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Gold und Silber beim Deutschen Gewichtheber Supercup

von Alexandra

Am 22. und 23.03.2024 trafen in Frankfurt an der Oder die besten Gewichtheber Deutschlands der Schüler und Jugend aufeinander (Jahrgänge 2007-2010).

Beim Supercup der Deutschen Gewichtheberjugend wurden neben einer Einzelwertung gleichzeitig der Deutschen Meister der Länderauswahlmannschaften der Schüler und Jugend gekürt.

Eine Mannschaft besteht hier jeweils aus 8 Sportlern von denen 5 in die Wertung kommen und jeweils mindestens 1 Mädchen oder Junge enthalten sein muss.

Ausgetragen wurde ein athletischer Mehrkampf aus Schlussdreisprung, Sternlauf und  Kugelschocken sowie den beiden klassischen Disziplinen des Gewichthebens Reißen und Stoßen. Die Einteilung der Sportler erfolgte in den Jahrgängen in Gewichtsgruppen. Wobei diese mindestens 15 Sportler pro Gruppe umfassen sollten sonst wird nicht geteilt.

Am Freitag begann die Jugend und die 9 Sportler der Altersklasse 17, Jahrgang 2007, hoben in einer Gruppe. Nils Gürth und Marc Pfeiffer vom SV 90 begannen mit dem Gewichtheben. Im Reißen begann Marc seinen Wettkampf mit 98 kg dem er im zweiten noch starke 104 kg folgen ließ. Nur an den 110 kg scheiterte er noch knapp. Nils Gürth erreichte eine neue Bestleistung von 83 kg und lag knapp hinter Schwarzer, Pfeiffer und Kluck auf Rang 4. Im Stoßen ein ähnliches Bild. Nach dem Auftakt von 124 kg von Marc folgte ein weiterer starker Versuch von 127 kg. Die 130 kg im letzten waren nach der Erkrankung zwei Wochen vorher einfach noch zu schwer. In Führung lag deshalb der sehr starke Potzdamer Constantin Schwarzer. Nils Gürth kämpfte bis zum letzten Versuch um den dritten Platz mit dem Berliner Kluck.  Beide hoben jeweils 100 und 105 kg. Aber Kluck gelangen noch die 110 während Gürth daran scheiterte.

In der Athletik begann die große Aufholjagt von Pfeiffer. Er wurde zweiter beim Sternlauf hinter dem Rodinger Tütünikov, Zweiter beim Schocken hinter Kluck und überlegener Sieger beim Dreisprung mit 9,38 m, der einzigen Weite des gesamten Wettkampfes über 9,00 m. Damit gewann er überlegen den DGJ Supercup vor Schwarzer, Kluck und Gürth und wurde auch bester Athlet der gesamten Meisterschaften. Im Anschluss wurde Marc Pfeiffer und vier weitere Sportler/innen vom Bundestrainer David Kurch offiziell für die Jugend EM 2024 in Griechenland nominiert.

In der Länderwertung kam die Thüringer Auswahl dann auf Platz 5.

Am zweiten Wettkampftag waren die Schüler an der Reihe.

Bei den weiblichen Starterinnen im Jahrgang 2009 traf Lotta Frank auf eine starke Konkurrenz. Im Reißen wurde sie nach einem missglückten Auftaktversuch immer sicherer bereits im zweiten gelang der neue Landesrekord von 48 kg den sie im dritten noch einmal um 2 kg auf 50 kg steigerte.

Genauso begann das Stoßen aber auch hier meisterte sie den Zweiten mit 57 kg und steigerte sich im Dritten auf 60 kg welcher ebenfalls neuer Landesrekord war. Damit lag Sie hinter Cursio aus Tutlingen und Neundorf aus Dresden auf Rang 3.

Im Stoßen glänzte Lotta mit 7,10 m im Dreisprung und 12,8 sec im Sternlauf. Groß war die Freude das sie sich hinter Neundorf noch den zweiten Platz erkämpfte.

Viktoria Ehrle erreichte mit den neuen Bestleistungen von 28 und 35 kg den Achten Platz.

Im Jahrgang 2010 weiblich begann Franziska Ebert stark. Nach dem neuen Landesrekord von 47 kg im Reißen und starken 52 kg im Stoßen lag sie überraschend auf Platz 2. Trotz Bestleistung in allen 3 athletischen Disziplinen wurde sie noch auf den 4. Platz durchgereicht.

In der Länderwertung der Schüler gab es noch einmal große Freude Thüringen wurde überraschend Deutscher Vizemeister.

Text und Bilder: René Holtmann

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