Gemeinde Geratal OT Gräfenroda, 18.03.2026
Mit viel Kreativität, Neugier und handwerklichem Geschick haben die Vorschulkinder des Kindergartens „Zwergenland“ in Gräfenroda erfolgreich ein außergewöhnliches Projekt abgeschlossen. Im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Kleine Hände, große Zukunft“ entstand in den vergangenen Wochen, gemeinsam mit regionalen Handwerksbetrieben, ein ganz besonderes Kunstwerk: Ein individuell gestalteter Gartenzwerg aus Metall, der seit dem 18. März 2026 das Eingangstor der Einrichtung schmückt.
Im Mittelpunkt des Projekts stand die enge Zusammenarbeit mit den in Gräfenroda ansässigen regionalen Handwerksbetrieben „Stahlmanufaktur Paul Rosbander“ und der „Zwergstatt Gräfenroda“. Unter fachkundiger Anleitung erhielten die Kinder einen spannenden Einblick in die Welt des Handwerks, insbesondere in die traditionsreiche Arbeit des Schmieds. Vom ersten Entwurf bis zur finalen Montage begleiteten die Kinder jeden einzelnen Schritt aktiv mit.
Vom Funken zur fertigen Idee
Ausgangspunkt war eine einfache, aber wirkungsvolle Idee: Die Kinder sollten ein Projekt entwickeln, mit dem sie sich identifizieren können, bei dem sie kreativ mitwirken und selbst handwerklich tätig werden. Schnell fiel die Entscheidung auf ein Motiv, das tief in der regionalen Identität verwurzelt ist: Der Gartenzwerg. Gräfenroda gilt als Wiege der Gartenzwerge und auch der Kindergarten trägt den passenden Namen „Zwergenland“.
Mit Begeisterung entwickelten die Kinder eigene Entwürfe, modellierten Figuren und entschieden gemeinsam über die Umsetzung. Inspiriert wurden sie unter anderem durch einen Besuch in der Zwergstatt Gräfenroda, wo sie die traditionelle Herstellung von Gartenzwergen aus nächster Nähe erleben konnten.
Handwerk hautnah erleben
Im weiteren Verlauf arbeiteten die Kinder mit mehreren regionalen Betrieben zusammen. Bei der Schulz Fördersysteme GmbH konnten sie moderne Lasertechnik kennenlernen, bevor es zurück in die Schmiede ging.
Dort wurde gehämmert, geformt und geschmiedet, ein eindrucksvolles Erlebnis, das den Kindern nicht nur handwerkliche Techniken näherbrachte, sondern auch Werte wie Geduld, Konzentration und Respekt vermittelte.
Weitere Stationen führten über die Verzinkung bei der Wiegel Trusetal Feuerverzinken GmbH bis hin zur Lackierung bei der Hugon GmbH. Den letzten künstlerischen Schliff erhielt der Zwerg schließlich erneut in Gräfenroda, wo Farbe und Gestaltung gemeinsam mit den Kindern final abgestimmt wurden.
Ein Gemeinschaftswerk für den Ort
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Handwerk Generationen verbinden kann. Neben den beteiligten Unternehmen engagierten sich auch Eltern sowie ehrenamtliche Helfer.
Unterstützt wurde der Entstehungsprozess zudem medial: Zwei Beiträge des MDR wurden bereits im Februar und März ausgestrahlt.
Des Weiteren kann man auf dem Youtube-Kanal der Gemeinde Geratal einige Impressionen erhaschen.
Nachhaltige Wirkung für die Zukunft
Mit der feierlichen Anbringung des Zwerges am Eingangstor des Kindergartens fand das Projekt nun seinen Abschluss. Dies ließ sich auch Bürgermeister Dominik Straube nicht nehmen und stattete den Kindern einen Besuch ab.
„Das Kunstwerk ist nicht nur ein sichtbares Ergebnis intensiver Zusammenarbeit, sondern auch ein Symbol für Gemeinschaft, Kreativität und regionale Verbundenheit“,
erläutert er stolz. Gleichzeitig richtete er ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten – insbesondere an die Kinder, die Erzieherinnen und Erzieher sowie die unterstützenden Partner und Mitwirkenden, die dieses besondere Projekt mit viel Engagement möglich gemacht haben.
Die Gemeinde Geratal begrüßt dieses Engagement ausdrücklich. Projekte wie dieses leisten einen wertvollen Beitrag zur frühkindlichen Bildung, stärken das Bewusstsein für regionale Traditionen und zeigen Kindern frühzeitig die Vielfalt handwerklicher Berufe auf.
Oder, wie es Emma und Anton treffend formulierten:
„Das war eine gute, gute Idee.“
Nun braucht der Zwerg nur noch einen Namen.
Text: Pressestelle Gemeindeverwaltung Geratal
Bilder: Kindergarten „Zwergenland“ und Pressestelle Gemeindeverwaltung Geratal















































