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Jubiläum einer Gesellschaft, die den Namen eines berühmten Musikers trägt.

von Alexandra

Bereits seit nunmehr über 10 Jahren wird dem Erbe der Musikerfamilie um Johann-Peter-Kellner (1705-1772) in einem Gremium Rechnung getragen, das seit dem 11. September 2010 den Namen seines Protagonisten trägt.

Der erste Kantor des Ortes, der begabte Organist, der mit seinen virtuosen Kompositionen neue Maßstäbe in der Musik des 18. Jahrhunderts setzte, der gefragte Orgel-Gutachter, war Pate bei der Namensbenennung zur Gründungsversammlung in der Gräfenrodaer Kantorei. Interessierte, engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Heimat-und Wirkungsort Kellners und von anderswo, waren bereit, in der nunmehr benannten Johann-Peter-Kellner-Gesellschaft Gräfenroda e. V. ehrenamtlich zu wirken: Dr. Ilona Böttcher, Frankenhain; Vera Diller, Gräfenroda; Manfred Eckardt, Gräfenroda; Rotraut Greßler, Waltershausen; Peter Harder, Waltershausen, Lotta-Sophie Harder, Waltershausen; Matthias Heinemann, Gräfenroda; Dr. Jörg Hildebrand, Gräfenroda; Anne- Christin Jost, Frankenhain; Michael Preuß, Gräfenroda; Dr. Volker Riede, Leipzig; Daniel Rink, Frankenhain; Dr. Wolfram Rink, Frankenhain; Michael Rosenfelder, Leverkusen; Bernhard Schilling, Gräfenroda; Hannelore Schmidt, Gräfenroda; Joachim Stade, Waltershausen; Dr. Ulrich Strobel, Gräfenroda; Renate Wagner, Gräfenroda. Kantor Peter Harder, inzwischen mit Wohnsitz in Gräfenroda, votierte zum Vorsitzenden. Sein Stellvertreter war Dr. Ulrich Strobel, dessen Aktivitäten die Vereinsarbeit mobilisierten. Vera Diller übernahm nach seinem Ableben diese Funktion, bis jetzt. Durch ihren kürzlich geplanten Umzug wurde ihre Arbeit vakant und Susan Hoffmann aus Frankenhain ist nunmehr Peter Harders rechte Hand. Schatzmeister Prof. Dr. Jörg Hildebrandt hat sein Amt von Anfang an inne und zeichnet sich durch Besonnenheit und Kontinuität aus. Beisitzer waren zu Beginn Dr. Ilona Böttcher, Rotraut Greßler und Matthias Heinemann. Heute bilden Rotraut Greßler und Dr. Wolfram Rink den so genannten erweiterten Vorstand.

Verbreitung der Musik, Orgelpflege, Konzertunterstützung, archivarische Aufarbeitung und Forschung zu Leben und Werk der Musikerfamilie sind von Beginn an Ziele und Anliegen, die ehrenamtlich mit Freude, Neugier und einem großen Potenzial an Herzenzwärme initiiert werden. Nicht von ungefähr, ja treffend, wurde die Gründungsversammlung mit Musik von Johann Peter Kellner beendet: „Nichts ist schöner als Geduld“, vorgetragen von den Bläsern der Dörrberger Musikanten.
Rückblick und Ausblick: mit Lust und Liebe auf Musik und Literatur. Die Historie ist in Wort und Bild festgehalten und lässt sich unkompliziert im Kellner-Kurier erlesen, ob haptisch im Order geblättert oder auf der Web-Seite der Gesellschaft digital virtuell nachzuvollziehen: das bisher Geleistete in den verschiedenen Facetten ist Bemerkens – und auch Bewundernswert! Wer sich auf Spurensuche begeben möchte, hat Gelegenheit, sich dort kundig zu machen.
Zehn Jahre Johann-Peter-Kellner-Gesellschaft erzählen von: Konzerten der gleichnamigen Kantorei, in Geraberg 2011, dort war die Rink-Gesellschaft zu Gast. In Schloss Molsdorf 2012 mit Literatur und Musik. Starhornist Stefan Katte war 2013 zu Gast zum 280. Jubiläum der St. Laurentius- Kirche. Einige Musikveranstaltungen waren von besonderer Spezi: die traditionellen Rotweinkonzerte in Gräfenroda und Frankenhain, sowie 2014 in Schloss Friedenstein zu Gotha mit dem Konzertchor der Residenzstadt, verbunden mit Vorträgen von Rotraut Greßler und Peter Harder. Zu Gast in der Bibliothek des Augustinerklosters zu Erfurt waren wir beispielsweise 2015 mit dem Thema „Die Musikerfamilie Kellner und ihre Erfurter Zeitgenossen“.

Aus demselben Jahr bleibt wohl die Festwoche in schöner Erinnerung! Blättern Sie im Heft 10 vom November 2015! auf der WEB-Seite. Darin erwartet Sie eine farbig gestaltete Ausgabe mit Texten und Bildern hervorragender organisierten Ehrungen und Würdigungen im Heimatort der Musiker-und Literatenfamilie.

Ja, mit Lust und Liebe waren sie beispielsweise dabei: Junge Künstler, wie Romy Kohles und Romy Kloß, beide Sopran, die mit ihren hervorragenden Stimmern die Motette „ Nichts ist schöner als Geduld“ interpretierten. Vanessa Greßler, Lotta-Sophie Harder, Vanessa Prehn und Daniel Rink zeigten auf der Königin der Instrumente ihr talentiertes Können! Das waren schon Meisterleistungen, die diese Schüler von Kantor Harder präsentierten – ganz im Sinne der Kellnerschen Manier. Über Generationen hinweg wurden die Kellners nahegebracht! Zweifelsohne eine Woche, an der sicher auch Johann Peter seine Freude gehabt hätte, er wäre stolz gewesen auf die Fortführung und Bewahrung seines Erbes – sein Heimatort hingegen kann sehr stolz sein auf ihn und die Seinen!

Cantus Thuringia und Capellea Thuringia, Profimusiker unter der Leitung von Bernhard Klapproth aus Weimar, sind regelmäßig Gäste in der St. Laurentius Kirche zu Gräfenroda. Der Professor lobt immer wieder die sehr gute Zusammenarbeit mit Kantor Harder, den Interpreten und der JPK-Gesellschaft, „die seit Jahren eine hervorragende Forschungsarbeit leiste.“

Gräfenroda ist nun auch Station auf der „Straße der Musik“. Eine Namenstafel ist seit Kurzem sichtbar am Portal, das hinauf zur St. Laurentius führt, angebracht. Eine Pandemie verhinderte eine Öffentlichkeitswirksame Einweihung. Johann Peter hat wohl mit kluger Vorrausicht seine Kantate „Nichts ist schöner als Geduld“ verfasst, ein Festakt wird zum passenden Zeitpunkt nachgeholt.

Das ehedem zu Kellners Zeiten „kleine Nest“ an der Wilden Gera ist nun dreiländerübergreifend verbunden mit großen Städten der Musik, wie Dresden, Leipzig, Halle, Magdeburg und ist umso mehr in der Verantwortung, das Erbe seines großen Musikers des Barock, der nicht sehr oft seinem Heimatort verlassen hat, immer mehr hinaus in die Welt zu tragen.
Die Johann-Peter-Kellner-Gesellschaft Gräfenroda e. V. ist seit nunmehr bald 12 Jahren bestrebt; das Ihrige dafür zu tun. Die Mitglieder sind nicht nur Einheimische, sondern über Mitteldeutschland hinaus aus Hamburg, Lübeck, Rheinfelden, Bad Zwischenahn und darüber hinaus aus der Schweiz.

Haben Sie Lust auf Musik und Literatur? – dann freuen wir uns auf Ihr Dabeisein!
Rotraut Greßler

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