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Regionale Literatur

von Alexandra

Folgend haben wir Ihnen regionale Hefte und Bücher zu historischen Themen verschiedener Autoren aufgelistet.

Es fehlt ein Autor, Buch oder Heft?
Dann nehmen Sie mit uns Kontakt per E-Mail info@gemeinde-geratal.de oder Telefon (036205) 933-47 auf.

Barnkoth, Claudia; Bubholz, Axel & Simon, Florian

Flößerei-Studien 1 – „Der Lütsche-Flößgraben zwischen GESTERN – Heute – und Morgen“ 

Im Rahmen des Projekts Kulturlandschaftsentwicklung an der Fachhochschule Erfurt wurde durch die Studierenden (Autoren der Broschüre) der Einfluss der Flößerei als wichtigem Transportmittel im Thüringer Wald untersucht.

Hierbei sollten die Funktionalität und Raumwirkung noch nachvollziehbarer Relikte dieser historischen Landnutzungsform bewertet und daraus ein Konzept zur Erhaltung, Entwicklung oder Inwertsetzung des betrachteten Landschaftsraumes entwickelt werden.

Wichtiges Anliegen war die Stärkung des Bewusstseins nachfolgender Generationen für einen wesentlichen Teil der Kultur- und Naturgeschichte des Thüringer Waldes. Das entwickelte Konzept soll Anregungen geben, das Kulturgut des „Lütsche-Flößgrabens“ in seiner Einzigartigkeit zu erhalten.¹)
¹)Flößerei-Studie, Zielsetzung

In dieser Broschüre wird die Bedeutung der Flößerei zur damaligen Zeit veranschaulicht. Die Elemente der Flößerei, wie Schleifbahnen, Lassen, Flößgräben, Floßteiche, Wehre und Holzlagerplätze werden erläutert und in Abbildungen dargestellt. Die Lage und der Verlauf speziell des Lütsche-Flößgrabens sowie dessen Bau und Betrieb werden erklärt. Weiterhin gibt eine Analyse Aufschluss über die gegenwärtige Situation, den Erhalt der Grabenrelikte.

Das Pflege- und Entwicklungskonzept zeigt mit zahlreichen Ideen und konstruktiven Vorschlägen Möglichkeiten zum Erhalt, Inwertsetzung und zur teilweisen Rekonstruktion dieses historischen Kulturlandschaftselements auf.

Bestellinformationen:

Autoren: Claudia Barnkoth, Axel Bubholz, Florian Simon
Heft: 46 Seiten mit zahlreichen Bildern
Herausgeber: Deutsche Flößereivereinigung
Preis: 3,00 Euro
Bestellung über Touristinformation Frankenhain, (036205) 716 46
gemeinde@frankenhain.de

Groteloh, Ralf & Dr. Koch, Eberhard

Der Bildband über Geschwenda mit Bildern und Zeitdokumenten zeigt die Entwicklung eines typischen Thüringer Ortes mit all seinen Facetten und Eigenheiten und vor allem seinen Menschen, die ihn zu dem gemacht haben, was er heute ist – ein attraktiver und moderner Ort.

Nach dem Geschwendaer Lesebuch, das anlässlich der 700 Jahrfeier im Jahr 2002 herausgegeben wurde, soll nun ein Bildband das Interesse der Leser wecken und über den Ort und deren Menschen informieren. Zahlreiche Bilddokumente und Wissenswertes werden die Geschwendaer Einwohner und deren Freunde und Gäste hier vorfinden und bei denjenigen, die den idyllisch gelegenen Ort noch nicht kennen, hoffentlich das Interesse wecken.

Für die Gastfreundschaft sind die Geschwendaer weit und breit bekannt. Deshalb soll auch dieses Buch zur Vertiefung der nationalen und internationalen Partnerschaften beitragen.

Ich möchte allen danken, die sich für dieses Buch engagierten und mit Bildmaterial und Informationen zur Verfügung standen. Besonderer Dank gilt Herrn Dr. Eberhard Koch, der die Federführung breitwillig übernahm. Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre.

Preis und Verkaufsstellen

  • Heimatstube des Fremden- und Verkehrsverein Geschwenda e. V. (Geschwenda, ehemaliges Rathaus)
  • Preis: 16,50 €

Fremden- und Verkehrsverein Geschwenda e. V.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
Liebe Leser,

vor Ihnen liegt nun der zweite Teil der Mundartbroschüre des Heimat- und Fremdenverkehrsverein Geschwenda e. V. über Geschichten, Spitznamen und Historisches aus unserem Ort.

Wir danken allen Mitwirkenden recht herzlich für ihre Arbeit und Beratung. Ein Dankeschön den fleißigen Sammlern von diversen Foto- und Chronikmaterial für ihre freundliche Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit diesem 2. Teil der Mundartbroschüre hat jeder Interessierte eine gute Vorlage, sich in Mundart zu üben und Wissenswertes über Geschwenda zu erfahren.

Besonderer Dank gilt der Druckerei Kiesewetter für die gelungene Darstellung.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern einige interessante, kurzweilige Stunden bei der Lektüre des 2. Teils „Alle Häng über Schwäng“.

Preis und Verkaufsstellen

  • Heimatstube des Fremden- und Verkehrsverein Geschwenda e. V. (Geschwenda, ehemaliges Rathaus)
  • Preis: 2,50 €

Dieses kleine Büchlein über Geschwendaer Mundart, Spitznamen und Geschichten sollte in keinem Haushalt fehlen.

Die Verfasser waren sich einig in dem Gedanken, die alten Geschwendaer Traditionen auch einmal schriftlich festzuhalten. Wenn das Bücjlein gut ist, wird es nicht das letzte sein. Der Heimat- und Fremdenverkehrsverein Geschwenda e. V. fühlt sich dieser Aufgabe verpflichtet.

Zum Schmunzeln für die alteingesessenen „Schwängeren“, die ihre Mundart lesen und sprechen können und zum Raten und Neugierigwerden für diejenigen, denen es Spaß macht, sich in fremde Mundart hineinzulesen…

Freunde, die Geschwenda und seine Mundart lieb gewonnen haben, werden ihre Freude daran finden.
Unser besonderer Dank gilt all den Geschwendaern, die zum Entstehen dieser einmaligen Sammlung heimatgeschichtlicher Kuriositäten beigetragen haben.

Preis und Verkaufsstellen

  • Heimatstube des Fremden- und Verkehrsverein Geschwenda e. V. (Geschwenda, ehemaliges Rathaus)
  • Preis: 2,50 €

Greßler, Rotraut

Rotraut Greßler ist 1952 geboren. Die gebürtige Gräfenrodaerin ist freie Autorin und publiziert seit 2008 über regionalhistorische Themen und Thüringer Persönlichkeiten. Zu den Inhalten der nachfolgenden Publikationen können Sie auf der Homepage von Rotraut Greßler (Verlag sagestreffend) mehr erfahren.
www.sagestreffend.de.

Gedenkschrift zum 180. Todestag.

Das Buch wurde mit einer Anerkennungsurkunde des Köstritzer Jahresringes 2018 ausgezeichnet.

Preis und weitere Informationen:

  • Preis: ??
  • Erscheinungsjahr: 2018
  • Co-Autoren: Jochen Ehrhardt und Karl-Heinz Gran (beide sind Heimatfreunde und freie Autoren)
  • ISBN: 978-3-932-655-55-5
  • 48 Seiten

Schmiede – Schlosser – Visionäre

Gräfenroda. 1816 ist Johann Heinrich Caspar Kühn sen. der erste Handwerker in Gräfenroda, der in einer Manufaktur die Herstellung von Schlosserarbeiten betreibt und mit den Bau von Turmuhren beginnt. Er wird Geschichte schreiben: Eine der ältesten Fabriken dieser Art in Thüringen öffnet ihre Pforten; eine der ältesten in Deutschland fabriziert in einem Thüringer Walddorf und läutet somit die Zeit der industriellen Blüte nicht nur hier ein, sondern auch in der umliegenden Region. Der Technik, die unseren Lebensrhythmus bestimmt, haben die Kühns Gesichter gegeben.

Die Autoren Rotraut Greßler, Ursula Schwientek und Harald Siefert legen nach mehrjähriger Recherchearbeit einen reichbebilderten Band vor, in dem durch fundierte Archivarien umfassende Uhr-, Familien- und Zeitgeschichte gebündelt sind. Es wurden über 500 Zeitmesser gefunden, die von den Kühns assortiert, gebaut, gewartet und repariert wurden. 423 Standorte wurden ausfindig gemacht. Sie sind visuell in ca. 675 Bildern und in Texten von Auskunftsgebern, Uhrenthusiasten und Zeitzeugen vereint und bilden somit ein Ensemble, das in seiner Signifikanz ein wirtschaftlich-kulturhistorisches Zeugnis der besonderen Dichte darstellt.

Preis und weitere Informationen:

Eine Chronik mit Bestandsaufnahme von 1816 bis 1972.

  • Preis: 18,00 €
  • Erscheinungsjahr: 2016
  • Co-Autoren: Ursula Schwientek (eine Nachfahrin der Kühns) und Harald Siefert
  • ISBN: 978-3-932655-53-1
  • Festeinband
  • 226 Seiten, 1 Orte-Karte im Vorsatz
  • E-Mail-Bestellung: info@sagestreffend.de

Firmengeschichte und Geschichten erforscht, zusammengestellt und aufgeschrieben.

»Eine Kultur lebt vor allem in der Mannigfaltigkeit ihrer Berufe.
Jeder von ihnen bringt […] für sich Gesichtsausdrücke, Kleidung, Sprachen, Haltungen,
rührende oder scherzhafte Anekdoten, eine Moral hervor.«
(Palla,1997)

Besonderes Augenmerk gilt den Branchen Holz, Glas, Ton. Sie prägten in Begriff und Umsetzung in Produkte den Bekanntheitsgrad eines markanten Flecken Thüringens vordergründig. Allein Gräfenroda reckte und streckte sich von einem einstmals kleinen Marktflecken durch das Ansiedeln von Gewerben zu einem herausragenden Industrieort! Wie er, so sind auch seine Nachbarn Frankenhain, Geschwenda, Gehlberg, Plaue dadurch weit über ihre Grenzen hinaus berühmt geworden. Firmengeschichten und Geschichten dieser Orte haben Anlass gegeben, zu sammeln, zu dokumentieren, für die Nachwelt festzuhalten und auch gleichzeitig wieder aufleben zu lassen, was einmal war. Aber auch posthum denen ehrenden Platz einzuräumen, die durch ihren Fleiß, durch ihren Ideenreichtum, durch ihren unbändigen Drang nach neuen Erkenntnissen, durch ihre Kraft Industriezweigen zu Aufschwung verhalfen! Ihre Leistungen verdienen Respekt. Sie erhalten in diesem Band eine Hommage.

Hilfreich waren die Befragungen von Zeitzeugen. Ganz private Geschichten, die sich mit Fakten-Wissen verschmelzen, würzen die Aussagen mit Lebendigkeit. Sie sind in keinem Fachbuch zu finden. Aber auch der Alltag in diesem Flecken wurde ein Stückweit belegt durch archivarische und journalistische Dokumente. Darüber hinaus werden persönliche Kindheitserinnerungen eingeflochten.

Welche großartigen Leistungen haben unsere Vorfahren vollbracht, angetrieben von ihren Visionen oder auf der Suche nach ihnen? Was ist heute noch übrig? Was können wir unseren Nachfahren davon weitergeben?“ Spurensuche während etwa 160-jähriger Zeitreise hat womöglich Antworten darauf…

Den Umschlag und die Innenseiten schmücken Zeichnungen des Gräfenrodaer Malers und Graphikers Alfred Rudolph. Außerdem zieren etwa 150 Abbildungen, wie Briefköpfe, Firmenlogos und private Photos, das Werk. Der überwiegende Teil stammt aus den photografischen Schatztruhen des ortsansässigen Hobbysammlers Harald Siefert.

Preis und weitere Informationen:

  • Preis: 12,00 €
  • Erscheinungsjahr: 2012
  • ISBN: 978-3-00-039766-0
  • 256 Seiten
Ein Lesebuch zur Geschichte eines Thüringer Fleckens.

Wer seine Heimat lieb hat, muß sie auch verstehen wollen,
wer sie verstehen will, überall in die Geschichte zu dringen suchen.
(Jacob Grimm)

Dieses Zitat war geistiger Begleiter und hat mein erstes Buch entstehen lassen!

Allerley Betrachtungen …

… hat uns Christian Gotthilf Salzmann hinterlassen, der während einer seiner Reisen 1799, beginnend von dem von ihm gegründeten Philantropin (menschenfreundliche Einrichtung für Zöglinge) in Schnepfenthal, dem heutigen „Salzmann-Gymnasium“ für Sprachen, die Gegend von dort bis nach Erfurt mit seinen Zöglingen bewanderte. Die Fußmärsche führten über Friedrichroda, Gräfenroda, Plaue, Arnstadt zur heutigen Landeshauptstadt Thüringens. Textauszüge aus diesen „Zöglingsreisen“ und die von 59 weiteren Autoren sind kürzlich erschienen. „Gräfenroda und umliegende Orte- ein Lesebuch zur Geschichte eines Thüringer Fleckens“ ist der Titel einer recht umfangreichen Sammlung von Reisebildern und Betrachtungen, die uns berühmte Reiseschriftsteller, aber auch dem Leser unbekanntere hinterlassen haben. Vom Beginn des 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart begegnen uns große Namen, die der Residenzstadt Gotha durch ihr Wirken mit Gepräge gaben. Wir erfahren aus dem damaligen Herzogtum Gotha-Coburg, zu dem auch die Gegend um Gräfenroda herum zählte, deshalb lesen wir auch von Johann Georg August Galletti, Johann Georg Brückner, Karl Ernst Adolf v. Hoff, Ludwig Bechstein, August Trinius, Heinrich August Ottokar Reichard … Sie stehen für das Zeitalter von Herausgaben der Reiseliteratur. Johann Wolfgang Goethes letzte Reise 1831 führte ihn noch einmal mit denen des „Zweyten Grades“ zum Rennsteig. Friedrich Schiller ist im Winter über den Kamm des Thüringer Waldes nach Meiningen geritten … 1787. Autoren der Neuzeit kommen ebenfalls zu Wort, wie etwa Bodo Kühn, der in Weimar lebte, und Sigrid Damm.

Preis und weitere Informationen:

Eine Chronik mit Bestandsaufnahme von 1816 bis 1972.

  • nur noch antiquarisch zu erwerben
  • Erscheinungsjahr: 2008
  • 168 Seiten, 22 Abbildungen

Vorträge und Lesungen

Die folgenden Arbeiten werden auch als Vorträge in Wort und Bild angeboten. Obendrein können sie käuflich erworben werden: 10, 00 € (Kopie).

Wollen Sie mehr erfahren zu Leben und Werk der freien Autorin, Herausgeberin und Heimatforscherin, so verweisen wir auch dazu auf ihre WEB-Seite www.sagestreffend.de

Eine uhrzeitliche Begegnung des Gründers der Gräfenrodaer Turmuhrenmanufaktur Friedrich Kühn (1769 Gräfenroda – 1843 Gräfenroda) und des Mechanikus am Hofe des Weimarer Herzogs Karl August, Jacob AUCH (1765 Echterdingen  – 1842 Weimar)

Am 31. Juli 1851 wird August Trinius in Schkeuditz geboren. Seine Kindheit und Jugendjahre verbringt er in Erfurt. Im Anschluss an eine kaufmännische Lehre ist er als Buchhalter und außerdem als freier Mitarbeiter der Vossischen Zeitung in Berlin aktiv. Im Jahr 1885 heiratet er die Lehrerstochter Anna Netzker. Beide wählen Gräfenroda als ihren Lebensmittelpunkt. Hier, in der „Alten Apotheke“, hat der Thüringer Wandersmann und Schriftsteller Thüringen seine ganze Kraft gewidmet. Durch die Geburt des ersten Sohnes Werner wird der Wohnraum zu klein und die Familie lässt sich 1890 im thüringischen Waltershausen nieder. Drei Kinder vollenden das Familienglück. Als der älteste Sohn Werner noch im Kindesalter stirbt, widmet ihm der Vater eine Erzählung: „Junge Liebe“. Darin wird der Ort an der Wilden Gera fiktiv als Wernersroda bezeichnet. Am 2. April 1919 ist der Todestag von August Trinius. Sein Grab befindet sich auf seinen Namen. Mehr als 50 Wanderbücher über Gegenden in Deutschland stammen aus seiner Feder. In den Jahren 1884 bis 1894 entstand z . B. sein fünfbändiges Werk „Märkische Streifzüge“. Sein achtbändiges Hauptwerk, das „Thüringer Wanderbuch“, gab er in den Jahren 1886 bis 1902 heraus.

Gräfenroda. Die nächste Nähe des Hochgebirges, dessen grüne Häupter über die Straßen schauen, macht das stattliche Dorf mit seinen von Fichten bestandenen Talhöhen zu einem erquickenden Luftkurort. ( …). Die schieferbekleideten Häuser mit oft mehr als ein Dutzend eng aneinander gedrängter Schubfensterchen in Front, lagern sich im Grunde des Tales licht und freundlich zusammen, um sich in der langen Hauptstraße bis zur Schwarzburger Grenze, wo eine Mühle, Forsthaus und Waldschenke ein malerisches Fleckchen bilden, ausdehnen …“

Meine Apotheke ist ein Stück Poesie. Auf dem von Holzbalkonen umzogenen Hofe flattern und girren seltene Tauben, zwischen Gläsern, Trichtern und Retorten blühen eine Fülle köstlicher Rosen … Vor meinem Fenster, zwischen Dorf und Wald auf halber Berglehne, windet die Hochbahn sich über Felsen, Viadukte, durch Wiesen und Forsten hindurch … Man sieht vom Fenster aus die weißleuchtenden Bierwagen vorüber nach der deutschen Hauptstadt ziehen …“ ( Aus: „Thüringer Wanderbuch“, Band 1, 1886)

Von großen Geistern aus einem kleinen Nest – die höchst tüchtigen Kellners, in Musik und Literatur. Zur Musikerfamilie um den Kantor, Komponist  und Organist Johann Peter Kellner (1705 Gräfenroda-1772 Gräfenroda) sind folgende Publikationen geschrieben worden:

Heimatverein Gräfenroda e. V.

Wer war die Firma Kühn-Turmuhrenfabrik in Gräfenroda ?
Wie funktioniert eigentlich eine Turmuhr ?
Was hat ein antikes Fahrrad mit Turmuhren zu tun ?

In diesem interessanten und reich bebilderten Buch erfahren Sie vieles über die Betriebsgeschichte der Fa. Kühn, die historische Entwicklung der Turmuhren, das Berufsbild eines Turmuhrenbauers, Uhrentypen und v.a.m.

Sein mittlerweile drittes Heimatbuch widmet Autor Karl-Heinz Fischer der Gräfenrodaer Turmuhrengeschichte. Als Leiter des Heimatmuseums Gräfenroda – Ausstellungen zur Orts- und Industriegeschichte und Restaurator von Kühn-Turmuhren hat er nach umfangreicher Recherche anlässlich des 200-jährigen Gründungsjubiläums der Gräfenrodaer Firma Kühn- Turmuhrenfabrik und mechanische Werkstatt im Jahr 2016 diese Schrift verfasst.

Das Buch wird vom Heimatverein Gräfenroda e. V. herausgegeben, hat 112 Seiten im Format 21×21 cm und kostet 10 .- €.

  • Zu beziehen ist es über
    das Fremdenverkehrsbüro Gräfenroda; Bahnhofstr. 1 • 99330 Geratal OT Gräfenroda
  • Fleischerei Gebhard sowie über  E-Mail-Bestellung: cfis@web.de

Loth, Albrecht

Willkür und Vertreibung? Die Geschichte des Dorfes Lütsche im Herzogtum Gotha und seine Zerstörung.

Im Jahr 1865 ging mit dem Abriss des neunten und letzten Hauses in Lütsche die Zerstörung eines kleinen- im Herzogtum Gotha und heutigen thüringischen Ilm-Kreis gelegenen – Dorfes zu Ende, die 1859 ihren Anfang genommen hatte.

Holzdiebstahl und Wilderei, der seine Bewohner aufgrund ihrer meist bitteren Armut seit dem Ende des 18. Jahrhunderts

nachgingen, hatten die Herzöge Ernst I. und Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha bewogen, in einem absolutistisch anmutenden Willkürakt, Lütsches Existenz ein Ende zu bereiten. Der Autor Albrecht Loth stellt in seinem Buch erstmals detailliert die Geschichte dieses Ortes vor und greift dabei auf die maßgeblich im Thür. Staatsarchiv Gotha vorhandene archivalische Überlieferung zurück. Gleichzeitig wird die Legendenbildung Lütsches thematisiert, die schon bald nach dem Ende von Lütsche um das verschwundene Dorf einsetzte. Diese wurde besonders durch den dramatischen Tod des vorletzten Schultheißen Ernst Catterfeld 1867 und den 1924 von Hermann Anders Krüger veröffentlichten Roman „Verjagtes Volk“ beflügelt. Sie trägt dazu bei, dass den Namen Lütsche auch heute noch eine besondere lokalgeschichtliche Faszination umgibt.

Das Buch ist im Vopelius-Verlag Jena erschienen, umfasst 317 Seiten im Format 22.6 cm x 15 cm und ist für 19,80 € erhältlich.

Bestellen Sie das Buch unter folgendem Link:
https://www.verlagvopelius.de/Loth-Willkuer-und-Vertreibung

Siefert, Harald

Der Autor Harald Siefert schreibt über die Person Hermann Kellner, der heute fast vergessen und unbekannt ist. Dabei kennen die meisten Gräfenrodaer und Heimatfreunde z. B. das Schauspiel vom „Verschwundenen Dorf Lütsche“ und die Lütsche-Dorf-Ansichtskarten aus seinem Selbstverlag.
Hermann Kellner machte sich einen Namen als Firmengründer der „Glastechnischen Vereinigung“, als Heimatfreund und Lütscheschulz in spe, als Organisator der Lütschefeiern und als Heimatdichter.

In den „Heimat-Glocken“ wurden viele Beiträge zu unserer Heimatgeschichte veröffentlicht und damit vieles vor dem Vergessen bewahrt.

Das Heft ist dem 80. Todestag Hermann Kellners gewidmet und soll an seine Leistungen für die Gräfenrodaer Heimatgeschichte erinnern.

– Viertes Heft 2020, A5-Format, 70 Seiten, sehr viele Abbildungen –

Preis und Verkaufsstellen

Das Heft mit 70 Seiten kostet 7,00 Euro.

 

Verkaufstellen

  • Einzelne Hefte beim Auto verfügbar.

Der Autor Harald Siefert bietet sein fünftes Heimat-Heft allen Heimatfreunden und Interessenten an. Unter dem Titel  „Heimat-Glocken und andere Ortszeitungen“ 1888 bis 2015 stellt er dazu seine Nachforschungen vor.

Alle bisher bekannten Zeitungen, die im Titel den Namen „Gräfenroda“ trugen, werden mit vielen Abbildungen detailliert vorgestellt. Einen besonderen Platz nehmen die Ausführungen zu den  „Heimat-Glocken“ ein. Die Ergebnisse seiner Recherche schließen auch die Jahre 1990 und 2015 mit ein.

Preis und Verkaufsstellen

Das Heft mit 95 Seiten kostet 7,50 Euro. Dazu kann man auf Wunsch eine Original-Zeitung „Heimat-Glocken“ für 0,50  Euro erwerben. Außerdem  sind noch einige Hefte  „Notgeld usw. von Gräfenroda“ zu haben.

 

Verkaufstellen

  • Fleischereifachgeschäft W. Gebhardt (Lindenplatz 11, 99330 Geratal OT Gräfenroda)

„Notgeld in Gräfenroda“

Der Autor Harald Siefert schreibt mit dem vorliegenden Heft über ein bisher kaum erforschtes Thema zum Notgeld in Gräfenroda.  Außer den drei, vielen bekannten, offiziellen Notgeldscheinen der Gemeinde war bisher kaum weiteres dazu bekannt.Es gab bisher keine Übersicht über Anzahl, Druckerei, Art, Vorschläge usw. über das Notgeld der Gemeinde, Firmen, Banken, Privatpersonen usw. über verausgabte Ersatzzahlungsmittel unterschiedlicher Art.

Jahrelang hat der Autor intensiv recherchiert und gesammelt. Er möchte nun die Ergebnisse allen interessierenden Heimatfreunden vorstellen. Im Heft sind alle, bisher bekannten Belege im Zeitraum von ca. 1900 bis ca. 1960 erfasst und beschrieben worden. Mit diesem Heft dürfte eine relativ vollständige Übersicht zu diesem Thema der Zeitgeschichte Gräfenrodas entstanden sein.

Preis und Verkaufsstellen

Das Heft mit 48 Seiten kostet 3,50 Euro.

 

Verkaufstellen

  • Fremden-und Verkehrsbüro bei Frau I. Belau (Bahnhofstr. 1, 99330 Geratal OT Gräfenroda
  • Fleischereifachgeschäft W. Gebhardt (Lindenplatz 11, 99330 Geratal OT Gräfenroda)

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