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Starkes Zeichen gegen Mobbing

von Alexandra

Marek Mattheß , Tim Stelzner, Edgar Herrling und Nils Schulz


Zehntklässler der TGS Gräfenroda begeistern Grundschüler mit praxisnaher Aufklärung und aktiver Fragerunde in der Grundschule „An der Burglehne“ Gräfenroda

Gemeinde Geratal OT Gräfenroda
Am 29. April 2026 stellten vier Schüler der 10. Klasse der TGS Gräfenroda ihr Projekt zum Thema Mobbing im Rahmen ihrer mündlichen Verteidigung vor. Die Veranstaltung fand in der Grundschule „An der Burglehne“ im Ortsteil Gräfenroda statt, wo zwei vierte Klassen die Präsentation aufmerksam verfolgen durften.

Die Schüler hatten bereits im vergangenen Jahr mit der intensiven Auseinandersetzung zum Thema Mobbing begonnen. Anfang dieses Jahres besuchten sie die Grundschule in Geschwenda, um ihre Inhalte auch jüngeren Schülerinnen und Schülern näherzubringen und frühzeitig für das Thema zu sensibilisieren.

An der Verteidigung nahmen neben dem Schulleiter der TGS Gräfenroda, Herrn Kummer, auch die projektbetreuende Lehrerin Frau Barth, Jugendpfleger Max Reimann sowie Herr Herrwagen als vertretender Lehrer der Grundschule teil.

Die Schüler Edgar Herrling, Marek Mattheß, Nils Schulz und Tim Stelzner präsentierten ihr Projekt sicher und anschaulich. Zu Beginn führten sie ein Rollenspiel durch, das einen direkten Einstieg in das Thema ermöglichte. Anschließend erklärten sie, was unter Mobbing zu verstehen ist, und stellten verschiedene Formen von Mobbing vor. Darauf aufbauend gingen sie auf die möglichen Auswirkungen für Betroffene ein. Den Abschluss bildeten ein zusammenfassendes Fazit sowie eine ausführliche Fragerunde.

Gerade dieser abschließende Teil zeigte das große Interesse der anwesenden Grundschülerinnen und – schüler. Es wurden zahlreiche Fragen gestellt, die die Präsentierenden souverän beantworteten. Jugendpfleger Max Reimann bewertete die Präsentation insgesamt als sehr gelungen. Er hob hervor, dass die Schüler ihre Inhalte überzeugend vermittelt haben und besonders die Fragerunde durch das große Interesse und die aktive Beteiligung der Kinder geprägt war. Auch die beiden vierten Klassen äußerten sich sehr positiv über die Präsentation der Jugendlichen.

Im Rahmen ihres Projektes entstand zudem in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung ein Flyer, der künftig in Schulen und Jugendeinrichtungen zur Aufklärung und Prävention ausgelegt werden soll.

In den kommenden Wochen stehen weitere Projektverteidigungen an. Thematisch beschäftigen sich diese unter anderem mit der Lütsche-Talsperre und ihrer touristischen Bedeutung, mit der Zeit der nationalsozialistischen Verfolgung sowie mit der Fortführung des Projekts „Digitales Geratal“, das in diesem Jahr durch die historischen Orte Röderschlösschen und Graupenmühle in Liebenstein erweitert wird.

Die Gemeinde Geratal unterstützt bereits seit einigen Jahren schulische Projekte und fördert die Ideen junger Menschen. So entstanden unter anderem Informationstafeln, Sitzgelegenheiten sowie Beiträge zur Aufarbeitung geschichtsträchtiger Orte, etwa im Projekt „Digitales Geratal“, bei dem historische Bilder digitalisiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Auch Arbeiten an Wanderwegen und deren Infrastruktur wurden umgesetzt. Darüber hinaus leisteten Schülerinnen und Schüler Vorarbeit für die geplante Gründung eines Kinder und Jugendbeirates.

Die Vielzahl dieser Projekte zeigt das große Engagement der Schülerinnen und Schüler und unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Gemeinde.

Text: Pressestelle Gemeinde Geratal, Bilder: Jugendpfleger Gemeinde Geratal