabrik „Wetterhäuschen und Holzwaren“ in Geschwenda. Es dauerte nicht lange, dass dieses „meteorologische Wunder“ mit seinem stilvollen Aussehen und der interessanten Funktionsweise ein breites Interesse fand. Als Wandschmuck, Geschenk oder als Wettermelder fand es reißenden Absatz. Über Thüringen und Deutschland hinaus trat das kleine Häuschen seinen Siegeszug zunächst in Europa und schließlich rund um den Globus an.

 

Über 2000 Stück der begehrten Wettermelder wurden monatlich in die weite Welt verschickt.
Mehr als 20 Frauen machten es mit Fleiß, Geschick und Liebe zum Detail möglich.

 

Eine wechselvolle Geschichte erlebte die Wetterhäuschenproduktion. Der 55-jährige Privatbetrieb wurde 1960 in die neu gegründete „PGH des holzverarbeitenden Handwerks“, umfirmiert und schließlich ab 1972 vom „VEB Holzbauelemente Gehren“ übernommen.

 

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands kaufte die Familie Triebel 1991 den Betrieb über die Treuhandanstalt wieder zurück und setzte die Produktion in ihrem Betrieb „Wetterhäuschenfabrik Triebel“ fort. Aus Altersgründen übergab die Familie Triebel ihr Unternehmen im Jahr 1998 an die neue Inhaberin Frau Knorr aus Manebach. Der Absatz der Wetterhäuschen verschlechterte sich in den folgenden Jahren nach dem Zerfall der Sowjetunion und der starken und traditionellen Konkurrenz - vor allem aus dem Schwarzwald - mehr und mehr, so dass vier Jahre später im Jahr 2002 die Produktion der Wetterhäuschen aus Rentabilitätsgründen eingestellt wurde. Eine lange Tradition der Produktion der unzähligen schmucken kleinen Häuschen war damit nach fast 100 Jahren in Geschwenda zu Ende.

 

Diese interessante Heimatgeschichte rund um das meteorologische Wunder aus Geschwenda brachte uns schon 2018 zu der Überlegung, sie in unserem Dorf in Erinnerung zu bringen und bildhaft darzustellen. Nun war es gar nicht so einfach, das Interesse der örtlichen Gemeindemitglieder dazu zu wecken und die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen. Schließlich gelang es Mitte 2020 mit Unterstützung des Bürgermeisters Herrn Dominik Straube und dem Leiter der Bauverwaltung Herrn Mike Hellmundt, die Genehmigung zum Bau und Aufstellen des Wetterhäuschens in der Gothaer Straße zu erhalten.

 

Unter der Leitung von Bernd Kümmerling wurde in den letzten 3 Monaten dieses Jahres das Wetterhäuschen von unserem „Mäusegassenteam“ gebaut. Dabei haben wir großen Wert auf den Einsatz von Materialien gelegt, die keiner Pflege bedürfen, form- und farbbeständig sind, zudem auch unempfindlich gegen UV-Bestrahlung, Umwelteinflüsse und Schädlinge. Das Skelett des Wetterhäuschens wurde daher aus Stahl verzinkt gefertigt, die Verkleidung aus Aludibond und die Vorderseite ist mit Kunststoffpaneelen verkleidet.

 

Lediglich der umgebende Gartenzaun wurde mit Holz gefertigt. Die Kosten für das gesamte Material in Höhe von 4.000,00 € übernahm die Gemeinde Geratal aus dem Ortschaftsbudget von Geschwenda. Die Fertigung des Wetterhäuschens geschah mit Fleiß und Geschick in aufwändiger Eigenleistung fast vollständig durch Bernd Kümmerling in seiner geräumigen Werkstatt. Ihm gilt unser besonderer Dank.

 

Das ca. 5 m lange und 2 m breite Plateau für die Aufstellung des Wetterhäuschen-Ensembles baute in ansprechender Ausführung und guter Qualität der Bauhof der Gemeinde Geratal unter der kompetenten Leitung des stellvertretenden Bauhofleiters Tommy Blaß und Herrn Euchler.

 

Die Aufstellung und Komplettierung des Wetterhäuschen-Ensembles war schließlich kurz vor dem 1. Advent eine gemeinsame Angelegenheit. Am 28.11.2020 konnte nun das ansehnliche Wetterhäuschen seine Übergabe mit Würdigung durch den Bürgermeister der Geratalgemeinde Herrn Dominik Straube und unseren Ortsteilbürgermeister Herrn Berg Heyer erfahren. Ein historischer und besonderer Augenblick!

 

In diesem Zusammenhang möchten wir als Initiatoren vom „Mäusegassenteam“ uns beim Bürgermeister der Gemeinde Geratal und dem Bauhof für die tatkräftige und gelungene Unterstützung bedanken, natürlich auch bei unserem Ortsteilbürgermeister Herrn Berg Heyer für seine Unterstützung und Hilfe.

 

Maßgeblich zum Gelingen und zur Kosteneinsparung dieses Projektes haben die Unternehmen Hegenbarth Elektro-InstallationService e. K. mit der Elektroinstallation, die Kettner Dachdecker GmbH Schmalkalden mit der Lieferung der vielfältigen Materialien, die Hugon Lackierungen GmbH und die Jörg Abendroth Tischlerei mit ihrem großzügigen Sponsoring beigetragen. Das möchten wir besonders hervorheben! 

 

Natürlich bedanken wir uns auch für die Unterstützung von Bürgern unseres Ortes, so Herrn Ullrich Triebel, Frau Regina Reiprich und Frau Veronika Arnold für die geschichtliche Aufarbeitung der Herstellung und Verbreitung des Wetterhäuschens und bei Herrn Rene Albrecht für seine fachliche Unterstützung.

 

Und keinesfalls möchten wir die Familie Kraußer vergessen. Sie hat uns ihre beiden Kinder Zoe und Leo als Modells mit wunderschönen bunten Trachten eingekleidet und uns davon zahlreiche Bilder zur Auswahl als „Sonnenfrau“ und „Regenmann“ zur Verfügung gestellt.
Seither schmücken die Beiden das Wetterhäuschen auf sehr eindrucksvolle Weise. Vielen Dank für die gelungene Unterstützung!

 

Gewiss ist die historische Feststellung von unserem Heimatdichter Ernst Meiland „Es gebt wull off dar weite Welt kä schinner Naast wie Schwäng“ ein wenig übertrieben, aber diese stolze Verbundenheit mit unserer Heimatgeschichte möchten wir auch durch das Wetterhäuschen fördern. Es soll Anstoß geben, uns Einwohner gemeinsam für unseren Heimatort Geschwenda zu engagieren und uns in ihm wohl zu fühlen.

 

Gewiss sind dieser Zielstellung keine Grenzen gesetzt. Das gegenwärtig entstehende Baugebiet in der Gothaer Straße und die im neuen Jahr vorgesehene Eröffnung der Arztpraxis sind ein wichtiger Schritt dahin.

 

Wir freuen uns gemeinsam mit den Bürgern und Gästen Geschwendas über das gelungene Wetterhäuschen-Projekt.

 

Das Mäusegassenteam
Bernd Kümmerling
Frank Gerhard
Norbert Apel
Knut Ramm 

 

Geschwenda, den 30.11.2020

Foto zur Meldung: Unser Heimatdorf Geschwenda erinnert sich an seine Wetterhäuschen
Foto: Unser Heimatdorf Geschwenda erinnert sich an seine Wetterhäuschen

Neue Leiterin in der Kindertagesstätte „Pfiffikus“ in Geschwenda

(30. 11. 2020)

Franziska Möller, wohnhaft in Geraberg und in Geschwenda aufgewachsen, ist seit dem 01.10.2020 die neue Leiterin der Kindertagesstätte „Pfiffikus“ in Geschwenda. Seit 2010 arbeitet sie als Erzieherin, darüber hinaus hat sie sich im Rahmen eines berufsbegleitenden Studiums mit dem Abschluss als Kindheitspädagogin weitergebildet. 

 

Frau Möller ist selbst Mutter von drei Kindern im Kindergarten- und Schulalter und kann sich somit gut in die Lage der Eltern hineinversetzen.

 

Als Kind ging Franziska Möller selbst in Geschwenda in den Kindergarten. Ihre Erzieherinnen waren damals unter anderem Ulrike Schleicher und Ingrid Heyer, mit denen sie nun selbst zusammenarbeiten darf. „So schließt sich hier der Kreis. Das ist sehr schön“, sagt sie. Es war immer ihr großes Ziel, Erzieherin zu werden und mit Kindern und deren Eltern, aber auch in einem gut strukturierten Team, zu arbeiten.

 

Franziska Möller konnte sich bisher sehr gut in ihr Aufgabenfeld als Leiterin einfinden. Das gesamte Team um die stellvertretende Leiterin, Silke Langbein-Jahn, steht ihr, vor allem auch in den schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie, kooperativ zur Seite.

 

Am meisten gefällt Franziska Möller die Zusammenarbeit mit den Eltern, dem Elternbeirat und dem Förderverein, die Kommunikation funktioniert nach ihrer Einschätzung bereits sehr gut. Neben der täglichen Arbeit im Büro hat sie nach wie vor großen Spaß daran, auch direkt in den Gruppen mitzuhelfen. Sie mag die Vielfältigkeit und kann ihre Ideen gut und konstruktiv umsetzen. Ihre Tätigkeit beschreibt sie selbst mit den folgenden drei Worten: Leitung, Teamförderung und Elternarbeit.

Alle an einem Strang ziehen zu sehen und zu merken, dass das Team von Tag zu Tag offener wird, imponiert Frau Möller. Die neuen Kolleginnen bringen frischen Wind, nutzen zugleich aber auch die Erfahrungen der Kolleginnen, die bereits seit vielen Jahren in der Kindertagesstätte arbeiten. Ihr Team selbst möchte Franziska Möller durch Wertschätzung, Empathie und Ermutigung motivieren. Es ist ihr wichtig, sowohl bei den Kindern als auch bei den Kolleginnen die Stärken zu finden und somit aus jedem Einzelnen ein Bindeglied für das große Ganze zu machen. 

 

Ein wichtiges Ziel stellt für Frau Möller die Umstellung der Konzeption von der offenen zur teiloffenen Gruppenarbeit dar. Das Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den Gruppen im Haus und auch in den einzelnen Gruppen soll noch mehr verschmelzen, was gerade jetzt, wo noch so viel frisch und neu ist, gut umsetzbar scheint. Dafür möchte sie ihre zehnjährige Berufserfahrung und ihr im Studium angeeignetes Wissen nutzen. 

 

Von großem Vorteil sei es zudem, dass sie schon mit allen Altersgruppen zusammengearbeitet hat. Ihre Stärken sieht Frau Möller insbesondere im Organisieren, Planen, Strukturieren und der Ideenfindung.

 

Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung beschreibt Frau Möller bislang als sehr angenehm und zielführend, auch von der Fachberatung des Jugendamtes im IlmKreis hat Frau Möller bisher große Unterstützung erhalten.


Franziska Möller spürt Zusammenhalt, gegenseitige Wertschätzung und eine positive Harmonie innerhalb des Kollegenkreises. „Die Kolleginnen sollen wieder die Anerkennung erhalten, die sie sich verdient haben.“

 

Wir möchten Franziska Möller als neue Leiterin der Kindertagesstätte „Pfiffikus“ in Geschwenda herzlich begrüßen und ihr viel Kraft und Erfolg beim Umsetzen ihrer Ideen und Erreichen ihrer
Ziele wünschen.

Foto zur Meldung: Neue Leiterin in der Kindertagesstätte „Pfiffikus“ in Geschwenda
Foto: Neue Leiterin in der Kindertagesstätte „Pfiffikus“ in Geschwenda

Turmuhr von Geschwenda wird 80

(30. 11. 2020)

Wo sind die Jahre hin? Wo ist die Zeit geblieben?

 

Die größte Turmuhr Deutschlands befindet sich im Hamburger Michel. 8m  Durchmesser haben die Zifferblätter die sich unterhalb der Aussichtsblattform am 132m hohen Michel in alle vier Himmelsrichtungen weisen. Die großen Zeiger sind 4,91m lang, die kleinen 3,65m und alle wiegen jeweils 130kg. Diese Uhr stammt aus Straßburg im Elsass aus der Werkstatt des Uhrmachers Alfred Ungerer.

 

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Die größte Turmuhr Deutschlands im Hamburger Michel

 

 

Die Turmuhr von Geschwenda ist 80ig Jahre alt.
      

Dieses Jubiläum wurde im Rahmen eines Regionalgottesdienstes, den Pfarrer Sebastian Pötzschke hielt, am diesjährigen Reformationstag begangen. Herr Dr. Ingbert Hauschild spielte die Orgel. Wir freuten uns sehr, dass trotz Corona dieser Gottesdienst in der St. Nikolaikirche Geschwenda stattfand, unter Einhaltung der Hygienevorschriften.  Allen Helfern des Gottesdienstes gilt
herzlicher Dank.

 

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Besonders erfreut war die Kirchengemeinde Geschwenda über die eingegangene Spende der Jagdgenossenschaft Geschwenda in Höhe von 1000,00 € zum Jubiläum.
Auch zur Geschichte der Turmuhr wurde einiges gesagt.
Die in den Kriegsjahren erschaffene Kirchturmuhr der St. Nikolaikirche in Geschwenda ist im Nachbarort Gräfenroda von der Fa. Kühn 1940 hergestellt worden. Einmal in der Woche muss
sie von Hand aufgezogen werden.

 

Rund um den Kirchturm sind die 4 großen Zifferblätter angebracht. Ihre 8 Zeiger geben den Zeitrhythmus an. Die Kirchturmuhr besteht aus 3 Zügen, ein Zug für den Stundenschlag, ein Zug zur Taufglocke für Viertel-, Halb-, Dreiviertel- und Stundenschlag und ein Zug für die Zeigerbewegung selbst. Im Jahre 1979 wurden die Zifferblätter saniert und mit römischen Zahlen versehen. 
Bis auf kleinere Reparaturen funktionierte die gute Mechanik aus Gräfenroda hervorragend über 54 Jahre.

 

Eine umfangreiche Sanierung wurde im Jahre 1994/95 notwendig. Sicher erinnern sich noch viele an den zeigerlosen Kirchturm. Die umfangreiche Sanierung der Kirchturmuhr kostete damals knapp 10.000,00 DM. 
Die Kosten übernahm die Geschwendaer Gemeindekasse. Dafür sind wir sehr dankbar.

Die Turmuhrspezialisten aus Gräfenhain Manfred und Steffen Willing restaurierten das Werk in Gräfenhain und bauten es zunächst auch dort zusammen.
 

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Manfred Willing (links im Bild)

 

Nach der darauffolgenden Demontage ging es wieder zum Geschwendaer Kirchturm. Hier wurde die Uhr erneut zusammengesetzt mit ihrer Vielzahl von Einzelteilen. Auch die Hammerzüge für den Stundenschlag in der Kirchturmlaterne hoch oben wurden erneuert. Als letzten Schritt wurden die Zeiger durch die kleinen Zifferblätterfenster geführt und ausgerichtet.


Ohne starke Witterungseinflüsse konnte wieder eine Genauigkeit von +-30 Sekunden erreicht werden. Die Gemeinde Geschwenda unterhält die Kirchturmuhr und ist verantwortlich für deren Funktion.

 

Dank jährlicher Wartung gehen wir davon aus das die Mechanik auch zum 100. Geburtstag der Turmuhr noch funktioniert. 

 

Bis dahin ist noch etwas Zeit. Gehen Sie alle gut mit Ihr um. 

 

Gemeindekirchenrat
Kay Uwe Brunngräber

Foto zur Meldung: Turmuhr von Geschwenda wird 80
Foto: Turmuhr von Geschwenda wird 80

Lutherlinde als Zeichen der Hoffnung

(30. 11. 2020)

Dr. Martin Luther:

„Wenn ich wüßte, dass morgen die Welt unterginge,

würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“

 

Dies wurde bereits erledigt am 27. April 2020 ziemlich am Anfang der Pandemie.

 

Wie bereits zum Reformationsfest angekündigt, wurde am 14. November 2020 in den Morgenstunden eine Steinlinde, welche auch Winterlinde genannt wird, im Terrassenbereich des Luther Gemeindehaues gepflanzt.

 

Steinlinden können ein sehr hohes Alter erreichen und stehen für Beständigkeit. Diese Lutherlinde stiftete und pflanzte Kirchenältester Christian Kellner, ein Baum als ein Zeichen der Hoffnung.

Kirchenältester Norbert Apel hat ihn sorgfältig angegossen, damit dieser gut anwächst und als Hoffnungsträger der Kirchengemeinde Geschwenda steht.

 

Im nächsten Jahr am Reformationstag wird das neu gebaute Luthergemeindehaus bereits 5. Jahre alt. Dieses Jubiläum wollen wir feierlich begehen mit einem Gottesdienst.

 

Corona ist bis dahin vielleicht besiegt. Ein wirksamer Impfstoff von Biontech und Pfizer ist schon in greifbarer Nähe.

 

Wir treffen uns an der Lutherlinde nach dem Gottesdienst.

 

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„Alles, was in der Welt erreicht wurde, wurde aus Hoffnung getan.“

Dr. Martin Luther (1483-1546), deutscher Theologe und Reformator.

 

Gemeindekirchenrat

Kay Uwe Brunngräber

Foto zur Meldung: Lutherlinde als Zeichen der Hoffnung
Foto: Lutherlinde als Zeichen der Hoffnung

Virtueller Weihnachtskalender vom Musikverein Geraberg e.V.

(30. 11. 2020)

Der Musikverein Geraberg e.V. hat einen virtuellen Weihnachtskalender kreiert und wünscht uns damit eine besinnliche und frohe Weihnachtszeit.

Um zum Adventskalender zu gelangen, klicken Sie einfach auf das unten stehende Bild.

 

Weihnachtskalender

Wieder ein Kindergarten für Gossel

(27. 11. 2020)

Das Gebäude der „Alten Schule“ in der Schreibergasse 87 in Gossel wird voraussichtlich ab Herbst 2021 wieder seine Türen für Kinder öffnen. Allerdings werden nun die Kleinsten hier einziehen.

Das Haus wird 30 Kindern im Alter von 1 - 6 Jahren in einer Krippen- und einer Kindergartengruppe Raum geben, um miteinander zu sein, sich zu entfalten und am Ende dieser gemeinsamen Zeit von hier aus gut vorbereitet in die Schule zu starten.

Viele Menschen in und um die Gemeinde Geratal sind schon seit geraumer Zeit mit Herz, Engagement und Fachlichkeit dabei, dem Haus in Planung und Umsetzung neues Leben einzuhauchen sowie die Umgebung für die künftigen kleinen Nutzer optimal zu gestalten.

Der neue Gosseler Kindergarten ist als Außenstelle des Kindergartens „Zwergenland“ Gräfenroda konzipiert. Bis zu seiner geplanten Eröffnung im Herbst 2021 gibt es noch viel zu tun. Da uns hohe Transparenz sehr wichtig ist, werden wir bereits in der Bauphase in regelmäßigen Abständen von uns hören lassen und über die Fortschritte bei der Entstehung unserer neuen Kita berichten.

Wer bereits jetzt schon Interesse an einem Platz für sein Kind in unserer Einrichtung hat, kann sich gern telefonisch oder per E-Mail direkt bei der Gemeinde Geratal, Kindertagesstättenverwaltung (036205 / 933 30 bzw. -34 oder ) melden.

Bei Fragen zur konzeptionell-inhaltlichen und pädagogischen Ausrichtung wenden Sie sich gerne vertrauensvoll an die Leiterin der Kita Gräfenroda, Frau Voigt oder an Frau Fleischhack, die künftig als leitende Erzieherin für unsere neue Kita vorgesehen ist (036205 / 76524 bzw. ).

Unser Ziel ist es, bereits vor der Eröffnung der Kita einen Elternbeirat für unser Haus zu gewinnen, um unsere zukünftigen Eltern schon in den Entstehungsprozess angemessen einzubeziehen. Wer diesbezüglich Interesse und Ambitionen hat bzw. sich für die Kinder und Elternschaft des Hauses engagieren möchte, kann sich gerne unter oben genannten Kontaktdaten melden und sich ab sofort aktiv in die Entwicklungs- und Bauphase einbringen.

Wir freuen uns schon jetzt auf alle Kinder und Eltern, die wir ab dem kommenden Jahr in unserem Haus begrüßen dürfen.

Foto zur Meldung: Wieder ein Kindergarten für Gossel
Foto: Wieder ein Kindergarten für Gossel

Abgetaucht ins Land der Bücher

(25. 11. 2020)

Es gibt wohl kaum etwas Schöneres als ein gutes Buch, das uns fesselt und zum Nachdenken anregt.

 

Beim diesjährigen „Bundesweiten Vorlesetag“ am 20.11.2020 durften unsere Kinder in ihren Gruppen spannenden und eindrucksvollen Geschichten lauschen. Von Klassikern wie beispielsweise Hänsel und Gretel, Rabe Socke, einem Fühl- und Streichelbuch bis hin zum japanischen Märchen „Maulwurf und Lärche“ - war für alle Altersgruppen etwas dabei.

 

Unsere größeren Kinder wurden durch das Buch „Paul Wüterich“ mit dem Gefühl „Wut“ konfrontiert. 

 

Unterstützend dazu, fand das Kamishibai (Erzähltheater) Anwendung.

 

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Lebendig und alltagsnah erleben Kinder in der Geschichte, wie sie diese schwierige Emotion mit einfachen Hilfsmitteln bändigen können und wie wertvoll gute Freunde dabei sind.


Dabei wird ersichtlich, wie vielfältig und spannend Bücher sein können, aufgrund dessen sind sie ein fester Bestandteil unseres pädagogischen Alltags mit den Kindern.

Foto zur Meldung: Abgetaucht ins Land der Bücher
Foto: Abgetaucht ins Land der Bücher

 Wir sind für Sie da!!!

(23. 11. 2020)

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Geratals,


leider hat das CORONA-Virus unseren Alltag wieder eingeholt und zwingt uns derzeit zu vielen Einschränkungen, von denen wir dachten, wir hätten sie im Sommer bereits überwunden. In dieser schwierigen Zeit soll keiner mit seinen Sorgen allein sein. Aus diesem Grund erneuern wir unser Angebot.


Wir möchten Sie gerne ab dem 25.11.2020 mit folgenden Angeboten unterstützen:
Besorgungen von Dingen des täglichen Bedarfs (Lebensmittel, Drogerieartikel)
Besorgung von Medikamenten, Rezeptabholungen
Botenwege


Die Besorgungen von Lebensmitteln und Drogerieartikeln werden durch die Märkte REWE Gräfenroda und EDEKA Geraberg sichergestellt. Ihre telefonischen Bestellungen nehmen wir jeweils mittwochs von 12:00 bis 16:00 Uhr entgegen. Bestellungen per E-Mail können jederzeit gesendet werden. Die Auslieferung der Bestellungen erfolgt dann jeweils donnerstags.

 

Haben Sie keine Scheu und melden Sie sich unter folgenden Kontakten:


Hilfetelefon:
036205/71190 (Mittwoch 12:00 – 16:00 Uhr)


E-Mail:      

 

Wir und unsere zahlreichen Unterstützer werden unser Bestmögliches geben, um diese schwere Zeit gemeinsam mit Ihnen zu überstehen.


Bitte nutzen Sie diese Gelegenheit, bleiben Sie zu Hause und schützen Sie sich und andere. Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.

 

„Die stillen Helden im Geratal“
(Eine Bürgerinitiative von Bürgern der Gemeinde Geratal)    
 

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Feuerwehr Geratal mit neuer „alter“ Führung

(16. 11. 2020)

Am 14. November 2020 fanden in der Feuerwehr Geratal die Wahlen zum Ortsbrandmeister und dessen Stellvertreter statt. Nachdem der bisherige Ortsbrandmeister Ronny Eckold sowie sein Stellvertreter Michael Grünke ihre Posten kommissarisch begleiteten, wurden sie nun
durch eine satzungsgemäß durchgeführte Wahl, in ihren Ämtern bestätigt.

 

Die anwesenden Mitglieder der Verwaltung, Bürgermeister Dominik Straube sowie der Leiter des Ordnungsamtes Dr. Elliger, welcher auch die Wahlleitung übernahm, gratulierten der frisch gewählten Führung der Feuerwehr Geratal.


Eigentlich sollten besagte Ämter bereits im Frühjahr dieses Jahres gewählt werden, was aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden musste. 

 

Da die Feuerwehr Geratal, als eine der größten Wehren des Ilm-Kreises, diesen wichtigen Akt nicht erneut verschieben wollte, fand das Prozedere unter strenger Einhaltung der notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln statt. Nach der Wahl bedankte sich Ronny Eckold für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und gab einen kurzen Ausblick über die Aufgaben der kommenden Wochen und Monate. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Michael Grünke
konnte leider nicht anwesend sein, nahm die Wahl aber schriftlich an.

 


Führungsfahrzeug für die Feuerwehr Geratal

 

Auch beim Fuhrpark der Feuerwehr Geratal kann man über Neuerungen berichten. So zum Beispiel, wurde ein vorhandenes Kleineinsatzfahrzeug (KEF) in ein mit Kommunikationsmitteln ausgestattetes Führungsfahrzeug umgebaut. Die Wahl fiel auf das Kleineinsatzfahrzeug vom Standort Geschwenda. Dieses Fahrzeug hatte seit der Neubeschaffung des TLF 4000 massiv an Einsatzwert verloren, da fast alle vorher auf dem KEF befindlichen
Einsatzmittel nun auf dem Tanklöschfahrzeug mitgeführt werden.

 

Die Idee und die anschließende Projektverantwortung hatte Kamerad Peter Häusler. Ein zentraler Punkt zur Koordination und Einsatzleitung bei Einsätzen mit mehreren Wehren und deren Fahrzeugen ist unverzichtbar. 
So dient das neue Fahrzeug unter anderem dazu, eine Übersicht über das Geschehen zu schaffen und dieses graphisch darzustellen sowie den Einsatzverlauf direkt vor Ort zu dokumentieren und den Einsatzleiter zu entlasten. Zudem dient ein Führungsfahrzeug als erste Anlaufstelle für nachalarmierte Kräfte um diese über die vorhandene Einsatzlage zu informieren und dann für ihre Aufgaben einzuteilen.

 

Bei den Umbaumaßnahmen wurde Kamerad Häusler tatkräftig von Kamerad Olaf Renner unterstützt, welcher sich unter anderem um die Gestaltung der hinteren Gerätefächer kümmerte und auch schon für die Einbauten am ehemaligen KEF verantwortlich war.


Die Firma Riege aus Langewiesen übernahm den Einbau des Arbeitsplatzes in Form eines Schreibtisches mit aufgesetzter Funkeinheit. Die Firma Brockmann aus Paderborn installierte die Funktechnik und die Firma Böhm Fertigungstechnik GmbH aus Suhl sponserte das Material für die Gerätefächer im hinteren Teil des Fahrzeuges. 

 

Wir bedanken uns an dieser Stelle für die freundliche Unterstützung.

Foto zur Meldung: Feuerwehr Geratal mit neuer „alter“ Führung
Foto: Feuerwehr Geratal mit neuer „alter“ Führung

Herbstferienspiele

(14. 11. 2020)

Die Herbstferienspiele waren diesmal zweigeteilt im Jugendzentrum. Die Langschläfer besuchten in der ersten Woche den Jugendclub bis in die Abendstunden, während in der zweiten Woche die Kinder wie gewohnt ab 8 Uhr mit dem Kleinbus daheim abgeholt wurden. Nach einem gemeinsamen Frühstück wurden dann Tagesausflüge organisiert.

Den Abschluss der Herbstferien bildet seit 15 Jahren eine Busfahrt ins Tropical Island, die diesmal Corona bedingt nur mit einem halbvollen besetzten Bus durchgeführt wurde. Wir fuhren wieder kurz nach Mitternacht los, um den ganzen Tag in der riesigen Halle auszunutzen.

Geschlafen wurde dann in Zelten im Sand, bevor es mittags am nächsten Tag wieder heimwärts ging. Den Städtetrip nach Berlin, der immer mit dem Ausflug verbunden wurde, ließen wir situationsbedingt ausfallen, wird aber sicher nächstes Jahr nachgeholt werden.
 

Jugendpfleger Steffen Fischer

 

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das Außengelände in Elgersburg eignet sich ideal für ein Lagerfeuer

 

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Wurstscheiben, Kartoffeln oder Marshmallows grillen, vieles konnte ausprobiert werden

 

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Wer kriegt den Zeltschlüssel? Wird hier bei den Kindern diskutiert!

 

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Frühmorgens im Tropical Island fragte jeder erst einmal nach dem Frühstücksbuffet

Foto zur Meldung: Herbstferienspiele
Foto: Herbstferienspiele

Neue Trikots für unsere B-Junioren

(13. 11. 2020)

Im letzten Punktspiel vor der Corona Pause trugen unsere B-Junioren der SG Gräfenroda/Geratal neue schicke Trikots. Vor dem Spiel wurden diese von Friedrich Fischer (2.v.l.) von der Glastechnik Gräfenroda übergeben. Die Glastechnik Gräfenroda GmbH zählt seit vielen Jahren zu den Sponsoren unserer Nachwuchsarbeit in der Spielgemeinschaft.

 

Nachwuchsleiter
Steffen Fischer

Foto zur Meldung: Neue Trikots für unsere B-Junioren
Foto: Neue Trikots für unsere B-Junioren

Vor 140 Jahren wurde der Betrieb „Gräfenroda-Keramik“ gegründet – eine Chronographie 

(10. 11. 2020)

Wir wollen erinnern an einen für unseren Ort wichtigen Industriezweig und die damit verbundene Grundsteinlegung der Fabrik „Die Keramik“, wie sie umgangssprachlich bis heute bezeichnet wird. 


1878 - Im August baut der damalige Obermühlenbesitzer Ferdinand Heißner eine Mühle am Mühlgraben, nahe dem Anspiel. Diese wird vermutlich bis 1880 von einem Herrn Strobel betrieben, der dort Terrakotta-Artikel fertigt. 


1880 - Übernahme der Strobelschen Terrakottafabrik durch Oskar Mell, Umstellung auf Porzellanherstellung, Produktion so genannter Thüringer Massenartikel, wie Eierbecher, Salzgefäße, Kerzenhalter, etc., Bau eines zweistöckigen Gebäudes mit zwei Rund-Öfen.


1895 - Konkurs der Firma Mell.


1896 - Kauf der Porzellanfabrik, der Obermühle, in der Waldstraße 1, sowie einer angrenzenden Schneidemühle und verschiedener Ländereien durch Wichard Heene. Es entsteht in kurzer Zeit eine für damalige Verhältnisse modern eingerichtete Porzellananfertigung. Bau eines weiteren, nun vierstöckigen Fachwerkgebäudes.  


1898 -  beantragt Wichard Heene bei der Herzoglichen Baukommission in Gotha die Erweiterung des Betriebes (Abb. 1 und Abb. 3) auch für den Bau  eines weiteren Ofens; es entsteht der größte Rund-Ofen der deutschen keramischen Industrie zu dieser Zeit (Abb. 2). Die Belegschaft wächst bis auf 300 Mitglieder an. Es werden Standfiguren, Nippes, Mokkatassen und Apothekengefäße produziert.


1912 - Konkurs der Firma Heene. Nach Konflikten mit der Gewerkschaft kommt es zu Arbeitsniederlegungen und Abwanderungen der Fachkräfte. Übernahme der Fabrik durch  Fröhlich & Schwabe aus Ohrdruf durch den  Modelleur Herrn Lux und durch Herrn Eichner, ein Fachmann aus Bayern. Bildung einer GmbH zur Herstellung  von Steingutartikeln aus rotem Ton. Mit ca. 60 Arbeitskräften werden einfache, in der Handhabung praktische,  Keramik-Artikel für den täglichen Bedarf fabriziert.


1914 - Im Jahr des Beginns des Ersten Weltkrieges wird der Betrieb an das Unternehmen Brandel & Schmidt verpachtet.  Die Beschäftigten müssen die darauffolgenden vier Jahre Kartuschen für Granaten herstellen.


1918 – Christian Carstens aus Hamburg-Großflottbeck kauft die Fabrik mit ihrem gesamten Anwesen auf. Prokurist wird  der Kaufmann Gustav Matz aus Gräfenroda. Der  Zweigbetrieb Gräfenroda-Keramik der Carstens Kommandit-Gesellschaft bringt bis 1931 Zierkeramik-Produkte auf den Markt; 130 Arbeitskräfte sind  angestellt.


1944 - müssen zwei Rund-Öfen für eine Holzkohlenerzeugung umgestellt werden. Im April 1945 verursachen Bombenabwürfe und Artillerieangriffe erhebliche Gebäudeschäden.
im Juli  d. J. ist  die Produktion wieder aufgenommen worden. Ein Sequester wird verpflichtet. 


1946 - trifft den Betrieb ein harter Schlag: Eine Hochwasserkatastrophe zerstört  das große Wehr und damit die Kraftquelle für den Betrieb mit 130 Beschäftigten.  Der  Schaden wird, gemeinsam mit der ortsansässigen Firma Hertam & Frank, zügig  behoben. 


1947 - wird „Die Keramik“ Volkseigentum. (Abb. 3)


1948 - werden eine Werkküche und ein Speiseraum ihrer Bestimmung übergeben. Es beginnt die Produktion von Ziersteingut, die sich von Jahr zu Jahr erhöht.


1952 - wird damit begonnen, in das westliche Ausland zu exportieren.


1964 - Einbau einer Kreisförderanlage und eines Kettentransportbandes für den gesamten innerbetrieblichen Transport. Abriss eines Rundofens.


1968 - Zusammenschluss der Betriebsteile Gräfenroda und Georgenthal.


1972 - Übernahme der bis dahin halbstaatlichen Terrakotta-Fabriken Balzer & Bock und Philipp Griebel.


1973 -  Sperrung des großen viergeschossigen Produktionsgebäudes. Beginn der Projektierung einer neuen Produktionsstätte innerhalb des Betriebsgeländes.


1976 - Umzug der  Produktion in neue  Metallleichtbauhallen.


1977 - Abriss des vierstöckigen Fachwerkgebäudes mit dem großen Rund-Ofen.


1978 - Beginn schrittweiser Mechanisierungen und Rationalisierungen, verbunden mit ständiger Erhöhung der Produktion, vorwiegend  für den Export.


1984 - ist der Produktionsausstoß gegenüber 1976 auf 434 Prozent angewachsen, bei einem Exportanteil von ca. 60 Prozent. Das Werk gehört damit zu den bedeutenden Exportbetrieben der DDR in der keramischen Industrie. 


1985 - Abriss  älterer und baufälliger Gebäude, Baubeginn eines neuen dreigeschossigen Produktionsgebäudes.


1988 - Inbetriebnahme der neuen Produktionsstätte mit den Abteilungen: Gartenzwergmalerei, Packerei, Dekoration.


1990 - das Unternehmen wird GmbH. Wegfall des Exports, Verringerung der Produktionspalette, folglich Einführung der Kurzarbeit und Entlassungen.


1991 - die Firma Heißner aus Lauterbach/Hessen übernimmt „Die Keramik“ und stellt die Produktionen auf Gartenzwerge aus Plaste  und Ton, Gartenkeramiken, Figuren etc. um. 


1996 - erste Produktionsanlagen werden ausgelagert.


1997 - wird die Produktion stillgelegt. 


„Die Gräfenroda-Keramik“ hatte eine annähernd 100jährige Tradition von ihrer Gründung bis zur  Schließung. Qualifizierte Fachkräfte beeindruckten durch ihr Geschick und ihr fachliches Können.  

 

Sowohl manuell als auch maschinell gefertigte Zier-und Gebrauchskeramiken mit einer Vielfalt handgemalter Dekorationen sind heute wohl nur noch Zierde da und dort. Jedes der Stücke war ein Unikat. Handelsbeziehungen wurden während der Leipziger Messen u. a.  mit Großbritannien, Frankreich bis hin nach Nordamerika geknüpft. Der Betrieb hatte einst 236 Beschäftigte in der Verwaltung und in der Produktion, davon 22 Absolventen von Hoch-und Fachschulen, 93 Facharbeiter.

 

Die Berufstätigen  kamen auch aus den umliegenden Orten, in den Anfängen zu Fuß, später beförderten Betriebsomnibusse und die so genannten Arbeiterzüge der Deutschen Reichsbahn die Werktätigen nach Gräfenroda, auch zur „Keramik“.

 

Volkskunstgruppen der Gräfenrodaer Betriebe trafen sich in ihrer Freizeit, hatten Spaß und Freude an ihrem Hobby, dem Tanz und Gesang. Der „Männerchor der Keramik“, der in den 1960er Jahren von Roland Fischer geleitet wurde, war ein gefragtes Ensemble, das nicht nur im Speisesaal des Betriebes regelmäßig probte sondern auch  mit ihren Auftritten die Gräfenrodaer und Urlauber erfreute.

 

Im  Rahmen des Polytechnischen Unterrichts wurden Schülerinnen und Schüler mit den Techniken der Holz-, Glas und Porzellan-Industrie vertraut gemacht. In der „Keramik“ lernte die Jugend von den Erfahrenen; auf diese Art und Weise wurde bei diesem oder jenem das Interesse an einer Ausbildung, wie: Porzellanmaler/in oder Tonformer/in  geweckt. (Abb. 4) 
Direktoren waren nach 1945: Fritz Ganss, Friedebald Pemsel, Paul Brömel, Christian Schnauß, amt. Direktor 1979; Bernd Illgen, Klaus Adler, Rudi Gottschling, Peter Pöllat.

 

Technische Leiter waren nach 1945: Direktoren für Wissenschaft und Technik, stell. Werkleiter: Alfred Fimmel, Paul Hoffmann, Hans Koch, Berthold Lange, Christian Schnauß, Norman Höhler, Werner Engel, Dr. Klaus Jarczak. (alle aufgeführt in der Reihenfolge ihrer Nachfolger).

 

Im Bereich Verwaltung/ Absatz, Verkauf waren die Chefs: Herr Fiedler, Herr Pötsch, Siegfried Hauschild (Buchhalter); Rudi Nagel, Gudrun Gärtner (Leiter „Absatz“); Herr Steffen, Gabriele Schulz (Leiter „Ökonomie). 

 

Am 27. August 2010 wird der Schornstein der ehemaligen „Keramik“ gesprengt. Die Stücke fallen auf die anderen Trümmer, die der Abriss der Gebäude schon hinterlassen hat. Das Prozedere wird unter der Überschrift „Ein Stück Vergangenheit“ in der Lokalpresse der „Thüringer Allgemeine“ kommentiert und dokumentiert. Inzwischen wird auf dem Gelände verkauft und Dienst geleistet. Eine Handelskette bietet Waren des täglichen Bedarfs an – und auch diverse Keramiken; die mit der berühmten Gräfenrodaer Bodenmarke sind nicht im Angebot. Eine Mauerwand am Mühlgraben (Rewe-Markt) erinnert heute an Produkte aus Keramik-Zeiten. Der Gräfenrodaer Horst Eckardt hat ihnen und ihren Herstellern zu Ehren uneigennützig ein adäquates Relief gestaltet.

 

Keramik Gräfenroda Relief in der Anspielgasse

Foto: Alexandra Preuß

 

Der Text ist zu einem überwiegenden Teil  aus dem Buch „Holz, Glas, Ton ...“ entnommen worden. Eine ausführliche Geschichte der Keramik-Industrie und die der Gräfenroda-Keramik kann dort gelesen werden. Greßler, Rotraut: Holz-Glas-Ton Auf Spurensuche nach alten Gewerben in einem Thüringer Flecken.

 

Firmengeschichte und Geschichten. Gräfenroda und umliegende Orte. Band 2. Waltershausen 2012. 256 S. S. 168-178. ISBN: 978-3-00-039766-0. www.sagestreffend.de 

 

Weitere Literatur: Jochen Ehrhardt, Karl-Heinz Gran und Rotraut Greßler:  Gräfenroda und Dörrberg 1919 - zwei werden eins. Gräfenroda und Waltershausen 2019. 157 S. S. Zeittafel. THSTA Gotha, Bauakten 1898 Sign. 1660.
 

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Abbildungen

 

Keramik_Abb01

Abbildung 1 - Lageplan aus 1898, Fa. Heene.     

 

Keramik_Abb02

Abbildung 2 - Querschnitt eines Rund-Ofens, 1898.

 

Keramik_Abb03

Abbildung 3 - Zeichnung für das Fabrikgebäude, 1898.

 

Keramik_Abb04
Abbildung 4- Unterrichtstag in der Produktion.
Schüler und Schülerinnen der 7b an der Polytechnischen Oberschule Gräfenroda verbrachten im Schuljahr 1957/58 diesen Tag im VEB „Gräfenroda-Keramik“.
V. l. n. r.: Arbeiter Walter Schötz; Schüler: Peter Koch, Lilli Pein, Hans-Günter Sievert, Manfred Pein, Helga Suck, Franz-Joachim Neumann, Ingrid Kühn, Renate Frank, Rita Müller, Pertrice Müller; Lehrer Roland Fischer
(Archiv Edeltraut Frank, Gräfenroda.)

 

Keramik_Abb05

Abbildung 5 - Ansicht des Hauptgebäudes bis zum Abriss 1997. 

 

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Jochen Ehrhardt und Rotraut Greßler
 

Herausragende Nachwuchsarbeit: SV 90 Gräfenroda e. V. erhält „Das Grüne Band“

(30. 10. 2020)

5.000 Euro für erfolgreiche Talentförderung

 

Starke, konsequente Nachwuchsförderung zahlt sich aus: Die Gewichtheber des SV 90 Gräfenroda e.V. gewinnen erneut „Das Grüne Band“, den bedeutendsten Nachwuchsleistungssportpreis in Deutschland. Die Förderprämie in Höhe von 5.000 Euro soll unmittelbar in die Jugendarbeit des Vereins fließen und für zusätzliche neue Wettkampfgeräte wie Stangen, Scheibengewichte und Fitnessgeräte aber auch für Wettkampf- und Trainingskleidung verwendet werden.

 

„Wir freuen uns wirklich sehr über die Auszeichnung. Nicht nur die finanzielle Unterstützung können wir gut gebrauchen. Das Grüne Band stellt auch eine großartige Wertschätzung für alle dar, die uns meist ehrenamtlich unterstützen und sich mit großem Einsatz für den Verein engagieren“, sagt Sektionsleiter René Holtmann.

 

Was hier, am Nordosthang des Thüringer Waldes im Tal der Gera, in den vergangenen Jahren an vorderen Platzierungen gehoben und gestemmt wurde, nimmt in der Bewerbung gleich einige Seiten ein. Gewichtheben ist angesagt in Gräfenroda. Der Verein ist sehr aktiv in der Mitgliedergewinnung und in aller Bescheidenheit stolz, in der Gemeinde eine „große Nummer“ zu sein. 

 

2019 gab es 69 Kinder und Jugendliche unter 90 Abteilungsmitgliedern. Alle 13 Übungsleiter kommen aus der eigenen Jugend. Beim SV 90 Gräfenroda wurden im Jahr 2019 achtzehn Sportler als Landeskader und zwei als NK-1- Bundeskader bestätigt.


32 junge und jüngste Sportlerinnen und Sportler in verschiedenen Bambinogruppen trainieren aktuell einmal wöchentlich beim SV Gräfenroda - wobei es hier natürlich nicht ums „Eisenfressen“ geht, sondern den Kindern unter dem Motto „Laufen, Springen und Spielen“ den Spaß am Sport und der Bewegung zu vermitteln. In welche Sportart sie sich irgendwann einmal verabschieden, ist noch völlig offen. Fast alle Leistungsträger der
Gräfenrodaer Gewichtheber entstammen jedoch dieser Bambino-Abteilung, was eine lange Verweildauer im und große Zufriedenheit mit dem Verein bedeutet.

 

Spezifisch ans Gewichtheben herangeführt werden die Kinder, wenn sie etwa zehn Jahre alt sind. Da geht es zunächst um den Aufbau der Technik. Bei den Älteren erhöht sich der Umfang; vermehrt Kraftübungen kommen hinzu. Gerade in den Gruppen mit Kindern sind die über 20 Geflüchteten und anerkannten Asylbewerbern hervorragend integriert. Seit vielen Jahren ist Gräfenroda Stützpunktverein des Bundesprogramms „Integration durch Sport“ des DOSB. Zu der wertvollen integrativen Arbeit gehört auch eine jährliche einwöchige Ferienfreizeit. Weiterhin werden viele eintägige Integrationsmaßnahmen in Freizeitparks,
Schwimmbäder, Kinos, Tierparks e.c. durchgeführt. Auch solche Aktionen halten die vielen Talente des Vereins bei der Stange.

 

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Nun wird der SV 90 zum dritten Mal mit dem „Grünen Band für vorbildliche Talentförderung“ ausgezeichnet. Bereits 2008 und 2014 wurde die Abteilung prämiert.

 

Mit 14 Medaillen bei Deutschen Meisterschaften und 65 bei Landesmeisterschaften im Einzel- und Mehrkampf allein im Jahre 2019 spiegelt sich die Leistungsfähigkeit der Gräfenrodaer Gewichtheber wieder. 12 Deutsche Mannschaftsmeistertitel bei den Schülern, der Jugend und Junioren konnte der SV 90 in den letzten Jahren erkämpfen. Auch am bisherigen Erfolg des SV 90 als ein Spitzenteam in der 2. Bundesliga haben Nachwuchsheber entscheidenden Anteil.

 

Im vergangenen Jahr konnten Diana Kurbanova, Fritz Heyer und André Langkabel bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren in Obrigheim und Marc Pfeiffer beim Jugendländerpokal jeweils erste Plätze belegen. Im Team wurde der SV 90 Gräfenroda als Krönung eines starken Jahres 2019 Deutscher Meister bei den Junioren.

 

„Der Verein ist sehr aktiv in der Mitgliedergewinnung und pflegt Kontakte zur ortsansässigen Grundschule, der Gemeinschaftsschule sowie zu weiterführenden Schulen in Arnstadt und Ilmenau“, betonte Isabel Menzel, Marktbereichsleiterin der Commerzbank, die Pokal und Scheck vor Ort überreichte. Corona-bedingt
können dieses Jahr leider keine großen Preisverleihungen stattfinden. „Umso wichtiger war es uns, das Engagement des Vereins dennoch persönlich zu ehren.“

 

Seit 1986 fördern die Commerzbank AG und der Deutsche Olympische Sportbund über die Initiative „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ Kinder und Jugendliche. Das Projekt belohnt konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport, unabhängig von der Vereinsgröße oder der Popularität der Sportart. Für „Das Grüne Band“ können sich Vereine oder einzelne Abteilungen bis Ende März jeden Jahres (2020 Coronabedingt bis Ende Mai) bei ihren Spitzenverbänden bewerben.

 

Eine hochkarätige Jury prämiert jährlich 50 Vereine oder Vereinsabteilungen. Die Bewertungskriterien schließen unter anderem eine aktive Talentsuche und -förderung von Jugendlichen, Erfolge der Nachwuchsathlet*innen, die Trainersituation, die Anti-Doping-Prävention, die Kooperationen mit Schulen sowie pädagogische Angebote mit ein.

 

Text und Bilder:
René Holtmann

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Foto zur Meldung: Herausragende Nachwuchsarbeit: SV 90 Gräfenroda e. V. erhält „Das Grüne Band“
Foto: Herausragende Nachwuchsarbeit: SV 90 Gräfenroda e. V. erhält „Das Grüne Band“

Am neuen Urwaldpfad in Geraberg sind nicht nur Fuchs und Hase unterwegs

(23. 10. 2020)

Die Zusammenarbeit zwischen der Naturschutzorganisation „WWF Deutschland“ und dem Naturkundemuseum Erfurt trägt nun auch am Jüchnitzgrund im Ortsteil Geraberg der Gemeinde Geratal ihre Früchte, wurde dort am Freitag, dem 23.10.2020 einer von 15 Thüringer Urwaldpfaden eröffnet.

 

Die neue „Urwaldperle“ (wie die Pfade von der WWF liebevoll genannt werden) bereichert die Gemeinde Geratal mit einem weiteren Erlebnispfad entlang des UNESCO Biosphärenreservates Thüringer Wald. Gefördert werden die Projekte vom Thüringer Umweltministerium zur Entwicklung von Natur und Landschaft, welches rund eine Million Euro aus EU-Mitteln zur Verfügung gestellt hat.

 

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Nach Aussage des Projektleiters von WWF Deutschland, Herrn Philipp Schürmann, sollen sich die Urwaldpfade „wie Perlen an einer Kette im Thüringer Wald aneinanderreihen“. Zudem habe die Landesregierung rund 26.000 Hektar der Fläche des Thüringer Waldes aus der Nutzung genommen, um die einzelnen Projekte umsetzen zu können.

 

Philipp Schürmann und Jens Hertwig, der Leiter des Schullandheims Geraberg, begrüßten die erschienenen Gäste am Eingang zum Schullandheim - unter ihnen neben dem Geraberger Ortschaftsbürgermeister Holger Frankenberg auch Elgersburger Bürgermeister, Mario Augner, sowie Tobias Nimbs und Stefan Walther als Vertreter der Gemeindeverwaltung Geratal. Weiterhin waren Gäste u. a. vom UNSESCO Biosphärenreservat, dem Thüringenforst und dem Heimatverein vor Ort.

 

Christina Sittig-Schubert vom Biosphärenreservat erklärte, dass hier der „Urwald der Zukunft“ entsteht. Das große Ziel aller sei es, Tourismus mit Naturschutz zu vereinen und den Wald für Besucher wieder erlebbar zu machen.

 

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Holger Frankenberg erinnerte daran, dass der Ortschaftsrat Geraberg zu Beginn geteilter Meinung in Bezug auf den Urwaldpfad war, insbesondere da es bereits den Klimaweg, den Braunsteinweg und den Geraradweg gäbe, die es zu bewirtschaften gilt und die in Teilen parallel zum neuen Urwaldpfad verlaufen. Dennoch hofft er, dass durch diese zusätzliche Marke noch mehr Touristen den Weg in die Region finden.

 

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Nachdem alle Beteiligten Ihren Dank an die Initiatoren des Projektes ausgesprochen hatten, enthüllten Jens Hertwig und Philipp Schürmann eine hölzerne Stele, die den Eingang in den Urwaldpfad darstellt. Die Stele wurde vom Kettensägenkünstler Michael Krüger aus Garnbach angefertigt. Zu sehen sind einheimische Tierarten (Eule, Fuchs, Fledermaus, Schwarzspecht, Feuersalamander und Uhu) sowie das den Urwaldpfad entlangführende Markenzeichen, auf welchem der Kardinalskäfer als Wappentier abgebildet ist.

 

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Nach der Enthüllung begab sich die Gruppe auf eine kurze Wanderung. Jens Hertwig gab unterwegs einige Informationen zu Blockhalden, den Feuersalamander und alte Gruben, die einst der Braunsteinförderung dienten. Den kurzen Spaziergang nutzten Mario Augner und Holger Frankenberg für einen Gedankenaustausch, um die Verbindung vor allem auch touristisch über die Ortsgrenzen hinweg weiter zu vertiefen.

 

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Der neue Urwaldpfad führt idyllisch gelegen entlang des Baches „Jüchnitz“ vorbei an steilen Schutthalden und Informationstafeln, auf denen der Wanderer Informationen zum historischen Arlesberger Manganerzbergbau erhält. Der Weg führt mitten durch dichte Fichten- und Buchenmischwälder, die sich jetzt - auch dank dieses Projektes - wieder auf ihre natürliche Weise entwickeln dürfen.

 

Der Pfad mit einer Gesamtlänge von rund elf Kilometern führt weiter Richtung Elgersburg vorbei am Waldgasthaus Mönchhof, über die Hohe Warte und die Kieferleite wieder zurück zum Eingang des Schullandheimes.

 

An dieser Stelle möchte die Gemeinde Geratal ihren ausdrücklichen Dank an WWF Deutschland, das Naturkundemuseum Erfurt, das UNSESCO Biosphärenreservat Thüringer Wald, das Thüringer Umweltministerium und selbstverständlich an Jens Hertwig richten, die alle zusammen dafür gesorgt haben, die Gemeinde Geratal mit einer solchen „Naturperle“ bereichert zu haben.

 

Fotos und Text:

Alexandra Preuß

Foto zur Meldung: Am neuen Urwaldpfad in Geraberg sind nicht nur Fuchs und Hase unterwegs
Foto: Am neuen Urwaldpfad in Geraberg sind nicht nur Fuchs und Hase unterwegs

Schullandheim Geraberg wird für Teilnahme am Wettbewerb „Nachhaltig.Gut.“ ausgezeichnet

(20. 10. 2020)

Unter dem Motto „Nachhaltig.Gut. - Pfiffige Ideen für unser UNESCO-Biosphärenreservat Thüringer Wald" rief die Verwaltung des Reservates in Zusammenarbeit mit der IPU GmbH Erfurt (Planungsbüro und Kooperationspartner) im Februar diesen Jahres zu einem Wettbewerb als Teil des Beteiligungsprozesses zum zukünftigen Rahmenkonzept des Reservates auf. Ziel war es, durch den Austausch unterschiedlicher Akteure in der Region neue Perspektiven auf die Möglichkeiten im Biosphärenreservat zu eröffnen. Teilnehmen konnten Institutionen, Vereine, Schulen sowie Bürgerinnen und Bürger der Biosphärenregion Thüringer Wald mit der Erarbeitung von Konzepten, die das Leben und Arbeiten im Biosphärenreservat auch in Zukunft nachhaltig gestalten können.


Es wurden insgesamt 21 Ideen und zehn Projekte eingereicht, die von einer 15-köpfigen Jury aus dem Fachbeirat des Biosphärenreservates ausgewertet wurden. Prämiert wurden durch die Jury jeweils die fünf Projekte und Ideen mit der besten Bewertung. 


Untern den fünf ausgezeichneten Projekten findet sich unter anderem das Schullandheim Geraberg unter der Leitung von Jens Hertwig mit dem Projekt „Nachhaltiger Bau und Nutzung von Hochbeeten im Schullandheim.“ Geplant ist, Hochbeete aus gebrauchten Materialien zu bauen, wo Kräuter, Gemüse und Obst selbst angebaut und letztendlich auch bei der Zubereitung der Speisen des Schullandheimes verwendet werden sollen. Ein weiterer praktischer Effekt im Zusammenhang mit diesem Projekt ist, dass die Bewässerung über Regenwassertanks erfolgen soll. Weiterhin ist – im Sinne der Nachhaltigkeit – auch vorgesehen, das Wasser aus den Regentanks auch für die Toilettenspülung mit zu nutzen.


Die Prämierung fand im Gemeindezentrum in Neustadt am Rennsteig statt - bedingt durch die Corona-Pandemie zwangsläufig in kleinerer Runde und unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften. Der Dank gilt hier insbesondere dem Ilm-Kreis, vertreten durch den ehrenamtlichen Beigeordneten Gerd Michael Seeber sowie der Landgemeinde Großbreitenbach als Gastgeber, vertreten durch den Beigeordneten Herrn Volker Hertwig. Im Rahmen der Prämierung hatten die Sieger des Wettbewerbes die Gelegenheit, ihre nachhaltigen Ideen und Projekte kurz allen Gästen vorzustellen. Die eingereichten Konzepte implizieren inhaltlich eine Bandbreite von Tourismus- und Wanderkonzepten über Dorfgemeinschaften bis hin zum Anbau regionaler Produkte mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit.

 

Die Verwaltung des Biosphärenreservates überreichte zusammen mit der IPU GmbH Erfurt die Urkunden und Preisgelder in Höhe von jeweils 200,00 € an die fünf besten Ideen. Die fünf besten Projekte wurden mit jeweils 1.000,00 € ausgezeichnet. Mit strahlenden Gesichtern und voller Stolz nahmen die Gewinner ihre Prämien entgegen und freuen sich nun auf die Umsetzung ihrer Konzepte. Hier gilt der ausdrückliche Dank auch noch einmal den Sponsoren, die den Wettbewerb vor allem durch ihre finanzielle Unterstützung ermöglicht haben. Dabei handelt es sich um die Sparkasse Arnstadt-Ilmenau, der Rennsteiglauf Sportmanagement und Touristik GmbH und den Förderverein des Biosphärenreservates.


Aber auch die Teilnehmer, die keine Prämie erhalten haben, können im Hinblick auf die Umsetzung ihrer Ideen und Projekte auf die Unterstützung durch die Verwaltung des Biosphärenreservates hoffen. Das große Ziel dabei ist das gemeinsame Erreichen einer nachhaltigen Wirksamkeit im Biosphärenreservat.

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Foto zur Meldung: Schullandheim Geraberg wird für Teilnahme am Wettbewerb „Nachhaltig.Gut.“ ausgezeichnet
Foto: Schullandheim Geraberg wird für Teilnahme am Wettbewerb „Nachhaltig.Gut.“ ausgezeichnet

Jubiläums-Pflanzaktion im Freibad Geraberg

(20. 10. 2020)

Die Freibadsaison ist für dieses Jahr Geschichte – dennoch war viel los an diesem herbstlichen Samstag!

 

Im 30. Jahr Ihres Bestehens pflanzte die Jugend der Wasserwacht Arnstadt, Kreisverband Arnstadt e.V. am 17. Oktober einen Apfelbaum im Freibad. Dieser ist sogleich Erinnerung an das Jubiläumsjahr als auch Dankeschön an die Gemeinde Geratal für die großartige Zusammenarbeit. Markus Bamberg fungiert hier in Doppelfunktion – jedem bekannt als Bademeister - zusätzlich auch Trainer und Gruppenleiter für die rund 60 jungen Leute der Ortsgruppe. Im Sommer findet das Training größtenteils in Geraberg statt, also immer wieder Gelegenheit, nach dem Apfelbäumchen zu sehen, welcher sofort zum Trainings-Treffpunkt bestimmt wurde. Neben dem Bürgermeister der Gemeinde Geratal, Dominik Straube, hatten sich auch zahlreiche Vertreter der Kreisleitung eingefunden, um Charlotte, Greta, Allegra, Julia, Ida, Cassandra und Richard stellvertretend für alle Mitglieder tatkräftig zu unterstützen.

 

Unter dem Motto „Gemeinsam wachsen“ wurde der Baum in die Erde gebracht, angegossen und mit zahlreichen Wünschen und Gedanken gemeinschaftlich an seinem Standort in Nähe des Eingangsbereichs willkommen geheißen.

 

Die Gemeinde Geratal bedankt sich nochmals ausdrücklich für diese wunderbare Idee bei allen Beteiligten. Ein besonderes Dankeschön geht dabei an Frau Saage, stellvertretende Ortsgruppen- und Kreisleiterin sowie Herrn Bamberg.

 

Gruppenbild

Gruppenbild – Vertreter der Wasserwacht Arnstadt mit Bürgermeister Dominik Straube (2. von rechts) und Jubiläums-Apfelbaum (Bild-Mitte)

 

Einzelbild

Gemeinsam wachsen – Gemeinsam gießen! Ida und Greta beim ersten Wässern

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Foto: Jubiläums-Pflanzaktion im Freibad Geraberg

Informationen zur Grundsteuerreform

(19. 10. 2020)

Nach wie vor wird die Grundsteuer durch die Finanzbehörden anhand von Einheitswerten aus dem Jahr 1964 (die alten Bundesländer betreffend) bzw. aus dem Jahr 1935 (die neuen Bundesländer betreffend) berechnet.

 

Da die tatsächliche Wertentwicklung eines Grundstücks durch diese alten Werte nicht widergespiegelt und gleichartige Grundstücke unterschiedlich behandelt werden, wurde die bisherige Berechnungsmethode vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt und forderte eine gesetzliche Neuregelung zur Grundsteuer bis Ende 2019, welcher der Bundesrat am 8. November 2019 zustimmte.

 

Verschiedene Behörden (wie zum Beispiel die Finanzämter) haben nun fünf Jahre Zeit, um alle nötigen statistischen Daten zu erheben und die entsprechenden Werte für die einzelnen Grundstücke zu ermitteln.

 

Um stets auf dem aktuellen Stand zu sein und um weitere Infos zur Grundsteuer zu erfahren, klicken Sie bitte auf den nachfolgenden Link: http://grundsteuer.thueringen.de

[Download]

Foto zur Meldung: Informationen zur Grundsteuerreform
Foto: Informationen zur Grundsteuerreform

„Bunt waren schon die Wälder, gelb wurden Wiesen und Felder ...“

(15. 10. 2020)

(frei nach Karola Eschrich)

 

Der Herbst ist da, es lässt sich nicht mehr leugnen. Auch unser Naturschutzgebiet an der Burglehne, das Flächennaturdenkmal (FND), zeigte sich in Gelb und Rot. Herrlich anzusehen und bei wunderbarem Wetter hielt es viele nicht mehr in ihren Wohnungen.

 

Ein Spaziergang durch das Naturschutzgebiet, auf dem Naturlehrpfad (geschaffen von 1974 bis 1976 vom Rassegeflügelverein Gräfenroda, unter der Leitung von Hans Arnold) wäre jetzt gerade richtig. Man kann auf den Bänken verweilen, die Seele baumeln lassen, die herrliche frische Luft genießen und die Blicke über unseren Heimatort und das herbstliche wilde Geratal schweifen lassen.


Doch die Enttäuschung ist groß, denn auf dem Lehrpfad durch das Naturschutzgebiet versperrt im oberen zwei Drittel (Richtung Hölle) plötzlich ein elektrischer Weidezaun den Weg. Die Idylle wird durch Gestank, Pferdemist auf dem Weg und tiefe Spuren der Pferdehufe getrübt. Entschließt man sich dennoch weiter zu gehen, so muss man durch Pferdemist waten und aufpassen, dass kein Fehltritt passiert. Zwar könnte man auf den Bänken ausruhen und seine Blicke über Gräfenroda und seine Umgebung schweifen lassen, doch mit dem Geruch von Pferdeäpfeln in der Nase macht es keinen richtigen Spaß.


Was ist geschehen? Noch im vorigen Jahr weideten dort Schafe und Ziegen das alte Gras ab. Eigentlich sollten sie auch die Verbuschung kurzhalten bzw. beseitigen. Das dem nicht so ist lässt sich gut an dem Bewuchs durch Weißdorn und Hagebutte erkennen.


In diesem Jahr hatte eine Firma aus Crawinkel keine solche Herde mehr, also kam die Idee, Pferde als Landschaftspfleger vor Ort einzusetzen. Die untere Naturschutzbehörde gab ihr Einverständnis für das Experiment und der „Probelauf“ konnte beginnen. Das ging im Flächennaturdenkmal gründlich schief. Der Weg ist nicht mehr begehbar (siehe Bilder), Geröll löste sich und liegt nun dort, wo es nicht liegen sollte. Auch im Gelände sind tiefe Spuren zu sehen, die der Pflanzenwelt bestimmt nicht guttun.

 

Eigentlich ist in einem Naturschutzgebiet jede Veränderung, jede Beweidung, jede bauliche Veränderung, jede Düngung verboten. Scheinbar gilt das heute nicht mehr. Die Fläche der Orchideen ist nicht betroffen, aber daneben gibt es vor Ort noch viel mehr Pflanzen, die schützenswert sind, insgesamt 126 verschiedene Pflanzen aus 41 Familien (nach Werner Schneider).


Die Bürger und Gäste von Gräfenroda sind zu Recht verärgert. Niemand würde den Lehrpfad in diesem Zustand mehr betreten wollen. Doch wer bringt ihn wieder in Ordnung, so dass er wie bisher von den Bürgern, Gästen, Touristen und den Schulkindern genutzt werden kann?
Auf Anfrage des Heimatvereins gab es die Antwort, dass die Gemeinde für diesen Weg zuständig sei, also auch für seine Wiederherstellung. Empört über diese Antwort wies ich auf das Verursacherprinzip hin. Es gab dazu keine befriedigende Antwort.


Erst im vergangenen Jahr haben die Gräfenrodaer Jungs diesen Teil des Naturlehrpfades wieder begehbar gemacht. Die Schautafel am Anfang des Hans-Arnold-Weges zeigt regelmäßig, welche Pflanzen gerade im Naturschutzgebiet blühen. Sie wird von Ingelore Hugon und Hartmut Großmann betreut. Der Weg wurde in den 70iger Jahren in mühevoller Handarbeit entlang der Burglehne geschaffen.


Heute haben Pferdehufe und Menschen, denen das scheinbar egal ist, diese Arbeit vernichtet bzw. mit „Füßen getreten“.


Kann unser Naturlehrpfad gerettet werden und wer kommt für den entstandenen Schaden auf? Landschaftspflege mit Pferden ist nicht schlecht, siehe Lütschegrund, aber in unserem Naturschutzgebiet sind sie denkbar ungeeignet. Sie haben mehr Schaden als Nutzen erbracht. Das sollten auch die dafür Zuständigen wissen.


Inzwischen hat die untere Naturschutzbehörde durch eine Mitarbeiterin eine Ortsbegehung durchgeführt, die zum Ergebnis kam, dass das Naturschutzgebiet keinen Schaden durch die Beweidung mit Pferden genommen haben soll, und der Naturlehrpfad keiner Instandsetzung bedürfe. Alles werde sich von selbst regeln. Nach Aussage der Behörde würde der Weg durch die Begehung der Besucher fest und eben getreten werden.
(Das bleibt abzuwarten!!!)


Diese Antwort ist für den Heimatverein nicht zufriedenstellend. Wir werden uns weiter um das Problem kümmern.


Karola Eschrich
Heimatverein Gräfenroda e.V.


Foto: Hartmut Großmann

Foto zur Meldung: „Bunt waren schon die Wälder, gelb wurden Wiesen und Felder ...“
Foto: „Bunt waren schon die Wälder, gelb wurden Wiesen und Felder ...“

Schadstoffmobil fährt Liebenstein nicht an

(28. 08. 2020)

P R E S S E M I T T E I L U N G
(Abt. 2, Abfallwirtschaft Az.: AIK-721.-340/2020-hen)

 

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Ilm-Kreis in Arnstadt informiert:

 

Schadstoffmobil fährt Liebenstein nicht an


Aufgrund einer Straßensperrung ist der Stellplatz in Liebenstein am Mittwoch, dem 02. September 2020 von 09:50 bis 10:10 Uhr durch das Schadstoffmobil nicht anfahrbar. Alle Bürger aus Liebenstein werden gebeten, die Standzeiten des Mobiles am 02. September 2020 von 12:50 bis 13:50 Uhr in Plaue am Schützenplatz oder von 14:05 bis 14:35 Uhr in Dosdorf an der Kirche für die Abgabe von Sonderabfallkleinmengen zu nutzen.


Weiterhin besteht am Samstag, dem 12.09.2020 von 09:00 bis 12:00 die Möglichkeit, Sonderabfallkleinmengen am Mobil auf dem Wertstoffhof in Arnstadt, Am Kesselbrunn 46 b, abzugeben.


Der Abfallwirtschaftsbetrieb Ilm-Kreis bittet um Verständnis.
Abfallwirtschaftsbetrieb Ilm-Kreis

Foto zur Meldung: Schadstoffmobil fährt Liebenstein nicht an
Foto: Schadstoffmobil fährt Liebenstein nicht an

Ehrenamtliche Richterinnen und Richter für Verwaltungsgericht Weimar gesucht

(28. 08. 2020)

Im Auftrag unserer Landrätin Frau Enders möchten wir Sie darüber informieren, dass für das Verwaltungsgericht Weimar ehrenamtliche Richterinnen und Richter gesucht werden.

 

Alle Informationen dazu entnehmen Sie bitte der u.a. PDF-Datei.

[Download]

Foto zur Meldung: Ehrenamtliche Richterinnen und Richter für Verwaltungsgericht Weimar gesucht
Foto: Ehrenamtliche Richterinnen und Richter für Verwaltungsgericht Weimar gesucht

Entsorgung von Baum- und Strauchschnitt Gemeinde Geratal

(20. 08. 2020)

Die Gemeinde Gräfenroda möchte allen Bürgern unseres Ortes die Möglichkeit bieten, den auf ihrem Grundstück anfallenden Baum- und Strauchschnitt kostenfrei zu entsorgen.

 

Hierzu wurden entsprechend den Verträgen zwischen dem Abfallamt des Ilm-Kreises und der Gemeinde Geratal Übergabestellen und Termine für die Entsorgung von Baum- und Strauchschnitt in den Ortsteilen der Gemeinde Geratal eingerichtet.

 

Baum-und-Strauchschnitt-2020

Die Übergabestellen dienen der Erfassung von Hecken, Sträuchern, Astwerk und Baumschnitt mit einem Durchmesser bis zu 20 cm.

 

Andere Grünabfälle wie z.B. Grasschnitt, Heu und Laub werden nicht über diesen Behälter erfasst. Hierfür steht den Selbstanliefern die Kompostieranlage des Ilm-Kreises in der Gemarkung Langewiesen sowie die Deponie in Rehestädt zur Verfügung

 

Die zusätzlichen Übergabestellen stellen eine Ergänzung des Dienstleistungsangebotes des Abfallwirtschaftsbetriebes dar. Sie sind ausgelegt für Einzelanlieferungen von Abfallkleinmengen bis zu 1 cbm durch die privaten Anlieferer.

Einsteigen statt abhängen… starte dein Freiwilliges Soziales Jahr jetzt bei uns in der Kindertagesstätte „Pfiffikus“ in Geschwenda.

(28. 07. 2020)

Einsteigen statt abhängen…
starte dein Freiwilliges Soziales Jahr jetzt bei uns in der
Kindertagesstätte „Pfiffikus“ in Geschwenda.
Du hast erst einmal genug vom Lernstress? Weißt nicht genau, ob du lieber ein Studium oder eine Ausbildung machen möchtest? Diese Entscheidung will gut überlegt sein, denn es wäre ja schade, kostbare Zeit verloren zu haben, für etwas, dass dir nicht zusagt.
Daher nutze die Zeit sinnvoll mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr ab 01.09.2020. Aus einem Jahr wird eine Erfahrung fürs Leben.
Du bist zwischen 16 und 26 Jahren jung? Du bist gern unter Menschen und möchtest helfen? Dann bewirb dich jetzt und werde Teil unseres Teams:

 

                     Kindertagesstätte „Pfiffikus“

                        Frau Adriana Reimann

                               Geschwenda 
                            Neue Sorge 32 B
                               99331 Geratal

 

  Telefonnummer: 036205-76695

 

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Freiwilliges Soziales Jahr im Kindergarten „Zwergenland“

(16. 07. 2020)

Freiwilliges Soziales Jahr ab 01.09.2020 im Kindergarten „Zwergenland“ 

Du bist zwischen 16 und 26 J. alt, engagiert und hast Spaß an der Arbeit mit Kindern? Du willst wissen, wie Kinder lernen und sie ein Stück auf ihrem Weg begleiten? 
Dann komm in unser Team – Wir freuen uns über deine Unterstützung! 
Wir bieten: 

    vielfältige Einblicke in die Kita-Praxis
    5 Bildungswochen
    300 € Taschengeld

 

Du hast Interesse? Dann schicke deine Bewerbung an:

 

Kindergarten „Zwergenland“ 
(Z.Hd. Lisa Voigt) 
An der Keramik 2 
99330 Gräfenroda  

Amtliche Bekanntmachung der Gemeinde Geratal zu den Öffnungszeiten des Bürgerservice (Meldestelle) ab dem 06. Juli 2020

(22. 06. 2020)

Die Gemeinde Geratal ändert zum 06. Juli 2020 die Öffnungszeiten des Bürgerservice. Der Bürgerservice nimmt auch die Aufgaben des Personalausweis-, Pass- und Meldewesens der Gemeinde Geratal (Meldestelle) wahr.

 

Der Bürgerservice in der Gemeindeverwaltung Geratal, Zimmer 04/05, Gräfenroda, An der Glashütte 3, 99330 Geratal, hat ab 06. Juli 2020 folgende Öffnungszeiten:

 

Montag

von 09.00 bis 12.00 Uhr

Dienstag

von 09.00 bis 12.00 Uhr

und 13.00 bis 18.00 Uhr

Mittwoch

geschlossen

Donnerstag

von 09.00 bis 12.00 Uhr

und 13.00 bis 16.00 Uhr

Freitag

von 09.00 bis 11.00 Uhr

Samstag*

von 09.00 bis 11.00 Uhr

* nur in geraden Kalenderwochen

 

An Samstagen können gebührenpflichtige Amtshandlungen ausschließlich mit EC-Karte bezahlt werden.

 

Der Bürgerservice in der Außenstelle Geraberg der Gemeindeverwaltung Geratal (ehemalige Schieferschule), Geraberg, Ohrdrufer Straße 29, 99331 Geratal, hat ab 06. Juli 2020 folgende Öffnungszeiten:

 

Montag

geschlossen

Dienstag

von 09.00 bis 12.00 Uhr

und 13.00 bis 18.00 Uhr

Mittwoch

geschlossen

Donnerstag

von 09.00 bis 12.00 Uhr

und 13.00 bis 16.00 Uhr

Freitag

geschlossen

Samstag

geschlossen

 

Fällt einer der oben angegebenen Wochentage auf einen Feiertag, bleibt der Bürgerservice an diesem Tag geschlossen.

 

Hinweise: Beachten Sie bitte die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie am Eingang der Gemeindeverwaltung Geratal und deren Außenstelle Geraberg angebrachten Zutrittsvoraussetzungen. So ist für jeden Besucher bis auf Widerruf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung innerhalb der Verwaltungsgebäude Pflicht. Ebenso muss jeder Besucher ein der Kontaktnachverfolgung dienendes Formular ausfüllen.

 

 

Dr. Elliger

Amtsleiter Ordnungsverwaltung

Öffentliche Auslegung

(28. 05. 2020)

Öffentliche Auslegung der Entwurfsplanung - Erneuerung der Geraer Straße mit Gehweg einschließlich Kreisel, Gemeinde Geratal OT Geraberg, Ilm-Kreis

[Öffentliche Ausschreibung]

Elterinformation zur Notbetreuung von Vorschulkindern

(12. 05. 2020)

Elterninformation zur Aufnahme der Vorschulkinder und deren Ge-
schwisterkinder in die Notbetreuung ab dem 18.05.2020

[Elterninformation]

Information der Kindertagesstätte Geraberg

(23. 04. 2020)

Information der Kindertagesstätte "Regenbogen" Geraberg für die Kinder und Eltern.

Foto zur Meldung: Information der Kindertagesstätte Geraberg
Foto: Information

Infobrief der Kindertagesstädtte Geschwenda

(23. 04. 2020)

Brief der Kindertagesstätte "Pfiffikus" Geschwenda an die Kinder und Eltern.

[Brief]

Mitteilung der Abfallwirtschaft Ilm-Kreis zu Öffnungen Kompostieranlage, Werstoffhof und Deponie

(20. 04. 2020)

P R E S S E M I T T E I L U N G

 

 

Kompostieranlage, Wertstoffhof in Ilmenau und Deponie Rehestädt wieder geöffnet

 

Ab Montag, dem 20. April 2020 stehen

 

 

für die Anlieferung von Abfällen wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.

 

Bei der Anlieferung von Abfällen sind den Anweisungen des Personals auf den Anlagen unbedingt Folge zu leisten. Der Einlass auf der Kompostieranlage sowie der Verbandsdeponie Rehestädt erfolgt durch eine Ampelregelung, um eine Begrenzung der Zahl der Anlieferer zu erreichen. Auf dem Wertstoffhof der IUWD werden Anlieferer eingewiesen. Zwischen den Anlieferern ist ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten. Bürger mit Erkältungssymptomen bzw. Symptomen, die auf eine Covid-19 Erkrankung hinweisen werden gebeten, von einer Anlieferung abzusehen.

Ziele der veranlassten Schutzmaßnahmen sind die Reduzierung von Kontakten auf ein Mindestmaß, der Schutz des Anlagenpersonals sowie der anliefernden Bürger vor Infektionen.

 

Die Müllumladestation Wolfsberg bleibt weiterhin für private Anlieferer geschlossen. Weiterhin bleibt der Wertstoffhof der Werkstatt für behinderte Menschen des Marienstift Arnstadt, Am Kesselbrunn 46 b in Arnstadt geschlossen.

 

Der AIK nimmt gemeinsam mit seinen Vertragspartnern eine fortwährende Analyse der Entwicklung vor, um zu einer aktuellen Risikoabschätzung für die einzelnen Anlagen zu gelangen. Ziel ist es, schrittweise wieder den „Normalbetrieb“ aufzunehmen. Kein Dienstleistungsangebot wird länger als notwendig eingeschränkt. 

 

Wir stehen bei weiteren Fragen unter Telefon 03628 738-933 bzw. -934 gern zur Verfügung.

Aktuelle Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage www.aik.ilm-kreis.de.

 

 

Abfallwirtschaftsbetrieb Ilm-Kreis

Elterninformation zur Erhebung von Kita-Gebühren

(09. 04. 2020)

Elterninformation zur Erhebung von Kita-Gebühren während der Schließzeit der Einrichtungen.

[Elterninformation]

Wir sind für Sie da!!!

(26. 03. 2020)

Liebe Bürgerinnen und Bürger des Geratals,


wir wissen, dass für viele Mitmenschen die derzeitige Situation des Covid-19 eine schwere Herausforderung in allen Lebenslagen darstellt.

 

Wir möchten in dieser Zeit für ALLE da sein, die Hilfe bei der Bewältigung des Alltags benötigen. Dazu zählen besonders Menschen mit Vorerkrankungen und unsere älteren Generationen.

 

Wir möchten Sie gerne ab dem 30.03.2020 mit folgenden Angeboten unterstützen:
-    Besorgungen von wichtigen Dingen des täglichen Bedarfs (Lebensmittel, Drogerieartikel)
-    Besorgung von Medikamenten, Rezeptabholungen
-    Bargeldversorgung (im Einzelfall)
-    Tierbetreuung (auf Anfrage)

 

Die Besorgungen von Lebensmitteln und Drogerieartikeln werden durch die Märkte REWE Gräfenroda und EDEKA Geraberg sichergestellt. Alle „Bestellungen“ die bis 15:00 Uhr eingehen werden noch am selben Tag geliefert.

 

Haben Sie keine Scheu und melden Sie sich unter folgenden Kontakten:
Hilfetelefon:    036205/71190 (Mo – Fr je 08:00 – 15:00 Uhr)
E-Mail:        hilfe@gemeinde-geratal.de

 

Wir und unsere zahlreichen Unterstützer werden unser Bestmögliches geben,

um diese schwere Zeit gemeinsam mit Ihnen zu überstehen.


Bitte nutzen Sie diese Gelegenheit, bleiben Sie zu Hause und schützen

Sie sich und andere. Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.

 

„Die stillen Helden im Geratal“
(Eine Bürgerinitiative von Bürgern der Gemeinde Geratal)    

 

Die Initiatoren: An der Glashütte 3, 99330 Geratal, OT Gräfenroda, info@gemeinde-geratal.de

 

Foto zur Meldung: Wir sind für Sie da!!!
Foto: Wir sind für Sie da!!!

Initiative zur Grundlebensmittelversorgung für den Ortsteil Geschwenda

(25. 03. 2020)

Liebe Bürgerinnen und Bürger von
Geschwenda,
da es in so schweren Zeiten wichtig ist zusammen zu halten und für alle da zu sein, haben wir die Initiative „Werde zum Held im Geratal“ ins Leben gerufen.
Wir wissen, dass für viele Mitmenschen die derzeitige Situation des Covid-19 eine schwere Herausforderung in allen Lebenslagen darstellt.
Deswegen haben wir einen kleinen Verkaufswagen jeweils Samstags in der Zeit
von 09:00 – 11:00 Uhr
auf dem Parkplatz am alten Tegut Markt
für die Grundlebensmittelversorgung gewinnen können. Wir bitten um Einhaltung des Infektionsschutzes, für die Bürger, die diesen Service in Anspruch nehmen. 

[Informationsblatt für Geschwenda]

Entsorgung von Baum- und Strauchschnitt kann vorläufig wegen Corona-Infektion nicht durchgeführt werden !

(25. 03. 2020)

Derzeit ist keine E-Schrott- und Grünschnittsammlung in der Gemeinde Geratal möglich.

Aufgrund der aktuellen Situation bezüglich des Corona-Virus gibt es im Ilm-Kreis weitere Veränderungen bei der Abfallentsorgung. Die Einzelheiten entnehmen Sie bitte der im Anhang beigefügten Presseerklärung.

 

Dominik Straube

Bürgermeister

[Pressemitteilung]

Schließung der Gemeindeverwaltung Geratal

(17. 03. 2020)

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

aufgrund der dynamischen Entwicklung und Ausbreitung des Corona-Virus / COVID-19 wird die Verwaltung der Gemeinde Geratal zum Schutz Ihrer Gesundheit und der Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung sowie zur Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit der Gemeindeverwaltung und des Wasser- und Abwasserzweckverbandes „Obere Gera“ verschiedene präventive Maßnahmen ergreifen, um Kontaktmöglichkeiten und damit mögliche Infektionswege einzudämmen.

 

Aus diesem Grund bleiben sowohl die Gemeindeverwaltung in Gräfenroda als auch die Außenstelle in Geraberg ab Dienstag, den 17.03.2020 bis auf Weiteres für den Besucherverkehr geschlossen.

 

In dringenden, unaufschiebbaren Fällen werden Sie gebeten, sich vorab

 

An der Glashütte 3

99330 Geratal

 

 

 

an die Verwaltung zu wenden und einen Termin zu vereinbaren. Hier finden Sie zudem die Kontaktdaten der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner (à Verlinken zum Menü Verwaltung / Ansprechpartner) in den einzelnen Ämtern und Abteilungen.

 

Für die mit diesen Maßnahmen für Sie verbundenen Einschränkungen bitte ich um Ihr Verständnis. Die Gesundheit aller Bürgerinnen und Bürger hat jedoch oberste Priorität.

 

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Informationen unter dem … (à Verlinken zum Thema Corona-Virus).

 

 

Ihr Dominik Straube

Bürgermeister

Dorferneuerungsprogramm 2020 bis 2024

(27. 09. 2019)
für die Dorfregion Gräfenroda, Geschwenda, Gossel, Liebenstein

 

Alle Infos und Formulare finde Sie unter dem Button Dorferneuerung.

[Aufnahme Urkunde]

[Informationen zur Dorferneuerung]

Wer hat Spaß am Singen ? Talentschule sucht Nachwuchs im Gesang!

(19. 06. 2019)

Voraussetzung sind, Spaß an der Musik und älter als 6 Jahre, oder bereits

ein Teenager.

Ausbildungsangebot:

Bei Interesse :

Karola Plinke  036205 72525

                          0157 35842090

Mobilität in der Gemeinde Geratal

(20. 08. 2018)

Mobilität in der gemeinde Geratal
 

Am 23.06.2018 startete der "Geratalstromer" - seit diesem Tag steht ein Elektrofahrzeug der Marke Renault ZOE mit 400 km Reichweite NEFZ, real Sommer 200-330 km, Winter 170-250 km) für die stundenweise Vermietung zur Verfügung.
 

Eine Anmeldung ist kostenlos in der Gemeindeverwaltung möglich.
 

Bitte beachten Sie folgende Schritte:

 

     1.  Registrierung

 

     2.  Buchung

 

     3.  Losstromen
 

                     

Erleben Sie elektrischen Fahrspaß und nutzen Sie die Möglichkeit bei Bedarf ein Fahrzeug für alltägliche Wege nutzen zu können.


 

Tarife für den Geratalstromer:

 

Erste Stunde:                    3,50 €

 

Ab der zweiten Stunde

Pro Stunde:                       2,00 €

Nachtpreis*:                     1,00 €

 

Wochenende

Tagespreis:                     25,00 €

Wochenendpreis**:       50,00 €

 

*)   zwischen 20:00 - 6:00 Uhr

**) Freitag 18:00 - Montag 6:00 Uhr

Foto zur Meldung: Mobilität in der Gemeinde Geratal
Foto: Mobilität in der Gemeinde Geratal


Veranstaltungen

17.01.​2021
09:00 Uhr
Gottesdienst Gossel
Bitte beachten Sie die geltenden Infektionsschutzbestimmungen. Wir dürfen leider nicht singen und ... [mehr]
 
17.01.​2021
10:00 Uhr
Gottesdienst Geschwenda
Bitte beachten Sie die geltenden Infektionsschutzbestimmungen. Wir dürfen leider nicht singen und ... [mehr]
 
24.01.​2021
10:00 Uhr
Gottesdienst Liebenstein
Bitte beachten Sie die geltenden Infektionsschutzbestimmungen. Wir dürfen leider nicht singen und ... [mehr]
 
31.01.​2021
09:00 Uhr
Gottesdienst Gossel
Bitte beachten Sie die geltenden Infektionsschutzbestimmungen. Wir dürfen leider nicht singen und ... [mehr]
 
31.01.​2021
10:00 Uhr
Gottesdienst Frankenhain
Bitte beachten Sie die geltenden Infektionsschutzbestimmungen. Wir dürfen leider nicht singen und ... [mehr]
 
 

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