ZURÜCK

Ein kompletter Medaillensatz für Gräfenroda beim Deutschen Gewichtheber Supercup

Thüringen gewinnt Bronze in der Jugend

von Alexandra

Am vergangenen Wochenende trafen in Hassloch Rheinland Pfalz die besten Gewichtheber Deutschlands der Schüler und Jugend aufeinander (Jahrgänge 2009-2012).

Beim Supercup der Deutschen Gewichtheberjugend wurden neben einer Einzelwertung gleichzeitig der Deutschen Meister der Länderauswahlmannschaften der Schüler und Jugend gekürt.

Eine Mannschaft besteht hier jeweils aus 8 Sportlern von denen 5 in die Wertung kommen und jeweils mindestens 1 Mädchen oder Junge enthalten sein muss.

Ausgetragen wurde ein athletischer Mehrkampf aus Schlussdreisprung, Sternlauf und  Kugelschocken sowie den beiden klassischen Disziplinen des Gewichthebens Reißen und Stoßen. Die Einteilung der Sportler erfolgte in den Jahrgängen in Gewichtsgruppen. Wobei diese mindestens 15 Sportler pro Gruppe umfassen sollten sonst wird nicht geteilt. Vom SV 90 nahmen 6 Sportler teil, leider viel mit Narek Grigoryan kurzfristig einer der Titelverteidiger verletzungsbedingt aus.

Am Freitag begannen die Schülerinnen im Jahrgang 2012 weiblich. Hier traten mit Mathilda Seifert und Yaroslava Savenko gleich 2 Sportlerinnen an.

Mathilda erreichte mit den neuen Bestleistungen von 38 kg im Reißen und 50 kg im Stoßen einen hervorragenden 6. Platz. Yaroslava erreichte mit der neuen Bestleistung von 30 kg im Reißen den 7. Platz.

Für Moritz Leonhardt im Jahrgang 2012 waren es die ersten großen Meisterschaften und er wollte um einen Platz im vorderen Mittelfeld mitkämpfen. Er kam hervorragend mit drei gültigen Versuchen und der Bestleistung von 64 kg im Reißen in den Wettkampf rein und lag damit überraschend auf Platz 2 in der schweren Gruppe seines Jahrgangs.

Nun kam das Stoßen, seine eigentliche Stärke. Auch hier drei gültige und Bestleistung mit 84 kg im letzten. Damit griff er gar den führenden Walter aus Chemnitz an und behauptete Platz 2.Jetzt kamen die athletischen Disziplinen. Er schockte die Kugel 13,54 m, das war nicht nur der weiteste Versuch von allen sondern auch vom gesamten Jahrgang und hier Platz 1.Da er auch im Schlußdreisprung und Sternlauf in seiner Gruppe vorn mithielt war ihm der Vizemeistertitel nicht mehr zu nehmen. Was für ein großer Erfolg nach weniger als 1 Jahr Training im Gewichtheben.

In der Länderwertung der Schüler kam die Thüringer Auswahl auf Platz 4 hinter Bayern, Brandenburg und Baden Württemberg.

Am nächsten Tag traten mit Franziska Ebert und Alexia Kullmann im Jahrgang 2010 und Lotta Frank im Jahrgang 2009 gleich drei starke Mädels an.

Alexia Kullmann überzeugte mit Bestleistung im Reißen von 51 kg und im Zweikampf von 109 kg und kam auf den 8. Platz.

Franziska Erbert stieg mit 69 kg sehr hoch in den Wettkampf ein. Sie wollte versuchen die Norm für die Jugend EM zu erreichen. Leider gelang diese Last erst im zweiten Versuch und auch der dritte mit 73 kg gelang ihr nicht. Trotzdem führte Sie Ihren Jahrgang an. Auch im Stoßen gelang nur der zweite Versuch mit 86 kg. Damit verpasste sie die Norm baute aber ihre Führung im Jahrgang weiter aus. Auch in der Athletik erreichte sie in allen Disziplinen starke Ergebnisse und wurde überlegen Siegerin ihres Jahrgangs.

Bei den weiblichen Starterinnen im Jahrgang 2009 traf Lotta Frank auf eine starke Konkurrenz. Im Reißen lag sie nach einem Versuch von 60 kg auf Platz 2 hinter Molina-Becker aus Raubling. Im Stoßen baute sie mit geschafften 70 kg ihren 2. Platz aus. In der Athletik musste sie kämpfen da die Dresdnerin Neundorf immer näher rankam. Beim Sternlauf und Dreisprung wurde sie zweite hinter Neundorf. Jetzt die Entscheidung im Schocken. Hier überholte nach dem zweiten Versuch Neundorf Lotta. Im dritten schockte Lotta 9,30 m neue Bestleistung und sie führte wieder was für ein spannender Kampf. Doch auch die Dresdnerin steigerte sich noch einmal und führte am Ende mit 0,6 Punkten. Lotta Frank gewann die Bronzemedaille.

In der Länderwertung der Jugend gab es noch einmal große Freude Thüringen wurde dritter hinter Baden-Württemberg und Bayern.


René Holtmann